Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Da gibt es den Künstler Babis Panagiotidis, der hatte einst eine Idee: Aus über 18.000 Computertasten baute er ein Pferd zusammen, 2.40 Meter hoch und 2,90 Meter lang! Er nannte sein Kunstwerk "Hedon is (my) Trojaner".
Ich finde diese Idee sehr gut, regt sie doch zum Nachdenken an. Und Trojanische Pferde gibt es ja in der Computerszene zuhauf! Dieses Kunstwerk wurde 2009 ausgestellt. Und später stand es in einer Galerie - sechs Wochen lang. Und es gab einen Interessenten, der mit diesem Kunstwerk liebäugelte und bereit war, 100.000 Euronen hinzulegen.
Tja, und dann musste dieses Kunstwerk irgendwo und irgendwie gelagert werden. Der Künstler kannte einen Freund, der hatte eine Garage gemietet, also wurde dort Hedon eingelagert.
Babis Panagiotidis mit einem Poster seiner Pferde-Skulptur Foto: Daniel Karmann
Leider zahlte dann der Freund die Miete nicht mehr, der Vermieter wurde ungeduldig und beschloss, die Garage "kalt" zu räumen. Also ohne Gerichtsbeschluss und ohne Gerichtsvollzieher! Das hat Folgen: der Vermieter ist für etwaige Schäden haftbar!
Und einen großen Schaden gibt es: Der Sohn des Vermieters griff zur Kettensäge und zerteilte brutal das Kunstwerk. Wie muss da dem Künstler sein Künstlerherz geblutet haben!
Da frage ich mich wirklich: Musste das wirklich sein? Haben Menschen wie dieser Vermieter und sein Sohn kein Verständnis für Kunst?
Was müssen das für primitive Banausen sein?!
Quellen:
Das Trojanische Pferd - LUDWIG II
Hochgeladen von Rotationproject am 06.09.2009