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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Hundegebell abschalten

Letzte Woche war ein Mann bei mir, mit seinem Hund. Der Hund hatte eine Unart, er musste alles anbellen.

In so einem Fall hat mal eine "Kollegin" von Tierheilpraktikerin geraten, der Besitzer müsse da seinem Hund ins Ohr beißen. Das hat wohl die Gute dem Film "Snow Dogs" abgeschaut ... Der Mann fragte mich schüchtern, ob er seinem Hund wirklich ins Ohr beißen müsse.

Nein, das muss er nicht! Als der Hund wieder seinen Bellanfall hatte, da knurrte ich ganz tief aus meiner Brust und ließ einen meiner Eckzähne blicken. Und sofort verstummte der Hund. Dann kam er zu mir und wanzte sich an, so als wollte er sagen: Habe ich das richtig gemacht?

Dann blieb der Hund ruhig. Dem Besitzer war das schon unheimlich: Ob sein Hund in Ordnung sei? Er bellt ja nicht mehr!

Aber hallo! Erst kommt er zu mir, weil sein Hund immer bellt. Und wenn jetzt sein Hund die Schnauze hält, dann ist das auch nicht recht!

Dann wollte ich ihm noch zeigen, wie er knurren und einen Zahn zeigen soll. "Nein, das ist mir zu grob! Mein Hund kann da erschrecken."

"Das soll er auch! Er muss merken, dass Sie der Chef sind! Nur Sie!" Und ich setzte noch dazu: "Mit Licht und Liebe kapiert das kein Hund."

"Sie sind aber sehr grob! Muss ich mich jetzt wie ein Leithund verhalten?"

"Also wenn schon, dann wie eine Leithündin."

"Ich habe mal ein Buch gelesen, da war der Leitwolf der Chef!"

"Das stimmt nicht, bei Wölfen ist es immer die Leitwölfin. Der Leitwolf darf als einziger die Leitwölfin decken, und er muss das Rudel verteidigen, auch wenn der dabei umkommt."

"Aber bei Pferden ist der Leithengst der Chef."

"Eben nicht. Das ist die Leitstute. Bei den allermeisten Tierverbänden ist ein weibliches Tier die Chefin. Und das ist klar, nehmen Sie Hunde. Eine Hündin ist nur zweimal im Jahr läufig. Ein Rüde läuft die meiste Zeit auf fünf Beinen durch die Gegend, ist deshalb eben unzuverlässig."

"Stimmt es, dass Sie mit Wölfen aufgewachsen sind?"

"Na ja, als ich klein war, da wollten mich die Menschen nicht haben, also bin ich zu den Wölfen gelaufen. Und von denen habe ich viel gelernt."

"Hatten Sie da keine Angst?"

"Wieso? Die Wölfe haben mir nichts getan, im Gegensatz zu den Menschen. Das steht auch in meinem Buch."

"Ja, ich weiß, Sie haben ein Buch geschrieben. Der Dekan hat mir gesagt, das sei ein Zauberbuch mit Zaubersprüchen drin. Ein guter Christ sollte das nicht lesen."

"So ein Quatsch! Da finden SIe keinen einzigen Zauberspruch! Ich erzähle da meine Kindheit und Jugend in der Mongolei. Ihr Dekan hat das wohl gar nicht gelesen. Aber ein guter CHrist darf wohl Kinder verprügeln, wie der Chorleiter in Windsbach."

"Also, das was im Knabenchor praktiziert wurde, das halte ich auch nicht für gut! Und ich bin auch dafür, dass dem Chorleiter nachträglich die Ehrenbürgerschaft von Windsbach entzogen wird. Aber wo kann ich Ihr Buch kaufen?"

"In der Windsbacher Buchhandlung nicht mehr. Da hat der Dekan dazwischengefunkt. Aber in Heilsbronn hat es die Buchhändlerin am Münster immer vorrätig."

"Ja, die Frau kenne ich, die ist sehr nett und berät gut!"

 

 

 

(C) Copyright 2004-2010 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.

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F
<br /> ^^<br /> <br /> <br />
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F
<br /> sowas !<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> (Urks, den Text hatte ich gerade eben schon mal eingegeben. Dann die Taste "Tab" getippt, nach dem "LG" und futsch war das Eingabefenster. Also nochmal:)<br /> <br /> Nächste Woche mache ich Urlaubsvertretung für eine Bekannte, die einen Hund ausführt. Da würde ich es gerne "richtig" machen, zumal der "Kleine", ein Labrador, noch jung ist, d.h. kurz vor der<br /> Pubertät(*) steht.<br /> Dummerweise hatte ich gestern angedeutet, das es mir wichtig wäre, das wir (Frauchen, Herrchen, Hundeschule, Bekannte, ich) an einem Strang ziehen. D.h. gleiche Aufgaben (z.B.: Stöckchen holen) für<br /> den Hund auch vom Rudel (wir) gleich angeleitet wird. Das führte dann<br /> umgehend zum Rauswurf, d.h. meine Zusammenarbeit scheint nach dem Urlaub beendet. Meine Zusage der Beendigung wurde natürlich sofort mit Gewalt erzwungen. (Keine rationalen Argumente mehr möglich;<br /> Ich heule jetzt gleich, Du achtest meine Grenzen nicht, Ich eskaliere gleich, etc.) Man, sprich Bekannte, will sich nicht abstimmen müssen/dürfen.<br /> <br /> Ach, warum schreibe ich das jetzt alles:<br /> <br /> Liebe Kiat,<br /> kannst Du uns Lesern ein gutes Buch (für Nicht:-)Schamanen) empfehlen für Umgang/Erziehung von Hunden.<br /> Gerne würde ich es/vieles besser machen als der Mann in deinem Artikel.<br /> <br /> LG KlausL<br /> <br /> (*) Wie war das noch bei den Menschen (Zitat Kiat: sind ja auch "nur" Säugetiere): Pubertät ist, wenn die Erwachsenen schwierig werden.<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Lieber Klaus,<br /> <br /> <br /> tja, da der Ofenblock bei dir zugeschlagen, der ist manchmal richtig gnadenlos <br /> <br /> <br /> Nachdem ja junge Hunde oft schon mit sieben Monaten geschlechtsreif werden, gehe ich davon aus, dass der Labrador dem Welpenalter (bis sechs Monate) jüngst entsprungen ist. Frage:<br /> Sind seine Besitzer mit ihm auf eine Hundeschule oder ähnliches gegangen. Ich halte das für sehr wichtig, vor allem für die Sozialisation des Hundes mit seinesgleichen.<br /> <br /> <br /> Da du mit ihm Stöckchen werfen willst, gehe ich davon aus, dass du ihn von der Leine lassen kannst und er frei läuft und auf Kommando zu dir kommt. Lass dir halt sagen, was der Hund schon kann<br /> und was nicht, welche Macken (rennt er Wild oder Radfahrern hinterher) er hat, was er am liebsten mag und was nicht.<br /> <br /> <br /> Zum Stöckchen werfen fällt mir ein: Da kam eine Bekannte, auch mit einem Labrador, und warf ständig mit dem Stöckchen und der Labrador brachte brav das Stöckchen zurück. Meine Wolfsmixhündin sah<br /> sich das einmal, holte brav das Stöckchen, brachte es zurück, wollte es aber nicht hergeben, sondern erwartete, dass vom Mensch daran gezogen wurde, mit Spielknurren. Da Mensch das Stöckchen<br /> wieder warf und Labrador danach rannte, schaute sie den Labrador an, Mimik: Mann, bist du blöd! Und sie begann nach Mäusen zu buddeln. Dann versuchte sie ihm, das Buddeln nach Mäusen<br /> beizubringen. Motto: Stöcke sind doof, Mäuse musst du buddeln, die kannst du essen, Stöcke nicht ...