Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Erinnern wir uns, bereits am 2. November 2011 veröffentlichte ich den Artikel "Vorweihachtliche Zwangsarbeit in Deuchtschland?" Und erst jetzt nimmt WELT ONLINE dieses Thema auf. Gstern war zu lesen: "Hartz-IV-Bezieher jobben auf Staatskosten für Amazon"!
Quelle: WELT ONLINE Hartz-IV-Bezieher jobben auf Staatskosten für Amazon
Wer jetzt meint, auch die WELT schreibt etwas über Zwangsarbeit, er irrt sich. Offenbar ist für die WELT die Welt in Ordnung, wenn freie Bürger und Bürgerinnen dieser Republik zu unbezahlter Sklavenarbeit gezwungen werden.
Ja, sie werden gezwungen: Weil die Jobcenter gleich mit einer Totalsanktionierung drohen! Und wenn jemand zu einer Arbeit gezwungen wird, und dafür nichts bezahlt bekommt, dann ist das Sklavenarbeit.
Immerhin, hat die WELT zugegeben, dass Amazon resp. seine Milliardäre keinen Cent für die Arbeit der Langzeitsarbeitslosen zahlen müssen, das zahlt das Jobcenter. Woher erhält das Jobcenter sein Geld? Aus Steuermitteln! Also von uns, den Steuerzahlern!
So, jetzt braucht ihr gar nicht auf die "faulen Langzeitsarbeitslosen" zu schimpfen. In diesem Fall schimpft ihr auf die Falschen. Die Langzeitarbeitslosen arbeiten ja, nur zahlt Amazon keinen müden Cent. Diese Umsonst-Arbeiter erhalten ihre Grundsicherung wie bisher.
Also, für mich persönlich erzeugt der Name Amazon einen schalen und bitteren Geschmack im Mund. Wer ist denn Präsident von Amazon? Jeffrey Preston "Jeff" Bezos, 47 Jahre alt, im März 2011 wurde sein Vermögen auf über 18 Milliarden US-Dollar geschätzt - und er zählt zu den 30 reichsten Menschen auf diesem Globus.
Ist er wirklich darauf angewiesen, Menschen umsonst für sich arbeiten zu lassen? Offenbar ja! Irgendwie tut mir ein solcher Mensch sehr leid. Welch schlechtes Karma häuft er auf sich an? Als was wird er wiedergeboren werde? Nun, das liegt alles in seiner ureigenen Verantwortung, ich mische mich da nicht ein. Was ist, wenn er plötzlich stirbt? Wird er sich nicht fragen: Und dafür habe ich gelebt? Ja, wofür hat er eigentlich gelebt? Für Geld, das kein Geld ist - sondern nur ein riesengroßer Schwindel.
Quelle: Die 30 reichsten Menschen 2011
Im September hat er ja einen großen Rückschlag verkaften müssen, bei seinem privaten Weltraumprogramm explodierte eine Rakete. Ganz klar, dass er das verbrannte Geld wieder reinholen muss - auf Kosten der Langzeitarbeislosen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE Raumschiff von Amazon-Chef versagt bei Testflug
Dieser Jeff Bezos ist wirklich arm dran! Weiß er denn nicht, dass ein Raumschiff sehr viel schneller ist, wenn Raumenergie eingesetzt wird. Die gibt es in Hülle und Fülle und sie kostet nichts - nicht mal einen Cent. Aber so etwas passt bei ihm bestimmt nicht ins Weltbild: etwas, das nichts kostet!
Oder er setzt gleich auf Teleportation. Das gibt es nur bei Startrek? Weit gefehlt! Da gibt es den Dr. rer. nat. Hartmut Müller, der sich mit Global Scaling einen Namen gemacht hat. Den sollte Jeff Bezos mal fragen. Vielleicht erfährt er dann, dass er gar kein Raumschiff braucht. Die Lösung heißt: Teleportation!
Quellen: