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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Wer ist Airen?

Wer ist Airen? Das fragen sich gewiss viele. Hat doch Helene Hegemann aus dessen Buch ungeniert abgeschrieben!
 
Thorsten Schmitz hat Airen interviewt und darüber in der Süddeutschen veröffentlicht. Um es gleich vorwegzunehmen, ich finde diesen Airen sehr ehrlich und sehr sympathisch. Ja, er empfindet Mitleid für HH und das, obwohl sie bei ihm abgeschrieben hat und jetzt abkassiert und zwar gewaltig.
 
Er wird vom Ullstein Verlag mit einer kleinen vierstelligen Summe abgespeist, öffentlich darüber reden darf er nicht! So steht es im Vertrag, den sein Verlag mit Ullstein abgeschlossen hat. Und Ullstein wird in Lizenz sein Buch als Taschenbuch herausgeben. Das zumindest ist gut, dann kann jeder HH-Leser und jede HH-Leserin selbst vergleichen, was HH alles abgeschrieben hat.
 
Und trotzdem sagt Airen über HH: "Die tut mir leid. Wenn ich mir vorstelle, die läuft in Berlin herum und ist nur ein paar Kilometer von mir entfernt. Die hat bestimmt eine beschissene Zeit jetzt."
 
Welche eine Größe! Bringt dieser Airen Verständnis und Mitleid für HH auf, die immer noch nicht einsehen will, dass ihr Plagiat Raub geistigen Eigentums ist und bleibt. Trotzig ist von der HH zu hören: "Da wird eine jahrhundertealte Debatte auf meinem Rücken ausgetragen. Wenn wir so anfangen, können wir den ganzen Literaturbetrieb gleich dichtmachen."
 
Hört, hört! Ist das wirklich die HH, die so etwas von sich gibt, trotzig wie ein Kind, was sie offensichtlich immer noch ist, ewig nicht erwachsen, eben ein Axolotl ... Oder stecken andere Menschen dahinter, ist sie ferngesteuert? Vermutlich ja, nur von wem?
Auch hier ist der SZ-Artikel sehr aufschlussreich, ist da doch zu lesen:
 
"Der Freund sagt: 'Die Hegemann hat doch alle Kontakte durch ihren Vater und die Volksbühnenleute bekommen.'
 
"Helene Hegemann bedient sich in ihrem Buch der Sprache ihres Vaters und seiner Freunde, den Schlingensiefs und Castorfs. Sie hat viel Zeit in der Volksbühnenkantine verbracht, als ihr Vater dort noch als Dramaturg gearbeitet hat. Der Vater hat seiner Tochter auch das Buch von Airen zuschicken lassen, als sie ihres schrieb. Der Sound von Strobo hat ihr sehr gefallen. Airen hat stundenlang Hegemanns Buch mit seinem verglichen für die Verhandlungen mit Ullstein. Er sagt: 'Ich bin nicht sauer, dass sie von mir kopiert hat. Aber zu sagen, Kopieren sei ein Remix, ist nicht fair.' "

So, jetzt wissen alle, wie die HH zur Bestseller-Autorin hochstilisiert wurde. Es ist schon ein komisches Spiel, was gewisse Leutchen hier treiben, um einen Blockbuster im Literaturbetrieb künstlich zu schaffen. Dass HH abgeschrieben hat, war für diese Leutchen ein Betriebsunfall. Aber damit wurden Insider-Vorgänge an die Öffentlichkeit gespült.
 
Jetzt müssen doch die vielen Leserinnen und Leser merken, wie sehr sie durch diesen Literaturbetrieb manipuliert wurden und werden. Da wird mit aller Wucht eines brachialen Marketings ein "Buch" hochgejubelt, das eigentlich keines ist. Und einer der wirklichen Autoren wird mit wenigem abgespeist.
 
Hier zeigt es sich doch, dass dieser Literaturbetrieb nur noch Bücher produzieren will, nicht des Inhaltes wegen und weil der Autor etwas zu sagen hat, nein, nur um ganz viel Geld zu verdienen. Und dieser Literaturbetrieb sieht in uns Leserinnen und Lesern nur Konsumenten, die das Buch kaufen sollen, aber nicht darüber nachdenken oder gar selbst beurteilen. Das übernimmt das Marketing. Den Lesern wird allenfalls zugestanden, die Ergüsse der Rezensenten nachzuplappern ...
 
  
(C) Copyright 2004-2010 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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K
<br /> Es ist still geworden um Helene Hegemann! Abschreiben lohnt sich nicht :-))<br />
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K
<br /> <br /> Ich vermisse sie nicht <br /> <br /> <br /> <br />
C
<br /> Hallo Kiat,<br /> <br /> leider kann ich den von Dir gesendeten Link über einen Artikel in Deinem Blog über den Roman von Helene Hegemann betr. Gewaltverherrlichung nicht öffnen, da sich dieser leider nicht aufrufen lässt.<br /> Wer weiss, wer da wieder seine Hand im Spiel hat.<br /> LG dawina<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Liebe Christine,<br /> <br /> <br /> in meinem Artikel "Wer ist Airen?" habe ich auf einen Artikel in der Süddeutschen verwiesen und auf den konnte ich zugreifen.<br /> <br /> <br /> Wenn du die Gewaltverherrlichung meinst, dazu schrieb ich einen anderen Artikel. Übrigens, oft passiert es bei meinem Blog, dass abgeblich die Seite es nicht mehr gibt. Wenn du dann den Aufruf wiederholst, dann erscheint die Seite. <br /> <br /> <br /> Einige haben mir empfohlen, mit Wordpress einen unabhängigen Blog aufzuziehen. Nun, letzte Woche gab es heftige Angriffe auf Wordpress-Server in den USA, die für mich deshalb geschahen,<br /> um unabhängige Informationen zu verhindern.<br /> <br /> <br /> Nachdenkliche Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />
F
<br /> richtig so ! ^^<br /> <br /> <br />
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F
<br /> stimmt !<br /> <br /> <br />
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K
<br /> Liebe Flora,<br /> <br /> ich habe das mal einer "Freundin" erzählt, die hat mir gleich vorgeworfen, das hätte ich veröffentlichen sollen, dann wäre mein Buch der Renner ...<br /> <br /> Aber ich bleibe bei meiner Entscheidung! Ich schreibe kein Wichsvorlagen!<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />
F
<br /> ganz bestimmt Kiat !!!!!<br /> <br /> <br />
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K
<br /> Liebe Flora.<br /> <br /> ich war ja mal mit meinem Buch in Verhandlungen mit einem größeren Verlag. Der Lektorin hatte ich einiges aus meiner Zeit bei der Roten Armee erzählt. Da war ich mal  bei einem<br /> reinen Frauenregiment. Die wollten mir ständig an die Wäsche. Da wurde die Lektorin richtig wild drauf: Genau! Das müssen Sie schreiben! Das gefällt den Lesern!<br /> <br /> Aber mir gefiel es nicht, also habe ich es weggelassen ... <br /> <br /> Und dass mich mal ein Oberst lange vergewaltigt hatte, was geht das Leser an. Der Arme ist längst tot, und alles andere ist meine Privatangelegenheit ...<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />