Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Die ZEIT griff ein Thema auf: der privat finanzierte Bau von Autobahnen. Das scheint ja ein total heißes Eisen zu sein.
So heiß, dass sogar ein Bundestagsabgeordneter nicht so einfach Informationen darüber erhielt. Und der zuständige Verkehrsminister Peter Ramsauer hält sich bedeckt, wenn es um Details zum Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den drei privaten Firmen geht:
Warum aber wird aus den Verträgen so ein Staatsgeheimnis gemacht? Dazu möchte Ramsauer nichts sagen. Seine Pressesprecherin erklärt, der Minister könne nicht alles »in jeder Detailschärfe« kommentieren, er sei mehr »für die große Linie das Sprachrohr«. Hartnäckig verweigert er dazu jeden Kommentar.
Diese Aussage müssen wir uns auf der Zunge zergehen lassen! Aha, der Minister ist so eine Art Sprachrohr, für die große Linie! Detailschärfe? Fehlanzeige! Aber hallo, Herr Minister Ramsauer! Da gibt es ein Bundesinformationsgesetz! Da haben Bürger das Recht, dass ihnen Auskunft erteilt wird. Oder sind in Ihren Augen alle Bürgerinnen und Bürger bereits entmündigt?
Und welche Privatfirmen sind es denn? Das ist mittlerweile bekannt:
Wieso soll das deutsche Volk nicht erfahren, wieviel der Mauteinnahmen diese drei Privatfirmen erhalten. Es kann und darf nicht sein, dass solche Informationen dem deutschen Volk vorenthalten werden. Oder soll da etwa gemauschelt worden sein?
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