Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Manche LesserInnen sind schnell. Da habe ich doch heute in einem Kommentar den Savonius-Rotor erwaähnt, da dauerte es nicht lange, und jemand fragte: "Was ist ein Savonius-Rotor?"
Nun, die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht an kleine Ventilatoren im Dach eines Busses, die durch den Fahrtwind angetrieben wurden und zur Lüftung dienten. In Wikipedia findet ihr einen ausführlichen Artikel.
Der Hauptvorteil dieses Savonius-Rotors ist, dass er keine aufwendige elektronische und elektrische Steuerung benötigt. Viele wissen ja nicht, dass die herkömmlichen Windkraftanlagen nicht laufen, wenn der Strom ausfällt. Oder wenn der Wind so stark bläst, dass die Sicherungsschaltung den Betrieb einstellt.
Beim Savonius-Rotor brauchen wir keine Steuerung, er braucht auch nicht gegen den Wind eingestellt zu werden, das geht automatisch. Mit einer genial einfachen Konstruktion. Und wenn der Wind zu kräftig wird, dann übersteht das dieser Rotor auch. Dieses Teil ist einfach genial.
Die notwendigen Teile sind auch leicht zu sammeln. Und wenn der Rotor eine Lichtmaschine antreibt, haben wir einen einfachen Stromgenerator, der ziemlich wartungsfrei ist.
Im Video seht ihr eine Variante von Savonius, mit drei Flügeln: