Verteidungsminister will in Deutschland ja keiner gern werden. Nach der letzten Wahl musste Herr Jung seinen Sessel als Verteidigungsminister räumen und wurde Chef des Arbeitsministeriums. Aber die Vergangenheit holte ihn ein, Rücktritt! Droht seinem Nachfolger Karl-Theodor zu Guttenberg das gleiche Schicksal?
Die ZEIT hat die Chronologie der Ereignisse veröffentlicht. Es lohnt sich wirklich, die Ereignisse in dieser komprimierten Form zu lesen. Franz Josef Jung, der Vorgänger des jetzigen Verteidigungsministers hat ja mit seinem Rücktritt die Konsequenzen gezogen.
Wie steht es mit dem jetzigen Verteidigungsminster?
Am 6.11.2009 nennt der neue Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg den Angriff in Kundus für "angemessen", obwohl bereits am 26.10.2009 die NATO dem Verteidungsministerium einen Bericht vorlegt, in dem von mindestens 40 zivilen Opfern die Rede ist. Was lernen wir daraus? 40 zivile Opfer sind nach Ansicht des neuen Verteidigungsministers "angemessen"! Diese Aussage sollten wir uns merken!
Am 3.12.2009 ändert zu Guttenberg seine Meinung: Jetzt ist die Bomberei in Kundus "nicht angemessen." Na, endlich! Pech für zu Guttenberg ist jedoch, dass am 9.12.2009 der "Stern" meldet, dass das Internationale Rote Kreuz bereits am 6.11.2009 zu Guttenberg schriftlich informiert hat, dass viele Zivilisten getötet wurden.
Ich frage mich da, wieso werden Informationen von den Verantwortlichen immer nur scheibchenweise herausgerückt?
Muss sich Frau Merkel bald wieder einen neuen Verteidigungsminister suchen?
Quellen:
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