Die Opposition wollte im Innenausschuss eine Anhörung über Parteispenden und Sponsoring von Ministerpräsidenten.
Aber Schwarz-Gelb will auf keinen Fall, dass dieses Thema vor den Wahlen in NRW öffentlich wird. Also nützen sie ihre Mehrheit und setzen die Anhörung von der Tagesordnung. Wenn das nicht feige ist?
Wozu ist ein Paralment da? Dass über Ungereimtheiten geredet wird! Aber nein, dieses Thema ist Schwarz-Gelb sichtlich unangenehm. Nur was nützt es der Regierungskoalition? Nichts. Die Wählerinnen und Wähler wissen ja schon, was da für Dinger gedreht wurden. Und sie lassen sich nicht mehr verschaukeln. Wer meint, er könne das Wahlvolk verschaukeln, hat schlechte Karten.
Wie der SPIEGEL berichtet, scheint das ja nur die Spitze des Eisberges zu sein: In der Vergangenheit haben die Schwarzen in NRW Einladungen an mögliche Spender geschickt, da konnten die Firmen ankreuzen, welches Regierungsmitglied am Firmenstand als "Model" gewünscht werde ...
Leute, merkt euch, ein derartiger Ausverkauf der politischen Sitten kommt beim Wahlvolk nicht gut an. Spätestens bei der Wahl werdet ihr es merken ...
(C) Copyright 2004-2010 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.