Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Juliane schickte mir heute einen Link zum Bericht über die Promotionsarbeit des einst gegelten Freiherr - wie wir seit neuestem wissen, hat er sich eine neue Frisur zugelegt - ohne Gel. Wenn ich mir die erste Seite des Artikels "GuttenPlag - kollaborative Plagiatsdokumentation" ansehe, dann frage ich mich, was stammt von dem einstigen Verteidigungsminister wirklich selbst?
Das bedeutet doch, dass bei dieser "Arbeit" von drei Zeilen durchschnittlich zwei geklaut resp. abgeschrieben sind ohne auf die Quelle zu verweisen! Hmm, und so ein Mensch war Verteidigungsminister?
Na und?! Mögen manche fragen. Und überhaupt, was passiert denn in einem Kriegsfall? Da wurde schon immer geraubt und zusammengeklaut! Ach so. Dann war der Freiherr der Richtige als Verteidigungsminister? Klar! Für ihn ist das Urheberrecht nicht mehr zeitgemäß - er war - wieder einmal - seiner Zeit weit voraus.
Ach, wie waren früher die Zeiten so schön! Wenn da jemand bei seiner "Doktorarbeit "gemogelt" hatte, dann war es sehr schwer, den Schummler zu überführen. Es sei denn, er hat die Texte 1:1 übernommen. Und dann wurde darüber berichtet, und dann vergessen!
Aber heute? Da stehen solche Plagiate am Pranger im Internet. Über 1.000 Aktive suchten in seiner Doktorarbeit. Und das wird nicht gelöscht. Selbst wenn die meisten Menschen sich nur noch ganz dunkel an die Causa zu Guttenberg erinnern, im Internet bleibt dieser Wiki gespeichert und viele andere Informationen über ihn auch. Bis zum Sankt Nimmerleinstag!
Garantiert, jetzt bekomme ich wieder böse Mails, was das solle, das sei doch nur altes Zeug!