Erinnern wir uns, in Berlin gibt es eine gemeinnützige GmbH, die Treberhilfe, deren Chef fuhr als Dienstwagen einen Maserati.
Da wurde er bei einem Verkehrsdelikt erwischt und damit wurde öffentlich, dass bei dieser gGmbH einiges nicht mir rechten Dingen zugehen kann. Aber zugleich wurde da eine Möglichkeit öffentlich, wie mit der Privatisierung von Sozialleistungen Schindluder getrieben werden kann und offensichtlich wird.
Da wurde eine gemeinnützige GmbH gegründet, mit Geschäftsführern und so. Die lassen sich von der Gesellschaft ein üppiges Gehalt auszahlen. Eine solche gGmbH hat ja einige Vorteile:
- wer es geschickt anstellt, braucht so gut wie keine Steuern zahlen
- ein etwaiger erwirtschafteter Gewinn muss für soziale Zwecke verwendet werden. Konsequenz: mit vielen Ausgaben den Gewinn klein halten! Z. B. als Dienstwagen Luxusautos fahren ...
Konkret bedeutet das bei der Treberhilfe:
- 12 Millionen € Umsatz
- 280 Beschäftigte
- 1 Million € Kapital
- mehrere Immobilien
Letzte Woche wurde die Staatsanwaltschaft Berlin eingeschaltet, der bisherige Chef trat von all seinen Ämtern zurück.
Ich bin sicher, dass es weitere solche private "Firmen" gibt, die sich gemeinnützig nennen und vom sozialen Elend der Ärmsten der Armen profitieren und wie die Made im Speck leben.
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