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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Immer mehr Stimmen gegen ESM

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Immer mehr Menschen erheben ihre Stimme gegen ESM, die Gesetze dazu hatte ja der Bundestag und anschließend der Bundesrat in einer Hauruck-Abstimmung verabschiedet! Viele Eilklagen trafen gleich danach beim Verfassungsgericht in Karlsruhe ein.

Dieser Tag, der 29. Juni 2012 wird in die Geschichte dieser Republik als Schwarzer Freitag eingehen. Der frühere Chef der FAZ drückt es mit sehr drastischen Worten aus: "Ein Staatsstreich von oben!"

staatsstreich-esm.jpgWer das schreibt, ist Dr. Karl-Peter Krause, er ist bestimmt ein Fachmann, der weiß, was er sagt und was er schreibt!

Quelle: EX-FAZ-Chef mit deutlichen Worten zum ESM

Da gibt es den Chef des Ifo-Instituts in München - Hans-Werner Sinn - bisher ein Verfechter der Politik der Bundeskanzlerin Merkel. Aber jetzt?! Sinn hat zusammen mit 170 fachlichen Kollegen einen Offenen Brief verfasst. Darin wenden sie sich an die Bürger und die Politiker.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Der offene Brief der Ökonomen im Wortlaut

Dies ist ein Brandbrief, weil er Fakten nennt, die unfassbar sind, zum Beispiel, dass die Bankschulden dreimal so hoch wie die Staatsschulden der Krisenländer sind! Und die Steuerzahler sollen jetzt diese Bankschulden begleichen! Geht's noch?

Die Banken haben den Krisenländer in der Vergangenheit fleißig Geld geliehen, kassierten dafür horrende Zinsen und jetzt wollen sie die in ihrer Gier gemachten Verluste auf die Steuerzahler abwälzen?! Also wieder einmal nach dem Motto: "Gewinne privatisieren - Verluste sozialisieren!" Damit muss endlich Schluss sein!

Diese 170 Wissenschaftler schließen ihren Offenen Brief mit den Worten: "Die Sozialisierung der Schulden löst nicht dauerhaft die aktuellen Probleme; sie führt dazu, dass unter dem Deckmantel der Solidarität einzelne Gläubigergruppen bezuschußt und volkswirtschaftlich zentrale Investitonsentscheidungen verzerrt werden."

Und sie fordern uns auf: "Bitte tragen Sie diese Sorgen den Abgeordneten Ihres Wahlkreises vor; unsere Volksvertreter sollen wissen, welche Gefahren unserer Wirtschaft drohen."

Und Sinn legt nach und knöpft sich Frau Merkel vor; er konkretisiert die Bankschulden mit:

Die Bankenschulden der Krisenländer liegen demnach bei 9,2 Billionen Euro, während die Staatsschulden „nur“ 3,3 Billionen Euro betragen. „Es sind vor allem diese Größenordnungen, die uns Sorgen machen“, schreiben Sinn und Krämer und fügen warnend hinzu: „Wir befürchten, dass Deutschland sich in eine finanzielle Verantwortung hineinziehen lässt, aus der es sich später nicht wieder wird befreien können.“

Quelle: Handelsblatt Ifo-Chef Sinn knöpft sich Merkel vor

Schreiben wir doch mal diese Zahl aus:

9.200.000.000.000 Euro Bankschulden. die sollen jetzt über diese "ESM-Bank" beglichen werden - mit den Mitteln der Steuerzahlern der EU-Länder. Und auch das Privatvermögen soll da auch mit einfließen. Jetzt macht auch diese seltsame Volksbefragung 2011 einen Sinn: Damit wurde ja der EU-Administration bekannt, wo Immobilien zu finden sind!

I.N.F.O.S. über den ESM - eine Chronologie
Veröffentlicht am 09.07.2012 von INFOSseit2012
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J
"ESM - Der Weg in die Dikatatur" "Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique "regieren" zu<br /> lassen. Ist es nicht so, daß sich jeder ehrliche Deutsche heute seiner Regierung schämt, und wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der<br /> Schleier von unseren Augen gefallen ist und die grauenvollsten und jegliches Maß unendlich überschreitenden Verbrechen ans Tageslicht treten? Wenn das deutsche Volk schon so in seinem tiefsten<br /> Wesen korrumpiert und zerfallen ist, daß es, ohne eine Hand zu regen, im leichtsinnigen Vertrauen auf eine fragwürdige Gesetzmäßigkeit der Geschichte das Höchste, das ein Mensch besitzt und das ihn<br /> über jede andere Kreatur erhöht, nämlich den freien Willen, preisgibt, die Freiheit des Menschen preisgibt, selbst mit einzugreifen in das Rad der Geschichte und es seiner vernünftigen Entscheidung<br /> unterzuordnen - wenn die Deutschen, so jeder Individualität bar, schon so sehr zur geistlosen und feigen Masse geworden sind, dann, ja dann verdienen sie den Untergang. Goethe spricht von den<br /> Deutschen als einem tragischen Volke, gleich dem der Juden und Griechen, aber heute hat es eher den Anschein, als sei es eine seichte, willenlose Herde von Mitläufern, denen das Mark aus dem<br /> Innersten gesogen und die nun ihres Kerns beraubt, bereit sind, sich in den Untergang hetzen zu lassen. Es scheint so - aber es ist nicht so; vielmehr hat man in langsamer, trügerischer,<br /> systematischer Vergewaltigung jeden einzelnen in ein geistiges Gefängnis gesteckt, und erst als er darin gefesselt lag, wurde er sich des Verhängnisses bewußt. Wenige nur erkannten das drohende<br /> Verderben … Wenn jeder wartet, bis der andere anfängt, werden die Boten der rächenden Nemesis unaufhaltsam näher und näher rücken, dann wird auch das letzte Opfer sinnlos in den Rachen des<br /> unersättlichen Dämons geworfen sein. Daher muß jeder einzelne seiner Verantwortung als Mitglied der christlichen und abendländischen Kultur bewußt in dieser letzten Stunde sich wehren, soviel er<br /> kann, arbeiten wider die Geißel der Menschheit, wider den Faschismus und jedes ihm ähnliche System des absoluten Staates. Leistet passiven Widerstand - Widerstand -, wo immer Ihr auch seid,<br /> verhindert das Weiterlaufen … Vergeßt nicht, daß ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt!" Die Weiße Rose, 23. Juli 1942
Antworten
J
"ESM - Der Weg in die Dikatatur" "Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique "regieren" zu<br /> lassen. Ist es nicht so, daß sich jeder ehrliche Deutsche heute seiner Regierung schämt, und wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der<br /> Schleier von unseren Augen gefallen ist und die grauenvollsten und jegliches Maß unendlich überschreitenden Verbrechen ans Tageslicht treten? Wenn das deutsche Volk schon so in seinem tiefsten<br /> Wesen korrumpiert und zerfallen ist, daß es, ohne eine Hand zu regen, im leichtsinnigen Vertrauen auf eine fragwürdige Gesetzmäßigkeit der Geschichte das Höchste, das ein Mensch besitzt und das ihn<br /> über jede andere Kreatur erhöht, nämlich den freien Willen, preisgibt, die Freiheit des Menschen preisgibt, selbst mit einzugreifen in das Rad der Geschichte und es seiner vernünftigen Entscheidung<br /> unterzuordnen - wenn die Deutschen, so jeder Individualität bar, schon so sehr zur geistlosen und feigen Masse geworden sind, dann, ja dann verdienen sie den Untergang. Goethe spricht von den<br /> Deutschen als einem tragischen Volke, gleich dem der Juden und Griechen, aber heute hat es eher den Anschein, als sei es eine seichte, willenlose Herde von Mitläufern, denen das Mark aus dem<br /> Innersten gesogen und die nun ihres Kerns beraubt, bereit sind, sich in den Untergang hetzen zu lassen. Es scheint so - aber es ist nicht so; vielmehr hat man in langsamer, trügerischer,<br /> systematischer Vergewaltigung jeden einzelnen in ein geistiges Gefängnis gesteckt, und erst als er darin gefesselt lag, wurde er sich des Verhängnisses bewußt. Wenige nur erkannten das drohende<br /> Verderben … Wenn jeder wartet, bis der andere anfängt, werden die Boten der rächenden Nemesis unaufhaltsam näher und näher rücken, dann wird auch das letzte Opfer sinnlos in den Rachen des<br /> unersättlichen Dämons geworfen sein. Daher muß jeder einzelne seiner Verantwortung als Mitglied der christlichen und abendländischen Kultur bewußt in dieser letzten Stunde sich wehren, soviel er<br /> kann, arbeiten wider die Geißel der Menschheit, wider den Faschismus und jedes ihm ähnliche System des absoluten Staates. Leistet passiven Widerstand - Widerstand -, wo immer Ihr auch seid,<br /> verhindert das Weiterlaufen … Vergeßt nicht, daß ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt!" Die Weiße Rose, 23. Juli 1942
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K
<br /> <br /> Wahre Worte! Leider muss ich immer öfters feststellen, dass immer mehr Menschen regelrecht verblödet werden durch die "Angebote" der Medien! Immer mehr Menschen sind mediale Shows wie<br /> "Suppentalent" wichtiger als ihr eigenes Schicksal! Umso mehr sind wir gefragt und gefordert, diesem Abwärtssog entgegenzuwirken! Ich freue mich, dich als Mitstreiter gefunden zu haben!<br /> <br /> <br /> <br />
P
<br /> Soeben habe ich die Nachricht erhalten, dass der ESM "unbegrenzte Feuerkraft" erhalten soll. War schon die bisherige Konstruktion des ESM abenteuerlich, so grenzt dies nun an Irrsinn. <br /> <br /> Ich will die Leser dieses blogs nicht allzu lange mit meiner Sichtweise langweilen, erlaube mir jedoch kurz auf drei Punkte hinzuweisen, die m.E.  in den allgemeinen „Krisenszenarien“<br /> untergehen, bzw. in ihrer Bedeutung nicht hinreichend gewürdigt werden:<br /> <br /> (a) Europäische Zentralisierung: Wir erleben im Zuge der aktuellen Krise eine mächtige<br /> „Renaissance des Staates“, v.a. auf europäischer Ebene in Form eines beispiellosen<br /> Zuwachses an Organisationen und einer geradezu manischen Regulierungswut. Das Kuriose ist, dass all dies derzeit von der Öffentlichkeit ausschließlich positiv empfunden<br /> wird, weil man sich dadurch die Lösung aller Probleme erhofft. Etwa boshaft könnte<br /> man sagen, dass die eigentlichen Gewinner der Krise die Euro-Bürokraten sind. Von<br /> der Ineffizienz solcher europäischen Zusatzstrukturen und den damit verbundenen Kosten<br /> ist derzeit praktisch keine Rede.<br /> <br /> (b) Intragenerative Verteilungswirkungen: Die aktuelle Krise und die betriebenen<br /> Lösungsversuche haben enorme Verteilungswirkungen. Dass wir mit all unseren Rettungsmilliarden die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder belasten, ist mittlerweile (nicht zuletzt durch H.W.<br /> Sinn) klar. Was jedoch zu wenig gesehen wird, sind die intragenerativen Verteilungswirkungen, insbesondere innerhalb der Krisenländer. Denken Sie beispielsweise an die TARGET2 Salden, die<br /> vermutlich nun durch den ESM abgelöst werden sollen. Diese Salden existieren bereits seit fast vier Jahren und stellen in ihrer Wirkung einen Kredit dar, dessen<br /> Volumen sich mittlerweile auf fast eine Billion EUR auftürmt : Wie wir wissen, werden TARGET-Kredite von den Vermögensbesitzern in den Krisenstaaten genutzt, Ihr Vermögen ins<br /> Ausland zu verfrachten. Damit entzieht sich ein Bevölkerungsteil (u.a. die „unantastbare Elite“ Griechenlands) dank TARGET2 den „Anpassungslasten“, welche die Krisenländer vor sich haben.<br /> Diejenigen aber, die nur ihre Arbeitskraft anbieten können, haben diese Möglichkeit nicht und müssen die Belastungen daher alleine tragen. Die damit verursachten sozialen Spannungen und<br /> Verwerfungen sind im Grunde nicht Gegenstand der aktuellen Debatte. Das werden sie aber noch: Ich wage die Prognose, dass uns dieser Aspekt des europäischen Krisenmanagements über kurz oder lang<br /> einholen wird. Das TARGET2-System der EZB und nun vermutlich auch der ESM befördert die Spaltung innerhalb Europas und aus den genannten Gründen auch innerhalb der (angeblich) geretteten<br /> Staaten.<br /> <br /> (c) Schließlich: Ich habe den Eindruck, dass viele Journalisten, Kommentatoren und<br /> Politiker, leider aber auch manche Volkswirte, vergessen haben, was das Wesen einer<br /> Marktwirtschaft ausmacht – nämlich für seine (Fehl)Entscheidungen einstehen zu müssen. Für die Finanzmärkte, an denen ja nun Risikokapital gehandelt wird, bedeutet dieser Grundsatz zwingend, dass<br /> die „Peitsche des Marktes“ nicht nur geschwungen werden darf, sondern von Zeit zu Zeit auch einmal zuschlagen muss. Wird dieses „Schlagendwerden“ von Risiko politisch unterbunden - und darauf<br /> laufen alle “Rettungsschirme u. ä. hinaus -, wird zugleich die Funktionsweise der Finanzmärkte außer Kraft gesetzt. Dann kann man die Banken auch gleich verstaatlichen, was dann vermutlich<br /> weniger kosten wird. Mehr denn je gilt: "Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende."<br /> <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Sie haben mich in keiner Weise mit Ihren Worten "gelangweilt" - im Gegenteil. Ich bedanke mich für Ihre Ausführungen, die leider alle fundiert sind! Wie schaffen wir es, die Massen endlich<br /> aufzurütteln? Wie können wir die Massen sensibilisieren? Erst heute traf ich eine Bekannte, die meinte: "Unsere Politiker machen schon alles richtig, die haben studiert!" Hier zeigt sich wieder,<br /> wie sehr in unserem Land die Menschen dressiert wurden und werden.<br /> <br /> <br /> <br />