Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Über deutsche Netzwerke hatte ich mehrmals geschrieben - meist Unerfreuliches - beispielsweise über die Lokalisten. Mit ihrer Ansammlung von Rassisten und Neonazis. Und über die VZ-Netzwerke. Beide kämpfen seit langem vergebens gegen den Abwärtstrend.
Bislang war XING noch standhaft - aber nun folgt es auch dem Abwärtstrend. Mich wundert das überhaupt nicht. Es ist nicht nur Facebook, wie es oft heißt. Facebook hat ja mit Google+ eine ernstzunehmende Konkurrenz bekommen.
Aber schauen wir doch einen Blick auf die Kurven der deutschen Netzwerke:
Quelle: Grafik
Und noch im Frühjahr dieses Jahres soll es aus sein mit VZ - bestimmt kein großer Verlust.
Ein anderer Grund dürfte sein, dass viele Nutzer es leid sind, ständig online zu sein. Immer mehr stellen fest, dass das Leben nicht in den Netzwerken spielt, sondern außerhalb. Und Netzwerk-Freunde sind halt keine echten Freunde.
Ich persönlich stelle ja sowieso den Trend fest, dass immer mehr Menschen sich auf ihre persönlichen Bekannten konzentrieren und die Kontakte mit diesen wirklichen Menschen pflegen. Und Nutzer, die meinen, sie könnten Geschäftskontakte über solche sozialen Netze anbahnen, mussten oft feststellen, dass solche Absichten meist scheitern. Aus welchen Gründen auch immer.
Quelle: futurebiz Auch Xing verliert – Status Quo von Sozialen Netzwerken aus Deutschland
Netorial - Das eigene Sozial Netzwerk - Die Einleitung