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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Hörbuch: Arbeit schreitet stetig fort!

Die Arbeit an meinem Hörbuch schreitet stetig fort. Gestern habe ich beim Einlesen die Seite 100 überschritten.

Ja, es ist wirklich eine Arbeit, die viel Konzentration erfordert. Allzusehr darf ich mich auch nicht konzentrieren, weil ich mich dann verkrampfe. Also lese ich lieber locker. Und ich weiß ja, wenn ich mich verspreche, dann fange ich bei dem jeweiligen Satz von vorne an.

Mittlerweile ist im Studio Routine eingekehrt, weil das nachträgliche Herausschneiden von Versprechern und Räusperen wirklich kein Hexenwerk ist. Und dann gibt es noch die "Schmatzer", ich habe gar nicht gewusst, dass auch ich gelegentlich so etwas fabriziere. 

Wenn alles so läuft wie bisher, dann habe ich bis Ende dieses Monats mein Buch komplett eingelesen. Die ersten CDs habe ich probeweise im Freundeskreis verteilt, die Reaktionen waren sehr positiv. Wann gibt es das Hörbuch komplett? wurde stets gefragt.

 

(C) Copyright 2004-2010 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.

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A
<br /> am spannensten finde ich beim aufnehmen immer wieder, wer das dann ist, der da spricht. ich fühle mich teilweise noch nicht einmal mit der stimme in irgendeiner art und weise bekannt. geschweige<br /> denn, dass ich vielleicht eine verwandtschaft mit ihr hätte. meine ist dass dann schon gar nicht.<br /> wie ist es für dich?<br /> fühlst du dich immer als du?<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Ja, anfangs ging es mir genauso: Das soll ich sein, der da spricht? Und dann die Atmosphäre im Studio, ich allein im schalldichten Raum, mit dem Blick in den anderen Raum. da sitzen und stehen<br /> Menschen herum.<br /> <br /> <br /> Nach der ersten Probe: Riesenapplaus. Ich höre: prima Stimme, ganz toll gelesen!<br /> <br /> <br /> Von Menschen, die ich nicht kenne. Langsam habe ich mich an meine Stimme gewöhnt. "Wo hast du Schauspielunterricht genommen?" wurde ich gefragt. Ja, was sage ich da?<br /> <br /> <br /> "In der sowjetischen Roten Armee." Großes Gelächter. "Doch, das stimmt! Ich war eine Zeitlang in einem Chor ..." "Echt? Das merkt man" war Frage und Antwort.<br /> <br /> <br /> "Und ich war auch Obergefreiter, zu mehr hat es nicht gereicht. Ich hatte mit der Disziplin Schwierigkeiten ..." Wieder Gelächter. "Aber meine Kameraden hörten auf mich. obwohl ich ein kleiner<br /> Knopf bin." Vielleicht hat das meine Stimme bewirkt. Einer sagte: "Jetzt verstehe ich, ich habe den Oberst direkt vor mir gesehen ...<br /> <br /> <br /> <br />