Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Tja, es ist schon seltsam, dass die Mainstreampresse in Sachen Assange von Vergewaltigung schreibt. Nur, wer die Einzelheiten kennt, von Vergewaltigung kann nicht die Rede sein.
Wenn eine Frau Sex mit einem Mann hat und dann noch Lobeshymnen ihres Sexpartners in Twitter veröffentlicht, also, diese Frau ist bstimmt nicht vergewaltigt worden. Das erinnert mich an eine frühere Bekannte: DIe wollte, dass ich sie bei ihren Streifzügen in der Sublultur begleite. Ein paarmal machte ich mit. Wenn sie da in einer Bar saß und Neger bemerkte, dann machte sie diese an, aber wie. Dann verschwand sie mit ihrer neuen Bekanntschaft und am nächsten Tag jammerte sie mir die Ohren voll: "Ich bin gestern wieder sexuell missbraucht worden!" Dann merkte ich, diese Tante hat einen Knall!
Doch zurück zu Assange. Die globale Justiz findet nichts gegen Assange, also wird versucht, ihm etwas anzuhängen. Und sei es auch noch so absurd und abstrus! Bei permanenter Wiederholung bleibt schon etwas hängen. Und dann setzen andere "Persönlicheiten" des öffentlichen Lebens eins drauf, zum Beispiel Sarah Palin, das Sprachrohr der ultrarechten Tee-Party: "Ein amerikanischer Agent mit Blut an den Händen."
So ein Spruch hat gleich junge Hacker mobilisiert, die dann die Webseite von Palin massiv gestört haben. Und Firmen, die ihre mit Wikileaks abgeschlossenen Verträge nicht einhielten, bekamen und bekommen die Wut von Internet-Nutzern zu spüren.
Es gibt jetzt weltweit eine neue Bewegung, oft junge Menschen. Auch in Deutschland: Erinnern wir uns an den Schwarzen Donnerstag in Stuttgart: da nahmen viele Jugentliche, ja oft noch Kinder, an der Demonstration gegen das Monsterprojekt S21 teil. Und sie bekamen das fürchterliche Unrechtdenken der herrschenden Klasse zu spüren, sozusagen ein "Praktikum" in politischem Unterricht. Was glaubt ihr, was bei diesen jungen Menschen hängen bleibt, wenn sie später den Namen "Mappus" hören? "Schweinebacke" dürfte noch das Geringste sein. Die Bilder, wie Polizisten mit ihren Wasserwerfern Menschen die Augäpfel regelrecht ausschossen, werden sie nicht vergessen!
Oder die jungen Menschen, die in Gorleben gegen Castorzüge protestisteren. Es solidarisieren sich immer mehr Menschen gegen die vermeintliche Übermacht von Politik und Kapital. Immer mehr Menschen erkennen, dass deren Macht nur eingebildet ist. Wenn sich die Millionen, ja Milliarden Menschen solidarisieren, dann bleibt von solchen Politikern und den neoliberalen Raubtierkapitalisten nichts mehr übrig.
Und das lässt mich hoffen!
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