Heute erfuhr ich, dass es 50 Seiten voller Fragen beim Mikrozensus gibt, und wer Fragen falsch oder gar nicht beantwortet, muss Bußgeld zahlen ...
Aber hallo? Wo bleibt da die Anonymität? Und der Datenschutz? Der Mensch, der mir das erzählte, verriet mir auch, dass im benachbarten Dorf sieben Haushalte ausgewählt wurden. Die Namen dürfe er mir nicht verraten, sagte er wichtigtuerisch.
Also, da wird immer von einem mathematisch-statistischen Verfahren gefaselt, das die repräsentativen Haushalte ermittelt. Wieso dann ein klitzekleines Dorf ausgewählt wird und davon sieben Haushalte, ob diese Haushalte repräsentativ sein sollen? Na, ich weiß nicht. Repräsentativ wofür?
Dann wurde mir noch gesagt, dass viele Fragen unverständlich seien und dass deshalb die Erhebungsbeauftragten benötigt werden. Nochmal hallo! Wäre es da nicht besser, die Fragen verständlich zu formulieren? Oder ist das nicht möglich?
Und was mich umtreibt, die Fragebögen sollen anonym beantwortet werden. Wie aber ist dann ein Rückschluss möglich auf den möglichen Beantworter? Für den Fall, dass eine der Fragen nicht oder falsch beantwortet wird?
Meine Konsequenz: Da stimmt doch einiges nicht. Anonymität und Datenschutz zweifle ich ganz stark an!
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