Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Heute spät am abend klingelte es noch, ein alter Bekannter. Er kam zufällig vorbei, in die Kneipe wollte er nicht gehen, weil er da sein Bier aus der Flasche trinken muss, also kam er zu mir.
Ich holte ihm ein Bier und ein Glas. Er sah da ein Buch über Freie Energie und schmökerte darin. Da war auch ein Artikel über Viktor Schauberger drin. Besonders das Heimkraftwerk hatte es ihm angetan.
"Das wäre toll, wenn das funktionierte!"
"Wieso? Das hat doch funktioniert! Ja, das ist ganz blöd gelaufen, wie so viele Erfindungen auf dem Gebiet der Freien Energie."
"Das verstehe ich nicht, das ist doch der Knüller!"
"Eben deshalb wurde es ja verhindert! Ich habe irgendwo noch einen ausführlichen Artikel über Schauberger, da sind auch Zeitzeugen genannt. Und die Funktionsweise ist eigentlich klar. Die ganzen Pläne liegen irgendwo in einem Lager in den USA."
"Wie kam es dazu?"
"Nun, nach dem Ende des II. Weltkrieges erhielt Schauberger von einer US-amerikanischen Firma ein Angebot, sie wollten seine Geräte in Serie herstellen. Er sollte alle Apparate und Unterlagen einpacken und in die USA schicken. Und dann mit seinem Sohn nachkommen."
"Und hat er das gemacht?"
"Ja, leider. Er saß dann Wochen in den USA rum, da wollte er endlich seine Geräte sehen. Da führten sie ihn in eine große Halle, da musste er mit ansehen, wie Arbeiter an großen Bandsägen seine Geräte durchsägten. Da war er schockiert und wollte sofort zurückfliegen. Einige Wochen später starb er als gebrochener Mann."
"Und sein Sohn?"
"Der hatte nicht den richtigen Biss und auch kein technisches Verständnis. Einzig, sein Enkel versucht jetzt, Infos zu sammeln und zu veröffentlichen. Eine DVD über seinen Opa hat er veröffentlicht. Aber dann kam seltsamerweise nichts mehr ..."
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