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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Hat die Bundeskanzlerin kapituliert?

Alle Jahre wieder! Frau Bundeskanzlerin Merkel hält ihre Neujahrsansprache. Was sagte sie zum Thema "Arbeitsplätze"?

Erinnern wir uns, am 31.12.2008 sagte Frau Dr. Angela Merkel: "Deshalb steht für mich auch im kommenden Jahr an erster Stelle, Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen."

Und etwas später wiederholt sie noch einmal: "Deshalb ist unser Maßstab für alle weiteren Entscheidungen so einfach wie eindeutig: Wir machen das, was Arbeitsplätze sichert und schafft, egal ob in kleinen oder in mittleren oder in großen Unternehmen. Arbeit für die Menschen - das ist der Maßstab unseres Handelns."

Ja, und jetzt erinnern wir uns, am 30.12.2009 sagte Frau Dr. Angela Merkel: "Dazu müssen und werden Politik und Wirtschaft sich in den kommenden Monaten vor allem um die Sicherung der Arbeitsplätze kümmern"

Das Thema "Arbeitsplätze" kommt in der Neujahrsansprache jetzt nur einmal vor. Das reicht doch, mag so mancher denken. Nur, es gibt jetzt einen kleinen, aber feinen Unterschied. Schaut genau hin. Jetzt spricht die Bundeskanzlerin nur noch von der Sicherung der Arbeitsplätze, von der Schaffung neuer Arbeitsplätze ist nicht mehr die Rede.

Tja, so verändern sich Prioritäten einer Bundeskanzlerin. Ich folgere für mich persönlich: Die Bundeskanzlerin hat kapituliert! Vor den wirtschaftlichen Verhältnissen und der globalen Krise.

Wann verabschiedet sich diese Bundesregierung von der Lebenslüge der Vollbeschäftigung und "Arbeit für alle"? Und wann zieht diese Bundesregierung die Konsequenzen daraus?
 
(C) Copyright 2004-2010 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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G
<br /> Mir ist sowieso schleierhaft, wie Menschen mit dem Wissen der Endlichkeit von Materie immer noch so tun können, als wäre es Möglich Wirtschaftswachstum, -das allein auf Verbrauch von Energie und<br /> Produktion von Gütern im Überluss, die dann auf Halde liegen oder vernichtet werden, oder aus Armut gar nicht kaufen können-, in alle Unendlichkeit fortzuführen. Allerdings glaube ich an Arbeit für<br /> alle, denn Arbeit gibt es genügend, nur wird sie nicht als solche deklariert, wenn Sie kein Geld bringt. Oder arbeiten all die Menschen nicht, die ehrenamtlich tätig sind, die Hausarbeit machen,<br /> die Verwandte pflegen, die anderen unentgeltlich helfen oder Ihre Ideen einbringen? Und ehrlich gesagt wollen die Menschen ein Einkommen, nicht unsinnige Beschäftigung. Die nehmen sie nur auf wenn<br /> sie sonst nicht zu einem Auskommen gelangen können. Was nötig wäre, eine andere Definition von Arbeit, Anerkennung und Einkommen, das nicht von der traditionellen Lohnarbeit abhängig ist. Warum<br /> wird man reich, genießt Anerkennung und wird Leistungsträger genannt, wenn man ziegtausend unterbezahlte Arbeiter unsinnige Verpackungsmaterialien herstellen läßt, die in Ihrer Produktion Öl<br /> verschlingen, die Luft verpesten und anschließend auf dem Müll landen und nochmals die Erde belasten. Warum wird jemand arm, wird als Schmarotzer verdächtigt, wenn er keinen von den knapp<br /> gewordenen traditionellen Arbeitsplätzen ergattert? Vieleicht kümmert er sich um seine Familie, oder bekommt nicht genug Lohn für eine Arbeit die anderen mehr nutzt als Plastiktüten? Eine<br /> Bundeskanzlerin kann so etwas nicht ändern, denn schließlich ist Sie abhängig davon gwählt zu werden. Gewählt wird sie von Menschen, die ganz in der verdrehten Denke unseres Zeitgeistes leben.<br /> <br /> <br />
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K
<br /> Lieber Gerhard,<br /> <br /> in deinem ersten Punkt stimme ich dir uneingeschränkt zu. Was Arbeit für alle angeht, gewiss, da ist ein Umdenken angesagt. Im Endeffekt läuft das auf ein Grundeinkommen für alle hinaus, dann<br /> könnte jede/jeder für sich entscheiden, was er/sie machen wollen.<br /> <br /> Eine Bundeskanzlerin kann dies sehr wohl ändern, ja, sie muss es, will sie nicht den sozialen Frieden gefährden. Nur hier ist ja das Dilemma viel größer: Bisher nannte die Bundeskanzlerin die<br /> Sicherung von bestehenden Arbeitsplätzen und die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Von letzterem ist jetzt nicht mehr die Rede. Und das gibt mir zu denken.<br /> <br /> Und eine andere Entwicklung ist sehr gefährlich: Immer mehr feste Arbeitsplätze werden durch Minijobs und Teilzeitarbeitsplätze ersetzt, mit der Folge, dass "working poor" immer mehr um sich<br /> greift. Das wiederum hat die Folge, dass eine ungeheure Altersarmut auf Deutschland zukommt.<br /> <br /> Sehr nachdenkliche Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />
K
<br /> Ich bin gerade in meiner Ferienwohnung Berlin und muss sagen hier im Haus wird über diesen Satz auch schon viel diskutiert, weil der lässt ja nicht so viel hoffen.<br /> <br /> <br />
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K
<br /> Liebe Karina,<br /> <br /> genau, die Bundeskanzlerin legt sich nicht fest, manchmal moderiert sie. Wo aber bleibt ihre Richtlinienkompetenz? Sie lässt sich von den Gelben auf dem Kopf herumtanzen. Alle<br /> wissen, dass angesichts der Neuverschuldung keine Steuererleichterungen drin sind. Was machen die Gelben? Sie fordern auch Steuererleichterungen für 2011. Zum Ausgleich sollen die Ausgaben für<br /> Langzeitarbeitslosen gekürzt werden. Da zündelt jemand gewaltig an der sozialen Bombe! <br /> <br /> Sehr nachdenkliche Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />
F
<br /> Stimmt !<br /> <br /> <br />
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