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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Schilderbürger

In Nürnberg gibt es ein GNM, das Germanische Nationalmuseum. Dieses Museum möchte  Schilder an den Autobahnen um Nürnberg aufstellen. Aber da gibt es Schwierigkeiten:

Was in diesem Fall passiert ist oder besser nicht passiert ist, ist wieder mal sysmptomatisch für die Bürokratie in Deutschland. Schon vor einem Jahr hat die Stadt Nürnberg für die neuen Schilder gestimmt. Also wurde bei der Autobahndirektion Nordbayern ein Antrag gestellt, und der wurde, man glaubt es kaum, so gar genehmigt.

Aber die Schilder wurden trotzdem nicht aufgestellt. Die Bremser sitzen im Innenministerium. Und dabei kommt der bayerische Innenminster aus Franken!

Ich vermute etwas ganz anderes: Hier zeigt sich wieder die Rivalität zwischen Franken und Bayern. In München gibt es ja auch ein großes Museum, das Deutsche Museum. Vielleicht gönnen die Münchner den Nürnbergern einfach diese Werbung nicht?

Dass ein solche Lappalie wie das Aufstellen von Werbeschildern für ein Museum bundesweit Heerscharen von Bürokraten beschäftigt, zeigt doch, dass sich die Beamten auch zu Zeiten der Globalisierung eine luxuriöse Nische gebettet haben. Wenn ich mir vorstelle, was diese Beamten, die mit dem "Fall" GNM befasst sind, dem Steuerzahler kosten, wird mir schwummerig vor Augen. 

Irgendwie bin froh, dass für einen solchen Zinnober bald kein Geld mehr zur Verfügung steht.
 
 
  
(C) Copyright 2004-2009 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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K
<br /> Liebe Kiat,<br /> <br /> die finden immer immer eine Möglichkeit und wenn kein Geld mehr da ist, holen sie es von uns. Ich bin stinkesauer was in unserem Staat alles so abgeht.<br /> <br /> Liebe Grüße, Katharina<br /> <br /> <br />
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K
<br /> Liebe Katharina,<br /> <br /> stimmt. Aber wie heißt es doch: Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht! Und wie stehen kurz avor!<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />