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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Katja Kipping und das bedingungslose Grundeinkommen

Katja Kipping erklärt das bedinungslose Grundeinkommen - für jeden. Ganz einfach, rundum verständlich.

Was spricht eigentlich dagegen? Was könnten wir damit sparen? DIe Monsterbehörde Bundesarbeitsagentur mit ihren vielen "Filialen", die vielen Mitarbeiter ... Dieses immer gefräßiger werdendes Monster unter König Hartz dem Vierten wird abgeschafft - überflüssig.

Und was bekommen wir als Gegenleistung? Die Wahrung der Menschenwürde für jeden! Das ist doch etwas wert! Nicht wahr?

Hierzu ein Artikel von FAKTuell.

 

 

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W
<br /> Vor Leuten, die absolute Überzeugungen haben, die sie gegen Argumente nicht verteidigen können, sollte man nicht weniger Angst haben als vor Raubtierkapitalisten.<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Ach Winfried, was soll ich dazu sagen oder schreiben? Wenn es dich beruhigt, dann bist du halt gegen das BGE und ich bin dafür. Was soll es! Die Geschichte wird zeigen, wer von uns zwei recht hat<br /> - oder keiner von uns ...<br /> <br /> <br /> <br />
W
<br /> Ich habe es hinreichend dargelegt, warum das bedingungslose Grundeinoommen unter den gegebenen verhältnissen nicht funktionieren kann, dem setzt Du keine Argumente entgegen.<br /> <br /> Stattdessen kommst Du mit ganz anderen Dingen. Nehmen wir die Kunst, auf die Du Dich beziehst: So gut wie jeder Künstler versuchte mehr oder weniger erfolgreich, von seiner Kunst zu leben, und<br /> abgesehen von einigen tragischen Schicksalen wie dem des Van Gogh waren auch alle heute bekannten Künstler zu Lebzeiten gut situiert, hingen am Speck von Kirche, Königshäusern usw.<br /> <br /> Dass ehemalige DDR-Leute in hohem Maße Kreativität entwickeln mussten, wird von mir überhauot nicht in Zweifel gezogen: Mangelwirtschaft erfordert oft Improvisation, dadurch wird Kreativität und<br /> Improvisationsfähigkeit natürlich gefördert,<br /> <br /> Ich gehörte zu den entschiedensten Kämpfern für das bedingungslose Grundeinkommen, wenn es auch nur halb so gut wäre, wie Du es zu meinen scheinst, doch die Wahrheit ist eben eine andere: Wir<br /> brauchen viel grundlegendere Reformen, eine ganz andere Gesellschaft, denn wie auf vergiftetem Boden kein gesundes Obst wachsen kann, so kann unter heutigen Umständen keine einzige Einzelmaßnahme<br /> wirklich etwas Gutes bewirken.<br /> <br /> Aber die Frage nach dem bedingungslosen Grjbndeinkommen stellt sich in detr kapitalistuischen Gesellschaft auch aus ganz anderen Gründen nicht. Wie ich erläutert habe, würde das bedingungslose<br /> Grundeinkommen die kapitalistische Sklavenpeitsche sehr weitgehend entschärfen - soweit, dass der Kapitalismus daran letztlich zerbrechen würde.<br /> <br /> Das mag Dir nicht klar sein oder von Dir erwünscht sein - aber den Kapitalisten ist das erstens klar, und zweitens wollen sie es partout (!) nicht.<br /> <br /> Damit ist ein tatsächlich hinreichendes bedingungsloses Grundeinkommen für die Kapitalisten ebenso wenig hinnehmbar wie die Vergesellschaftung des Produktivkapitals, und entsprechend stark wehren<br /> sich die Kapitalisten eben gegen ein tatsächlich hinreichendes bedingungsloses Grundeinkommen. Darauf kannst Du Gift nehmen.<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Ach, der neoliberale Raubtierkapitalismus erledigt sich doch bald von selbst - was meinst du, was passiert, wenn Staaten reihenweise Pleite gehen? Wenn Menschen wie Franz Hömann mit ihrer<br /> Prophezeihung recht behalten? Dann gibt es nur eine Alternative: das BGE!<br /> <br /> <br /> <br />
W
