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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Soziale Medien - Daumen nach unten

Da gibt es NETZSCHNIPSEL - den social media (re) Blog. Er ist ein Fan von Facebook und muss also auf Google+ einprügeln. Ja, da wurde eine neueste Statistik von statista hergenommen, sie gibt Auskunft über die Verweildauer für eine Besuch bei den "sozialen Netzen" wie

  • Google+
  • Linkedln
  • Twitter
  • Tumblr
  • Pinterest
  • Facebook

Google+ ist ja erst seut Mitte letzten Jahres verfügbar, und wenn jetzt die Besucher durchschnittlich zwischen zwei und dre Minuten bleiben, tja, das dauert, bis sich eine Plattform etabliert.

Wenn ich mir die Grafik ansehe, dann fällt mir eines auf: die bisherigen Platzhirsche wie Facebook und Twitter müssen viel Federn lassen. Und alle folgen dem gleichen Trend: Daumen macj unten. Was ist passiert?

http://www.netzschnipsel.de/wp-content/uploads/2012/02/infografik_13022012_US_Social_Web_Durchschnittliche_Aufenthaltsdauer_pro_Visit_in_Min__n1.jpg

Durchschnittliche Aufenthaltsdauer pro Visit in Minuten

Die Nutzer stellen immer öfter fest, dass die vielen virtuellen Freunde keine Freunde sind, ja, oft genug passiert es, dass der Versuch, aus den virtuellen Freunden reale Freundschaften zu machen sehr oft scheitert. Kommt es zu realen Treffen, dann verlaufen die oft sehr enttäuschend. Grund: Oft genug stellt sich heraus, dass die virtuellen Freunde etwas anderes erzählen als sie in der Wirklichkeit sind.

Und es kommt auch vor, dass es zu realen Freundschaften kommt, und dann passiert etwas sehr Menschliches: die virtuellen Freunde werden vernachlässigt - ja sie werden uninteressant, die wirklich realen Freunde sind viel wichtiger!

Meine Erfahrung ist ja schon lange, dass viele Menschen, die sehr viel Zeit in den "sozialen Medien" verbringen, oft sehr einsam sind. Sie haben in ihrem persönlichen Umfeld sehr wenig persönliche Kontakte. Und sie meinen, sie könnten das ändern, indem sie viele virtuelle Freunde sammeln.

Ja, und dann kommt bald der Punkt der Erkenntnis: "Das ist alles Quatsch, was ich mache! Ich muss Menschen persönlich kennenlernen!"

Nun gab das vergangene Jahr viele Gelegenheiten - die "Wutbprger" trafen sich zum Demonstrieren, das war für viele eine neue Erfahrung: Direkt mit Menschen zu reden, das ist ja viel besser als mit einem Menschen zu chatten oder zu simsen. Nichts ersetzt ein persönliches Gespräch. 

Es ist schon ein Treppenwitz der Geschichte: Da haben die Bilderberger den Mark Zuckerberg protegiert und dafür gesorgt, dass Facebook viele Nutzer bekommt. Sie wollten die Menschen dazu bringen, sich nicht mehr real zu versammeln. Und was passiert?

Facebook und die anderen Netzwerke wurde als Plattform genutzt, um sich abzusprechen, um sich zu organisieren - aber persönlich getroffen haben sich die Menschen real!

Ja, was denken sich die Denkfabriken jetzt aus? Ich bin gespannt.

Anonymous - Acta Demo Aufruf 25. Februar 2012 in ganz Deutschland #OpZweiteACTADemo 


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