Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Da wurde beim piratigen Aschermittwoch in Ingolstadt eine Miriam Lakemann angekündigt - unter anderem mit Worten wie: "Miriam Lakemann - keine Ahnung, wer das sein soll!" Also. Leute, muss das sein? Etwas höflicher könnt ihr doch miteinander umgehen?!
Da hält eine junge Frau zum ersten Mal eine politisch-ironische Rede vor großem Publikum - und sie wird mit solchen abfälligen Worten angekündigt. Muss das wirklich sein? Bei den Piraten? Ich denke, das muss wirklich nicht sein!
Piratiger Aschermittwoch 2012 Ingolstadt - (10) Rede @mueslikind (aka Miriam Lakemann)
Und noch etwas muss doch nicht sein: Diese Saufrituale! Wieso muss eine bravouröse Rednerin ihre Halbe austrinken? Sie versucht es mit Humor und zieht sich mit Erfolg aus der Affäre. Aber wozu das alles? Solche Saufrituale gibt es doch genügend bei den Schwarzen.
Wieso werden da die Schwarzen imitiert? Das haben doch die Piraten gar nicht nötig!
Aber zurück zu Miriam Lakemann: Der Interviewer hat gezeigt, wie eine solche Ankündigung anders gestaltet werden kann:
Piratiger Aschermittwoch 2012 der Piratenpartei in Ingolstadt-Bayern | Interview mit Miriam Lakemann
Aber ganz zufrieden bin ich mit dem Interviewer nicht. Beim Stichwort "Arbeitsagentur" musste er feststellen: "Arbeitsagentur? Wo die Arbeitslosen und Hartz IV Empfänger rumlaufen!" Auch wieder ein Standesdünkel, der völlig unangebracht ist! Daraus erkennen wir, dass noch viel Bewusstseinsarbeit zu bewältigen ist, bis diese Gesellschaft wieder menschlicher wird! Auch bei den Piraten selbst!
Dieser Miriam Lakemann wünsche ich weiterhin viel Erfolg! Ich halte sie für ein Naturtalent, hoffentlich wird sie von den Piraten gefördert!