Jetzt war ja die Zeit der Neujahrsempfänge, auch in Bayern. Die Schwarzen sind ja nicht zu beneiden: gibt es doch immer noch heftige Auswirkungen der Bankenskandale.
Was macht da ein schwarzer Landtagsabgeordneter, der als Gastredner zu einem Empfang geladen wird? Diese Skandale einfach ignorieren? Das geht nicht mehr, auch die Schwarzwähler sind informiert, nicht wenige haben sich zu Schwarzsehern geändert, vor allem, was die Zukunft angeht.
Was also macht als der schwarze Gastredner? Er lässt Sprüche los wie: "Das Landesbank-Debakel parteipolitisch auszunutzen ist nicht zulässig." Immerhin, es gibt es also, das Debakel mit der Landesbank. Aber darüber reden, nein, das geht nicht. Und dann setzt er noch eins drauf, damit jeder mitbekommt, wie er diesen Spruch verstanden haben will:
Es geht um den Untersuchungsausschuss wegen der Landesbank. Den bezeichnet er als "politisches Hick-Hack!" Damit ist es auch der letzten Maus im Saal klar: Die Schwarzen haben sich nichts, aber auch nichts zu Schulden kommen lassen. Schuld sind immer die andern.
Tja, und der damalige Finanzminister Erwin Huber! Er saß damals im Verwaltungsrat der BayernLB und hat den Kauf dieser komischen Kärntner Bank gebilligt. Aber er gefällt sich jetzt in der Opferrolle: Er fühle sich getäuscht, weil Investoren am Verkauf der komischen Kärntner Bank sich eine goldene Nase verdient hätten und das habe er nicht erkennen können ...
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