Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Erinnern wir uns an Dietrich Wagner. Dietrich Wagner? Ja, er war dabei, am Schwarzen Donnerstag, er kam mit zwei sehenden Augen, heute ist er fast blind.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn - wegen gefährlicher Körperverletzung - er hatte mit Kastanien geworfen. Ist das nicht lachhaft? Mit Kastanien! Und die Staatsgewalt schoss ihm als "Gegenleistung" mit einem Wasserwerfer die Augäpfel raus. Er sieht jetzt kaum noch etwas.
Dann wird er im Spiegel mit folgendem Satz zitiert: "Wenn Hitler damals auf den entschiedenen Widerstand des Volkes gestoßen wäre, hätte es kein ,Drittes Reich‘ gegeben."
Au Backe! Wer hierzulande das Wort Hitler in den Mund nimmt - öffentlich - über den fallen viele Scheinheilige her. Dabei lohnt es sich, über diesen Satz nachzudenken. Wann können die Deutschen endlich objektiv über Hitler und seine Zeit reden?
Die WELT schreibt über ihn: "An Wagner scheiden sich die Geister." Soll hier ein Opfer zum Täter "umgeschrieben" werden? Er war doch selbst schuld, wenn er in den Strahl des Wasserwerfes gelaufen ist? Wie zynisch und menschenverachtend ist solch eine Meinung?
Wer war eigentlich für den Schwarzen Donnerstag verantwortlich? Wer hat diesen brutalen Einsatz angeordnet? Da herrscht Schweigen. Und die Opfer? Wer redet von ihnen?
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