Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Erinnern wir uns, Februar 2010 musste der Ofenbauer KAGO Konkurs anmelden. Jetzt ist ein Käufer gefunden, schön für die Arbeitsplätze, die erhalten bleiben.
Weniger schön dürfte sich der Konkurs für die frühere Geschäftsleitung herausstellen. Da gibt es die Frau des früheren Inhabers, sie lässt sich Madame nennen. Und sie nützte die Gutmütigkeit ihres Chauffeurs aus: 2006 musste er an der UBS-Bank im Schweizer Örtchen Will ein Konto anlegen, Madame erhielt eine Vollmacht.
Zum Dank für diese Gefälligkeit wurde dem Chauffeur 2007 gekündigt. Nun hat sich herausgestellt, dass über dieses Konto Millionen Euro in die Schweiz geflossen sind, ohne Wissen des Kontoinhabers, des früheren Chauffeurs.
Ich finde es besonders perfide, Geldwäschegeschäfte unter dem Namen und mit einem Konto eines früheren Mitarbeiters laufen zu lassen. Ich hoffe nur, dass der Chauffeur dadurch keine Schwierigkeiten bekommt. Aber die tatsächlichen Geldverschieber die sollten ihre Quittung erhalten ...
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