Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Griechenland ist Pleite, das wissen mittlerweile alle. Obwohl, da gibt es einige, die wollen davon nichts wissen. Nun, das hilft nichts. Pleite ist pleite.
Jetzt wird gepokert! Wieviele Euros braucht jetzt Griechenland? Zunächst "nur" dreißig Milliarden. Als die Spekulanten merkten, dass die EU bereit war, mit diesem Betrag einzuspringen, hieß es plötzlich, nein, das reiche nicht. Es müssten schon 100 bis 120 sein.
Und als die EU-Gewaltigen nicht widersprachen, kam prompt die Forderung: es werden mindestens über 500 Milliarden sein, also eine halbe Billion. Und die nächsten Wackelkandidaten wie Portugal und Spanien wurden schon genannt.
Da half auch nichts, dass der deutsche Bundespräsident mal sanft "gepoltert" hat. Das hat die Spekulanten nicht erschreckt, eher belustigt.
Erinnern wir uns, vor zwanzig Jahren war Argentinien Pleite. Wieso gibt Griechenland nicht zu, dass es pleite ist? In diesem Zustand Griechenland zu helfen, da kann die übrige EU ihre Euros gleich verbrennen. Das ist ein Fass ohne Boden. Also müssen die Griechen zur Drachme zurückkehren, anfangs mit dem Wechselkurs 1:1, die Drachme wird jedoch bald an Wert verlieren. Da werden dann auch Griechenlands Gläubiger Federn lassen müssen, vor allem die Banken. Ackermann geht ja jetzt schon für die Griechenlandhilfe sammeln.
Und dann sollte die EU überdenken, ob sie in der jetzigen Form überlebensfähig ist. Auch die EU wird gesundschrumpfen müssen. Eine Reduktion auf ein Kerneuropa, bestehend aus einem halben Dutzend Staaten. Und die Mitgliederstaaten müssen der EU mehr Kontrollmöglichkeiten zugestehen. Und die EU-Gesetze müssen wirklich harmonisiert werden, bisher wurden die unterschiedlichen Gesetze nur "zusammenaddiert". Dann braucht diese neue EU eine EU-weite Polizei, eine gemeinsame Armee und eine gemeinsame Handelssprache und und ...
Wer dazu nicht bereit ist, kann diese jetzige EU mit ihrem Euro vergessen ...
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