<br /> <br /> <br /> Nimm das alles ganz locker, und deine Idee, dass alle im Rudel sich gleich verhalten sollen, das stört den Labrador nicht, er wird sich bestimmt nich daran halten. Und vor allem,<br /> versuche den Labarador nicht zu dressieren. Ich hatte mal eine Wirtstochter auf dem Hof, die wollte meine Wolfsmixhündin nur dressieren, so viele Komandos auf einmal kann sich ja nicht mal ein<br /> Mensch merken. Da habe ich sie vom Hof geschmissen, und der Papa war sauer ...<br /> <br /> <br /> Na ja, du hast dir deinen Kummer von der Seele geschrieben und das erleichtert.<br /> <br /> <br /> Nimm das alles ganz locker, beobachte den Hund, der zeigt dir schon, was er will. Und gib ihm nicht zuviel Leckerchen, vor allem kein rohes Schweinefleisch (wie zum Beispiel Schinken, Salami), da<br /> kann sich der Hund an Schweine-Aids anstecken, das ist tödlich für ihn. Und lass dir Futter von den Besitzern geben ... und frage wieviel er etwas zu essen bekommt.<br /> <br /> <br /> Viel Spaß mit dem Hund!<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> PS: Was deine Frage nach einem Buch angeht, hmm, ich habe eigentlich noch kein Buch über Hundeerziehung gelesen, bei mir kommt das aus dem Bauch heraus. Wenn es um medizinische Fragen geht, da<br /> habe ich jede Menge Bücher, aber du willst ja Bücher wie "Wie gehe ich mit meinem Hund um?"<br /> <br /> <br /> Eine Kundin hat mir mal ein altes Buch von Horst Stern mitgebracht, den fand ich gut. Grund: Er war gegen die Vermenschlichung der Haustiere. Und da bin ich seiner Meinung.<br /> <br /> <br /> Versetze dich also in einen Hund, was willst du als Hund? Nun, als Hund bist du ein Rudeltier, als Ersatz nimmst du in der Not auch einen dieser komischen Zweibeiner, ja, den, der das Futter ran<br /> schleppt, aber sich sonst meist nicht wie ein Hund verhält und meist nur rumkommandieren will.<br /> <br /> <br /> Hunde haben einen Jagdinstinkt, wollen also jagen. Das geht in den klitzekleinen Vorgärten nicht. Als Hund will ich rennen, und wenn es kein Wild zum Jagen gibt, dann jage ich in der Not einen<br /> Ball oder ewas Ähnlices zum Werfen. Ja, und als Hund schwimme ich gern und wenn mein Mensch mit ins Wasser geht, das finde ich das toll. Und wenn ich Buddeln darf und Mäuse essen, dann bin ich<br /> zufrieden. Denn eine Maus ist eine richtige Vollwertkost für Hunde. Und ich warte auch nicht, bis die Maus kalt ist, nein, die esse ich frisch und warm ..., auch wenn die BARFER jetzt<br /> protestieren.<br /> <br /> <br /> Und wenn ich ein junger Hund bin, dann will ich viel Spielen. Und das heißt bei Hunden viel herumrennen und andere zum Spiel jagen. Früher war das im Hunderudel das Training für die echte Jagd.<br /> <br /> <br /> Heute wird ja dieser Spieltrieb dazu verwendet, den Hund immer im Spielalter (= Welpenalter) zu halten, damit er gehorcht. <br /> <br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />
F
<br /> selber selber ! ^^<br /> <br /> * mal gaaaanz kurz den Knopf zeig und dann der Wölfin auch so einen drankleb *<br /> <br /> ^^<br /> <br /> Zu viert haben wir dann noch ein paar Oktaven mehr ! ^^<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> das wird ein "Konzert" geben<br /> <br /> <br /> <br />
F
<br /> ja aber den zeig ich nich !<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Geheimniskrämerin <br /> <br /> <br /> <br />