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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Sell in May ...

... and go away, so heißt eine alte Börsianer-Weisheit. Und sie scheint immer wieder zu stimmen. Auch wenn die Börsen weltweit fast nur noch von Computern bestimmt werden.

So war es auch am letzten Montag. Da gab es in den Google News eine Meldung, ein Reporter machte daraus die Meldung "United Airlines in Konkurs". Dass das eine uralte Meldung mit Bart war, das übersah dieser Reporter. Er hatte seine Meldung bereits verteilt. Und diese Fluggesellschaft hätte beinahe Konkurs anmelden müssen. Dann griffen die programmierten Handelsprogramme das Stichwort "Konkurs" auf, und wenig später hatte United Airlines 75 % des bisherigen Wertes verloren.

Heute werden 90 Prozent der Börsengeschäfte von Programmen erledigt, das hat natürlich Folgen, nicht unbedingt gute. Diese Programme können mehr als 1.000 Geschäfte in der Sekunde ausführen, und wenn da mal die Computer falsch gefüttert werden, dann sind die in Nullkommanix auf Verkaufskurs und die Aktien im freien Fall.

In diesem Fall wurden innerhalb von Minuten von den "Robo-Traders" eine Milliarde Dollar vernichtet, erst nach zwölf Minuten setzte die Börsenaufsicht den Handel aus. In der Vergangenheit kam es zu ähnlichen Pannen mit ähnlichen Folgen.

Eigentlich ist es unglaublich, auf welch wackligen Füßen die Börsen und der Börsenhandel stehen. Und welche Möglichkeiten Hacker haben. Die brauchen doch nur für bestimmte Aktien bestimmte "Reizworte" in dieses System einschleusen und schon entwickelt dieses System eine Eigendynamik, die nicht so leicht anzuhalten ist.

Die Konsequenz für mich persönlich bedeutet: Finger weg vom Aktienhandel. Auch nicht zur Absicherung für das Alter. Ich kenne einige Menschen, die sich von ihrer Bank etwas aufschwatzen ließen und nach der letzten Krise fast alles verloren haben. Für mich sind viele Banken die Raubritter von heute. Da finde ich es nur zu gerecht, dass sie Opfer ihrer eigenen Systeme werden.

 

 

(C) Copyright 2004-2010 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.

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F
<br /> Wann sind wir das denn mal nicht ?<br /> <br /> <br />
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M
<br /> Hallo, Ihr Lieben!<br /> <br /> Problem an der Sache ist, daß die Leute sich alles gefallen lassen.<br /> <br /> Ich finde es schon lange eine unhaltbare Schweinerei, daß man Menschen zwingt, ein Bankkonto zu eröffnen, obwohl sie das absolut nicht wollen, so wie ich!!!!<br /> <br /> Liebe Grüsse von Moira<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Liebe Moira,<br /> <br /> <br /> da stimme ich dir zu: es lässt sich auch ohne Bankkonto leben, nur bist du dann nicht so überwachbar. Also musst du ein Bankkonto haben ...<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />
F
<br /> Hö ?<br /> <br /> Ich bezog das mit dem schön schön auf die Alternativen. Verarscht zu werden finde ich selbst ja auch blöd.<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Liebe Flora, dann sind wir uns ja einig! Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />
F
<br /> schön schön Kiat ! ^^<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Nun ja, ich finde es weniger schön, wenn erwachsene Menschen derart veralbert werden!<br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> Ja die Banken werden Opfer ihrer eigenen Machenschaften - nur leider muss der Bankkunde das dann auch bezahlen - oder eben der Steuerzahler.<br /> <br /> Schade, dass es für unsereins unumgänglich ist ein Bankkonto zu haben ... ansonsten könnte man Zeichen setzen ... aber Lohntüten gibts ja nicht mehr...<br /> <br /> Angenommen es würde zu einem Zusammenbruch der Finanzen kommen ... es würde kein Mensch mehr an sein Geld rankommen... Sobald die Bankomaten gesperrt sind - ist sogar das eigene Geld sicherstens in<br /> der Bank verwahrt und kein Mensch (außer vielleicht so mancher Oberbänker) kommt dann ran.<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Liebe Karin,<br /> <br /> <br /> leider, leider, wenn Banken Geld versenken, werden wir Kleinen zur Ader gelassen. Nur wird das auf die Dauer nicht mehr gut gehen. Die Wut der Betroffenen wächst und wächst. Ich denke, die<br /> Eskalation in Griechenland ließ einigen den Schreck in die Glieder fahren.<br /> <br /> <br /> Und noch eine Entwicklung sehe ich. Auch in sehr konservativen Landstrichen wird über Alternativen zum konventionellen Geld nachgedacht.<br /> <br /> <br /> So im erzkonservativem Mittelfranken! Dies bedeutet doch, dass immer mehr Menschen aufwachen. Ich sehe deshalb trotz allem sehr positiv in die Zukunft!<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />