Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Schlecker geht es wirtschaftlich nicht gut. Seit drei Jahren in Folge schreibt Schlecker Verluste! Wieso eigentlich? Wie konnte es soweit kommen? Nun, Schlecker hat ein schlechtes Image. Der Schlecker Anton führte sich auf wie sturer Büffel. Seinen Mitarbeitern gegenüber.
Das sprach sich rum - und gleich hatte Schlecker einen schlechten Ruf weg. Jetzt sind Schleckers Kinder am Zug - sie haben die Misere erkannt. Nur reicht das? Der letzte Versuch des alten Schlecker, mit noch mehr Einsparungen aus der Verlustzone zu kommen, schlug fehl. Da wurden Filialen pro forma auf eine andere "Firma" übertragen, die alten Mitarbeiter gekündigt und ihnen gleichzeitig angeboten, im alten Laden weiterzuarbeiten - allerdings zu einem Drittel des früheren Lohnes - als Leiharbeiter.
Das war dumm vom alten Schlecker. Immer mehr Menschen machen um die Schlecker-Märkte einen großen Bogen - wenn sie können. Zur Zeit werden die Filialen umgebaut - nur reicht das? Auf der Umgang des Führungspersonal mit ihren Mitarbeitern, der muss auch umgebaut werden. Das soll sich ändern - warten wir es ab.
Und wie schaut es beim kleinen Mitbewerber dm aus? Der Gründer von dm - Götz Werner - legt Wert auf einer "dialogischen Unternehmenskultur". In einem Interview sagte Götz Werner:
"Das bedeutet, dass man sich mit jedem Mitarbeiter auf Augenhöhe bewegt und man in den menschlichen Beziehungen keine Hierarchien kennt. Alle unsere Mitarbeiter sollen sich bemühen, miteinander so ins Gespräch zu kommen, dass sie sich gegenseitig verstehen und respektieren. Ein Lehrling soll dabei nicht anders behandelt werden als ein Kollege aus der Geschäftsleitung. Es geht um den Dialog und nicht darum, gehorsam Befehle auszuführen. Wir wollen, dass unsere Kollegen Dinge ausführen, weil sie einsehen, dass es vernünftig ist, und nicht, weil ihnen gesagt wurde, dass sie sie ausführen sollen."
Das hört sich für harte Kapitalisten vielleicht blauäugig an, aber dm hat damit Erfolg! Und Götz Werner ist für die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommen - ja ein erfolgreicher Unternehmer! Er propagirt ein Grundeinkommen. Macht das nicht nachdenklich? Ist das nicht ein Grund mehr, sich über die Idee des Grundeinkommen schlau zu machen? Wieso gibt es so wenige Politiker, die für ein Grundeinkmmen eintreten? Wieso gibt es auch unter den Arbeitnehmern immer noch Menschen, die das Grundeinkommen ablehnen?
Quellen: