Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Da geht durch ziemlich viele Medien - rechtzeitig zur Osterzeit - eine Meldung um den Globus: Apple speichert die Bewegungsdaten seiner Kunden. Tja, sage ich nur. Irgendwie sind die NutzerInnen von iPad und iPhone selbst schuld.
Sie haben ja dem Hersteller Apple ziemlich weitreichende Rechte eingeräumt. Zum Beispiel: "Apple, seine Partner und Lizenznehmer sind berechtigt, Ortungsdaten einschließlich die geographische Echtzeitposition ihres iPhone Ortssuchanfragen zu übertragen, zu sammeln und zu verwenden."
Wahrscheinlich haben die allerwenigsten Nutzer dies gelesen - nun ist das Kind in den Brunnen gefallen. Rechtlich gesehen hat Apple gegen keine Bestimmung verstoßen - schließlich wussten ja die Nutzer, was da im Geheimen abläuft.
Gleichzeitig beeilen sich die Auftragsschreiber in den Mainstream-Medien zu betonen, dass Apple diese Daten zwar sammelt, aber bisher nicht ausgewertet hat. Tja, wer soll das glauben? So ein Bewegungsprofil ist doch erste Sahne für die Ermittlungsbehörden ...
Und Telepolis weiß anderes zu berichten:
"In den USA hat sich jetzt ein Computerforensiker namens Alex Levinson zu Wort gemeldet, der das Geodatensammeln in iOS als bekannte Eigenschaft beschreibt, die bereits seit geraumer Zeit von Polizeibehörden genutzt wird, um den Aufenthaltsort von Personen zu bestimmen, gegen die ermittelt wird. Es handle sich dabei, so Levinson, um unterschiedliche bundesstaatliche und föderale Behörden sowie internationale Einrichtungen. Sobald ein Ermittler also das iPhone in Händen hält, könne er auch ohne Gerichtsbeschluss Wesentliches über die Vergangenheit des Telefonbesitzers erfahren. Und nicht nur in den USA, auch 'international'. Gut zu wissen."
Und ich denke, dass von dieser Möglichkeit auch in Deutschland Gebrauch gemacht wird. Und wenn eine Person unangenehm auffällt, dann wird gestöbert, was dieser Menschen so alles treibt, wo er oder sie sich aufhalten und wie diesem unangenehmen resp. gefährlichen Menschen an den Karren gefahren werden kann.
Wie gefährlich schätzt diese "Elite" die Masse der Menschen ein, dass sie zu solchen Maßnahmen greift? Und wie schwach ist diese "Elite", welche Angst hat sie ergriffen?
Andererseits - da ja diese Überwachung softwaremäßig erfolgt, dürfte es für Hacker sehr leicht sein, diese übertragenen Daten zu verfälschen und damit Schaden anzurichten, zum Beispiel: Ein Politiker, dem am Zeug geflickt werden soll, weil er nicht so spurt, wie die Elite es will, der geht angeblich regelmäßig ins Bordell - obwohl er bei seinen Reden auf Ehrenmann macht ...