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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Schlecker-Pleite - Jeder zweite Arbeitsplatz wird zerstört

Das schlug ein wie eine Bombe! Die Schlecker-Pleite. Anfangs dachten vielleicht manche: "So schlimm wird es nicht werden!" Jetzt wissen wir es: Es wird noch schlimmer! Jeder zweite Arbeitsplatz bei Schlecker wird zerstört! Das ist schlimm für die Betroffenen.

Schlecker - 15.000 Entlassungen - 3000 Filialen dicht

Da bin ich ja gespannt, wie die Trickser vom Dienst - die Statistiker in der Arbeitsagentur diese auf einen Schlag fehlenden 15.000 Arbeitsplätze verschleiern werden.

Aber nicht nur die entlassenen Arbeitnehmerinnen sind die armen Opfer, sondern auch die Kunden auf dem Land. Schlecker will sich ja von den kleinen Städten zurückziehen. Nur noch Filialen in den Großstädten und Vorstädten sollen erhalten bleiben.

Das ist dann auch bitter für die Menschen in den kleinen Orten, wenn sie längere Wege zum nächsten Discounter zurücklegen müssen. Und gerade auf dem Lande lässt der öffentliche Nahverkehr zu wünschen übrig.

Was gibt es denn für Möglichkeiten? Nun, das Konzept des früheren Dorfladens wurde ja schon oft wieder in die Tat umgesetzt - oft mit Hilfe der Kommunen. Hätten wir schon heute das bedingungslose Grundeinkommen, dann bin ich mir sicher, dass dann bestimmt sich Menschen finden, die es ausprobieren, einen kleinen Laden selbst zu führen. 

Sozial abgesichert wären sie durch das Grundeinkommen. Ganz anders als heute bei Hartz IV. Da erweisen sich die Jobcenter doch nur als Blockierer, ja in den allermeisten Fällen blockieren die Jobcenter Menschen, die sich selbständig machen wollen. 

Und noch eine andere Möglichkeit gibt es, die Genossenschaften. So wie vor hundert Jahren die ersten wirklichen Genossenschaften gegründet wurden. Was allerdings aus diesen "Genossenschaften" heute geworden ist, das sind nichts anderes als große Konzerne, die Sklaven der Wachstumsidiotie sind.

Nein, wir brauchen wieder kleine lokale Genossenschaften - so wie in früheren Zeiten. Und auch da wäre das bedingungslose Grundeinkommen eine große Hilfe und fördert die Bereitschaft, sich für die Genossenschaft zu engagieren. Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen sind die Mitglieder ja abgesichert und können sich voll dem Aufbau der Genossenschaft widmen.

Und noch eine ein kleine Rechnung: Die Verwaltungskosten für einen Hartz IV Bezieher überschreiten heute im Monat 1.500 Euronen! Wieso machen wir kein Experiment? Wer von den von der Schlecker-Pleite betroffenen Arbeitnehmerinnen es riskiert, einen eigenen Laden fortzuführen, erhält unbürokratisch und bedingungslos diese 1.500 Euronen, solange der Laden weiter läuft. 

Der Staat müsste dann nichts zusätzlich zahlen, die Grundversorgung in den kleinen Städten wäre weiter gesichert. Ich sehe da nur Vorteile für alle Beteiligten. Was hindert uns eigentlich, ein solches Experiment zu starten?

Quelle: SPIEGEL ONLINE Schlecker schließt jede zweite Filiale 

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D
Jawoll! ;-))<br /> <br /> Lieben Gruß
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K
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D
Ideen sind genug da im Volk. Das Volk war immer kreativ.<br /> Aber wie Du selbst sagtest, es hapert am Willen der<br /> Machthaber. Das Geld soll nach oben fallen, nicht im<br /> Volk verweilen, man möchte, so sehe ich das<br /> Europa gerne versklavt sehen. Die Arbeitslosigkeit ist<br /> doch absolut gewollt, es diente doch schon immer als<br /> Mittel zum Zweck um a) Mitarbeiter mit den Worten unter<br /> Druck setzen zu können: Ihnen passt was nicht, dann gehen sie<br /> doch draußen wartet ein Depp der sich gerne unterdrücken lässt,<br /> hauptsache es gibt dafür Geld.<br /> Zweitens, ein Mensch der arbeitslos ist, kannst Du in jedes beliebige<br /> Loch stopfen. So hats doch schon Hitler gemacht, die Arbeitslosen<br /> waren auf einmal weg, weil er die alle in den Straßenbau und in seine<br /> Rüstungsindustrie gesteckt hatte. Arbeitslose kannst Du lenken, wie<br /> Du es für Deine Politik gerade brauchst. Wer weiß, vielleicht droht ja<br /> demnächst ein Krieg, da kannst Du die doch zum Teil einziehen?<br /> Brauchen wir blos schnell ein neues Gesetz, hatten wir alles schon einmal.<br /> Wer weiß, vll. sind die Arbeitslosen als stille Reserve gedacht?<br /> Ne, man hat Interesse an einer Arbeitslosigkeit, Du kannst solche<br /> Leute wie Figuren auf dem Schachbrett verschieben und drohen, was<br /> die SChwarte kracht ,mal ehrlich, wieviele die hier Deinen Blog lesen,<br /> sind Bürofrauen, die auch wenn sie noch so totkrank sind, in die<br /> Arbeit flitzen, aus Angst, man könnte sie entlassen?<br /> Das ist bereits Sklaventun, den meisten ist das nur nicht bewusst,<br /> daß sie schon versklavt sind, die ganzen guten Arbeitnehmergesetze<br /> wurde doch Stück für Stück gekippt.<br /> Das war alles schon in en Ziebzigern geplant, ließ sich nur nicht wegen<br /> starker Gewerkschaften so leicht verwirklichen. Jetzt gehts oder?<br /> Jetzt können Betriebe nach Belieben entlassen, Druck ausüben,<br /> Lange Probezeiten vereinbaren, Scheinprobezeiten, damit hat man nur<br /> vor, Arbeitnehmer kräftig auszunutzen, um sie dann wieder mit einem<br /> fadenscheinigen Grund entlassen zu können. Die Teuerungsrate steigt und<br /> steigt, die Löne aber nicht. Ich habe noch letztes Jahr ein Stück Schafskäse<br /> Beispiel Norma, für 1,39 Euro bekommen (Dieser Feta aus 100 Prozent<br /> Schafsmilch) jetzt kostet er 1,69 ...was ist das?<br /> Wir, die die 70er Jahre bewusst miterlebt haben, bzwl die 60er Jahre,<br /> wissen es noch, wie wir damals gelebt haben. SEHR GUT! Was heute<br /> abläuft ist Sklavere und ein langsames Verarmen der Gesamtbevölkerung.<br /> Man kann denen, die jetzt so um die 30 Jahre alt sind nur immer wieder<br /> einbläuen, es ist nicht normal, für was und wie ihr arbeitet.<br /> Und es wird Zeit sich auch innerbetrieblich zu wehren. Ich würde zum Beispiel<br /> nie mehr einen Job annehmen, in dem es nicht einen vernünftigen<br /> Betriebsrat gibt. Keiner muss Angst haben, keiner sollte sich unterdrücken<br /> lassen. Es gibt Arbeit zuhauf, sie ist nur mit voller Absicht ungerecht<br /> verteilt, während die einen schuften bis zum Umfallen, kenne eine Frau, die<br /> hat 3 Jobs, sitzen die anderen auf der Straße, unter ihnen eine ganze Menge<br /> Hochqualifizierte Menschen, ja sich dann aber hochqualifizierte Inder aus dem<br /> Ausland hereinholen, weil es bei uns angeblich einen Fachkräftemangel gibt.<br /> Das sind alles Lügen und wir glauben dran. Das muss aufhören.<br /> Und was Du hier schreibst Kiat, ist genau meine Meinung, back to the rules.<br /> Die Tante Emmaläden neu entdecken, altbewährtes aufleben lassen.<br /> Sich zusammenschließen. In jeder Beziehung, Fahrgemeinschaften bilden,<br /> oder wer kann sich noch ne Mobykarte leisten, ohne das es schmerzt?<br /> Der Mensch muss aufpassen, dass er sich nicht die Phantasie nehmen lässt.<br /> Denn die war im Volke immer da, der eine kann das, der andere jenes.<br /> Wir hätten tausende Alternativen, stattdessen lassen wir uns von der<br /> Angst und deren Macher unterdrücken und werden alle depressiv...<br /> Es klingt jetzt blöd, wenn ich sage, ich hatte nie Angst vor einem Chef.<br /> Ich wusste immer, ich kann auf mein Können zählen, auf meine Zähigkeit.<br /> Wenn ein Chef mir blöd kam, und das war einmal der Fall, habe ich meine<br /> Tasche gepackt und habe gekündigt, wohlwissend, ich finde was anderes.<br /> Was dann auch der Fall war. Wenn Du die merken lässt, dass Du Angst hast,<br /> in den oberen Etagen, dann bist Du sofort ein Schaf unter Wölfen.<br /> Die merken genau, wen sie manipulieren können. Also Selbstbewusstsein<br /> raus, es gibt Arbeit, es gibt Ideen, es gibt Menschen, die mitmachen<br /> würden.<br /> Deine Idee wäre auch meine Kiat. Es muss nur leider immer einen<br /> Rudelführer geben, bevor die Menschen sich mit ihrem Können zusammen-<br /> schließen.<br /> <br /> Liebe Grüße und sorry für den langen Beitrag, aber<br /> das lag mir alles auf der Seele. Ich war jahrelang<br /> Betriebsrätin und habe genau gesehen, wie Chefs<br /> manipulieren. Das gabs bei mir damals nicht. Man<br /> muss nur mal was wagen.<br /> <br /> Deine Deva
Antworten
K
<br /> <br /> Wie Juliane berichtet hat, gibt es solche Beispiele in Schienen und auch anderswo. Das sollte für alle Betroffene ein Ansporn sein, auch selbst solch eine Aktion zu versuchen! Wir alle dürfen<br /> nicht resignieren und auch nicht aufgeben. Hätten unsere Vorfahren jemals aufgegeben, wären wir immer noch Leibeigne und müssten für die Adeligen arbeiten und die schlügen uns dann zum Dank dafür<br /> tot! Dafür haben unsere Ahnen gekämpft, mit ihrem Leben bezahlt. Alle, die angesichts der jetzigen Situation den Kopf einziehen, verhöhnen ihre Vorfahren, die einst dafür gekämpft haben, dass es<br /> ihren Kindern und Enkelkindern besser gehen soll. Das dürfen wir nie vergessen!<br /> <br /> <br /> <br />
J
Hallo Kiat,<br /> <br /> so was ähnliches gibt es ein Dorf weiter von mir:<br /> www.laedele-schienen.de<br /> <br /> Schöne Grüße<br /> Juliane
Antworten
K
<br /> <br /> Das ist ein sehr schönes Beispiel. Solche Aktionen haben viele Vorteile:<br /> <br /> <br /> Der regionale Warenkreislauf wird gefördert<br /> <br /> Die Nachhaltigkeit wird verbessert.<br /> <br /> Das soziale Engagement der Bürgerinnen und Bürger wird gestärkt.<br /> <br /> Es gibt mehr soziale Kontakte untereinander.<br /> <br /> Die Umwelt wird geschont.<br /> <br /> <br /> <br /> Allerdings haben die Großkonzerne und Riesendiscounter solche Aktionen gar nicht gerne - die wollen lieber - wie beispielsweise Lidl - die Croissants in Spanien vorbacken und dann fast 1.000 km<br /> nach Deutschland karren lassen. Und die Speditionsunternehmen jammern dann gleich und drohen mit dem Verlust von Arbeitsplätzen!<br /> <br /> <br /> Und schon sind die Piolitiker still. Und wenn das nichts hilft, wird die EU eingeschaltet, die findet dann schon noch Verordnungen, um Engagement der Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu blockieren.<br /> <br /> <br /> <br />