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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Was? Flugstunde im Stall?

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Doch, so etwas gibt es. Gegen Abend wollte ich Knpopfi in den Stall bringen, weil dann die "Stichlinge" (sprich: Stechmücken) auf Touren kommen.

Tja, diesmal musste der Kleine warten. Murrli und Wähli,die beiden Kater, machten sich nämlich an der geschlossenen Stalltür zu schaffen. Sie wollten in den Stall, unbedingt. Ich hatte aber das ausgesägte Katzenloch verrammelt, wegen der jungen Schwalben im Stall. Meine beiden Kletterkünstler bringen es nämlich fertig, von der Boxentrennwand hoch zum Nest zu springen. Und seit ich einmal Murrli von der Deckenlamgpe gepflückt habe, ist eben das Katzenloch dicht. Die Schwalben wollen ja auch leben.

So habe ich einen mit Steinen gefüllten alten Kochtopf vor das Loch gestellt. Die beiden ließen wirklich alle Muskeln spielen, um das lästige Hindernis wegzuschieben.

Ich habe die beiden erst mal weg gescheucht. Sie haben schließlich noch zwei Scheunen, in denen sie sich umtun können. Natürlich ohne "fliegende Appetithäppchen". 

Im Stall hockten die Kleinen an den seltsamsten Stellen. Aus dem Nest raus zu kommen, ist ja einfach, man gleitet mehr oder weniger gekonnt nach unten. Aber wie zurück und wieder ins Nest kommen? Das braucht Übung, und die kriegt man eben nur durch Üben. Eine Altschwalbe saß oben auf der Lampe und schien den kleinen Flugschülern Anweisungen zu geben. Die versuchten mehr oder weniger geschickt ihr Glück. Weil ich Knopfi noch Wasser bringen musste, habe sogar ich als Zwischenlande-Deck hergehalten. 

Die Schwalben können sehr wohl zwischen den einzelnen Zweibeinern unterscheiden. Auch mein Bär hatte schon junge Schwalben auf der Mütze oder der Schulter sitzen.

Wenn aber Besuch kommt und neugierig seine Nase in den Stall steckt, gibt es das schwalbentypische Alarmgeschrei.

Das war gar nicht so einfach, Knopfi in den Stall zu kriegen, ohne versehentlich die Katzen mit rein zu lassen. 

Es hat aber geklappt. Hier ein Video von jungen Mehlschwalben mit ihren ersten Flugversuchen:

zwei Jungschwalben lernen Fliegen und werden gefüttert.wmv
Hochgeladen von thiessow1 am 06.07.2011

 

Übrigens, ein Bauer hat mir aus seinem Wochenblatt vorgelesen: Die EU habe Schwalben im Stall verboten - aus hygienischen Gründen. Da kann ich nur meinen Kopf schütteln.

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H
<br /> Die EU verbietet Schwalben in Ställen aus hygienischen Gründen!<br /> <br /> <br /> Da braucht man keine Satiere, die machen sie schon selbst! Wie wäre es…<br /> <br /> <br /> Die EU verbietet Politiker und Wirtschaftsbosse (auch Banken) sich zusammen zu tuhen, wegen der Gefahr der Verblödung!<br />
Antworten
K
<br /> <br /> Tja, wenn Schwalben im Stall sind, dann essen sie die Insekten. Das ist jedoch sehr schlecht, weil dann die chemische Industrie weniger Insektizide verkauft. Und das widerspricht dem Sinn und<br /> Zwecke der EU - nämlich die Industrie zu unterstützen. Genauso verhält es sich, wenn die EU homöopathische Mittel verbietet. Grund: Diese Mittel schädigen das Geschäft der Pharmaindustrie. Und<br /> genauso ist es, wenn kleine Gaststätten nicht mehr selbst schlachten dürfen. Grund: Damit wird das Geschäft der großen Fleischkonzerne gemindert. Dies Beispiele ließen sich<br /> fortsetzen. <br /> <br /> <br /> <br />
M
<br /> Wie geht es den jungen Schwalben heute?<br />
Antworten
K
<br /> <br /> Heute waren alle vier Jungschwalben unterwegs - sie flogen um Haus und Stall herum - anfangs etwas wacklig - aber sie bessern sich sehr schnell - Abends fanden sich alle komplett im Stall ein und<br /> warteten auf ihre Eltern, die waren voll beschäftigt, das "Abendessen" herbeizu fliegen  Für uns sind diese<br /> Jungschwalebn etwas ganz Besonderes, weil sie an dem Tag schlüpften, als Tiger starb.<br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> Ja, Du hast den Link angegeben für das Video und es sind erstaunlich schöne Aufnahmen. Ich stelle das auch immer wieder fest, Tiere versorgen ihren Nachwuchs manchmal besser als Menschen. Nicht<br /> manchmal, eigentlich immer! Wir haben hier viele Singvögel und ein Pärchen hat gerade Nachwuchs. Das Nest ist gut geschützt und Cäsar kommt da nicht hin. Die Vogeleltern sorgen sich und mit dem<br /> Füttern haben sie viel zu tun. Es ist schön in der Natur zu leben und all das beobachten zu können. Einen Kuckuck haben wir auch! Wenn es stimmt, was man so sagt, die Kuckucksrufe, die man hört,<br /> das sind die restlichen Lebensjahre. Na dann ... werden wir 180 Jahre alt.  <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Und mutig sind diese Vogeleltern: Einmal sah ich, wie Schwalben eine Krähe verfolgten! Diese Aufopferung für den Nachwuchs finden wir beim Menschen immer seltener: Es gibt ja Untersuchungen, die<br /> zeigen: Je reicher ein Mensch ist, desto geiziger ist er. Und desto weniger ist er bereit, anderen Menschen zu helfen! Einmal sah ich in einem Stall, da lebten Meerschweinchen und ein Hase<br /> zusammen. Einem Meerschweinchen ging es nicht so gut, da brachte der Hase dem Meerschweinchen ein Salatblatt! Ist das nicht rührend.<br /> <br /> <br /> Ich wünsche euch beiden viele und erfüllte Jahre!<br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> Ich kann mir vorstellen wie schwer es war Knopfi in den Stall zu kriegen, ohne die Katzen.  Das Video mit den<br /> jungen Schwalben ist sehr schön. Dann hoffen wir mal, dass die jungen Schwalben schnell und sicher fliegen lernen. <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Das Video stammt nicht von mir, den Nutzer habe ich glaube ich angegeben. Ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr sich im Tierreich die Eltern für ihren Nachwuchs aufopfern! Als die Nächte sehr<br /> kalt waren, saßen beiden Eltern bei ihren Kleinen auch im Nest - wegen Überfüllung geschlossen  Sie wärmten<br /> ihren Nachwuchs.<br /> <br /> <br /> <br />