Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Juliane hat mir zu meinem Artikel "GLOSSE: EHEC - Und die Gurken aus Spanien" zwei Links geschickt:
einmal auf einen Artikel in taz.de "Die Mär vom schmutzigen Gemüse" und zum anderen einen Beitrag im Spiegelfechter "HeckMeck". Die taz stimmt mir zu, dass die sogenannte Ursache - die Gurken aus Spanien -für die EHEC-Erkrankungen nicht zutreffen können.
Der Spiegelfechter nennt in seiner Einleitung so Vorkommnisse wie SARS, Vogelgrippe, Schweinegrippe et al. Grundtenor: Hysterie in Deutschland. Ich persönllich sehe das anders, ganz gleich wie die Krankheiten heißen, und Menschen daran sterben, dann halte ich einen Menschen, der sich darüber Sorgen macht, nicht für hysterisch.
Und bei den erkrankten Menschen, die wegen EHEC in die Krankenhäuser eingeliefert wurden, sehe ich schon Anlass zur Besorgnis. Ich stimme Jens Berger zu, dass Gemüse - ganz gleich woher - als Schuldige an den Pranger zu stellen - nur der Versuch sein kann, etwas zu verbergen. Ja, was soll hier den Konsumenten vorenthalten - ja gar verheimlicht werden? Da vermisse ich detaillierte Recherchen von Journalisten.
Ja, was soll hier verborgen werden? Wieso dürfen den Erkrankten keine Antibiotika verabreicht werden? Weil die die Erkrankung noch verschlimmern? Tja, Leute, was bedeutet das? Ist das nicht eine Bankrotterklärung der Pharmaindustrie? Sonst gibt es doch immer gleich Spritzen, wenn jemand schwer erkrankt ist. Bei EHEC nicht! Macht uns das nicht hellhörig?
Ja, das sollte uns hellhörig machen. Antibiotika in der Landwirtschaft. Überhaupt Medizin in der Landwirtschaft. Nehmen wir die Kälber - frisch geboren. Eigentlich hat die Natur es so eingerichtet, dass ein frisch geborenes Kalb möglichst bald die Muttermilch trinkt - die Biestmilch - oder trinken sollte.
Aber die Industrie ja ihre Futterknechte - die von den Funktionären gesteuerten Landwirte derart gut dressiert, dass sie diese Biestmilch wegwerfen und stattdessen möglichst bald auf Milchaustauscher umsteigen. Das bedeutet, dass so ein kleines armes Kalb keine Biestmilch mehr bekommt, sondern eine künstliche angerührte Pampe, die die Muttermil ersetzen soll.
Dabei wissen wir, wie nützlich diese Biestmilch für das Immunsystem ist. Und weil nun die Biestmilch und ihre Immunstärkung wegfällt, müssen Ersatzstoffe her: Spritzen - darüber freut sich die Industrie und die Veterinäre.
Dieser Wust von Stoffen, die einem Rind in seinem kurzen Leben zugeführt werden, sind nicht mehr zu überschauen, auch nicht zu kalkulieren. Vor allem darauf, welche Wechselwirkungen bestehen zwischen diesen Wirkstoffen und Bakterien, die in jedem Rind vorhanden sind, zum Beispiel Escherichia coli. Die gibt es so ziemlich in jeder Kuh, in jedem Bullen.
Tja, und auf diese Bakterien treffen nun ganze Kanonaden mit unnatürlichen Wirkstoffen, die in der konventionellen Landwirtschaft an die Rinder verfüttert werden. Tja, ist es da ausgeschlossen, dass es da nicht zu Mutationen der E. coli Bakterien kommt? Bestimmt nicht!
Wie beim "Zauberlehring" wurden hier Geister gerufen, die die "Meister" nicht mehr los werden! Was sagt eigentlich die Wissenschaft dazu, wenden wir uns zum Beispiel an Univ.-Prof. Dr. F. Allerberger am Institut für Hygiene und Bundesstaatliche bakt.-serol. Untersuchungsanstalt Innsbruck. Er hat einen Artikel "Enterohämorrhagische Escherichia coli und hämolytisch-urämisches Syndrom" veröffentlicht.
Wer sich dies durchliest, wird feststellen müssen, dass EHEC ein alter Bekannter ist. Ja, es gibt keine Prävention dagegen. Nur, den Erreger zu meiden, also alles, auf dem ein Erreger EHEC sitz, nicht zu essen oder wenigstens zu erhitzen. Das darf doch wohl nicht wahr sein! Da stehen in den Ställen Tiere, von denen jedes Tier ein potentieller Träger von EHEC ist!
Es ist mir klar, wieso diese Wahrheit der Bevölkerung vorenthalten wird. Das ist genauso wie beim SuperGAU in Fukushima: Monate hat es gedauert, dann erst meldeten die Gazetten, dass bei mehreren Reaktoren eine Kernschmelze stattgefunden hat. Und die Atomlobby meint, sie hat jetzt wieder Oberwasser!
So verhält es sich mit EHEC. Dee sich häufenden Fälle an EHEC-Erkrankungen sind sozusagen der GAU für die Landwirtschaft und die damit verbundene Nahrungsmittelindustrie. Von Lebensmittel darf nicht mehr gesprichen werden. Grund: Das Verkosten dieser "Lebensmittel" kann das Leben kosten!
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