<br /> Das Beispeil Namibia war mir bekannt, darüber hatte ich selbst schon berichtet:<br /> <br /> http://belljangler.wordpress.com/2010/07/24/bedingungsloses-grundeinkommen-im-praxis-test-z-k-herbert-jauch-frankfurter-rundschau-taz-neues-deutschland-junge-welt-annika-joeres-die-linke-berlin/<br /> <br /> Im Ergebnis lief es darauf hinaus, dass ein armes Dorf Geld in die Hände bekam, dadurch die Möglichkeit, mehr zu konsumieren, was dann kleine Selbstständigkeiten auf den Plan rief. Doch mehr nicht:<br /> Sobald die Geldspritze eingestellt wird, bricht alles zusammen, weil den neuen Selbstständigen dann die Umsätze wegfallen.<br /> <br /> Das System funktioniert dort also exakt solange, wie es von Außen subventioniert wird.<br /> <br /> Auch wenn ich die kapitalistische Sklavenpeitsche, das Leistungsdruck- und Konkurrenzsystem völlig ablehne: Die Einführung eines wirklich akzeptablen Grundeinkommen in der bestehenden Gesellschaft<br /> würde erst zur Mangelwirtschaft, dann zu einer Diktatur á lá DDR führen, durchaus vergleichbar der DDR: Dort musste niemand Arbeitslosigkeit fürchten, und es riss sich niemand die Beine aus. Das<br /> führte zu einer miserablen Produktivität, damit zur Mangelwirtschaft, damit zur Unzufriedenheit betreffend die herrschenden Verhältnisse, und diese Unzufriedenheit wurde dann mit Stacheldraht<br /> eingesperrt und politisch unterdrückt.<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Du denkst sehr schlecht über Menschen - dabei hat ja die Geschichte mehr als genug bewiesen, dass es immer wieder Menschen gibt, die aus der Lust und Freude heraus etwas machen. Wäre es anders,<br /> hätte es nie die Fülle von Kunst und Können und Erfindungen  gegeben! In den allermeisten heutigen Gesellschaften werden allerdings die allermeisten Menschen derart unterdrückt, dass sie wie<br /> gebannt das berühmte Kaninchen auf das Geld schauen, um zu überleben. Das pervertierte dazu, dass nur ein Mensch mit viel Geld etwas wert ist. Und das ist regelrecht pervers.<br /> <br /> <br /> Das bedingungslose Grundeinkommen gibt nun jedem Menschen die Möglichkeit, sich und damit diese Gesellschaft weiter zu entwickeln. Früher gab es die Privatgelehrten, die sich selbst<br /> Forschungsgebiete suchten und zu verblüffenden Ergebnissen kamen. Heute haben wir eine von Konzernen bestimmte - da finanzierte - Forschung, deshalb gibt es auch keine für die Menschheit<br /> sinnvolle Weiterentwicklung mehr. <br /> <br /> <br /> Mir kommt es vor, dass du auch zu denen zählst, die vor der Weiterentwicklung der Menschen Angst haben. Ich habe mit vielen Menschen Kontakt - auch solchen aus dem sog. Prekariat, und ich stelle<br /> immer wieder fest, dass das Bild der dummen saufenden Armen falsch ist. Es wurde nur deshalb in die Welt gesetzt - wie zum Beispiel mit bezahlten Stammtischrednern und Lohnschreibern wie Thilo S.<br /> - um ein Alibi zu haben, noch mehr an der Versorgung der Armen zu sparen. Nach dem Motto: Die sind ja so blöd und faul, denen gehört es nicht anders!<br /> <br /> <br /> Auch was du über die DDR schreibst, ist deine persönliche Meinung - und nach meinen Erfahrungen und der anderer ist sie falsch. Gerade in der früheren DDR gab es viele Menschen, die sehr kreativ<br /> waren - sonst hätten sie nicht überlebt in einer Mangelwirtschaft, Da wurde improvisiert und getauscht, da gab es Zusammenhalt.<br /> <br /> <br /> Von meinem Bär weiß ich, dass er gerne mit ehemaligen DDR-Leuten zusammengearbeitet hat, gerade weil sie bei auftretenden Problemen eher eine Lösung fanden - wenn auch oft eine unkonventionelle.<br /> <br /> <br /> Ich weiß nicht, was dich treibt, gegen das BGE zu Felde zu ziehen, aber sei getröstet, das BGE braucht dich nicht und wird auch ohne dich sehr bald kommen!<br /> <br /> <br /> <br />
W
<br /> Wo gibt es denn Gegenden, in denen das bedingungslose Grundeinkommen mit großem Erfolg eingeführt wurde?<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Sieh mal ins Netzwerk<br /> Grundeinkommen ... Stichwort Namibien.<br /> <br /> <br /> <br />
W
<br /> Du hast meinen Artikel zum bedingungslosen Grundeinkommen immer noch nicht gelesen: Ein hinreichendes bedingungsloses Grundeinkommen würde im ersten Schritt zu einer Mangelwirtschaft führen, im<br /> zweiten Schritt zu einer rot lackierten Diktatur á lá DDR, weil die Unzufriedenheit des Volkes aufgrund der Mangelwirtschaft aus Gründen des Machterhaltes repressiv bekämpft würde.<br /> <br /> Schade, dass Du gegen Argumente absolut immun bist.<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Du vertrittst deine Meinung - ich eine andere. Also, wozu soll ich Energie aufwenden, dich von Fakten zu überzeugen, was das bedingungslose Grundeinkommen angeht. Es gibt ja schon "Gegenden", in<br /> denen das BGE eingeführt und praktiziert wird - mit großem Erfolg! Ich hoffe für dich, dass du angesichts von Fakten irgendwann anders darüber denkst. Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft!<br /> <br /> <br /> <br />