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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Wie Behörden mit Opfern des Nationalsozialismus umgehen

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Da hing in München ein Schild "Wir arbeiten am Gasnetz" - ausgehängt von den Stadtwerken. Und das ausgerechnet auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus. Wie konnte das passieren? Sind die zuständigen Behörden derart unsensibel für die Geschichte dieser Republik geworden? Offensichtlich ja!

Quelle: Süddeutsche.de Empörung über Gas-Schild an Holocaust-Gedenkstätte

Aber nicht nur in München wird unsensibel mit dem Gedenken an die Opfer des NAtionalsozialismus umgegangen. Schauen wir nach Dortmund. Dortmund ist oder war eine Stadt mit großer sozialdemokratischer Tradition! Und was passiert?

Da sollte den NS-Opfern gedacht werden. Angemeldet war diese Veranstaltung bereits am 15. August. Und was passiert? Die Stadt Dortmund untersagt dese Veranstaltung!

"Aufgrund der Kurzfristigkeit sowie zahlreichen offenen Punkten wie insbes. die erforderliche Entfluchtung wird seitens der Stadt Dortmund, Betrieb PHOENIX See, die Durchführung der geplanten Kulturveranstaltung auf der Kulturinsel nicht gestattet."

Das ist vielleicht eine Begründung! Von wegen "kurzfristig"! 

Quelle: ruhrbarone Dortmund: Stadt verbietet Gedenkveranstaltung zu NS-Opfern

Solche Entscheidungen von Stadtverwaltung geben mir sehr zu denken! Mehr erfahrt ihr in der Pressemitteilung:

Quelle: indymedia.org Stadt Dortmund verbietet auch GedenkVA

Wie schrieb schon Heinrich Heine in seinen Nachtgedanken: "Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht."

Und um dem die Krone aufzusetzen, liegt eine Stellungnahme der Stadt vor, da wird die Antifa-Veranstaltung ablehnt, um die Nazis nicht zu provozieren! Unglaublich, aber wahr!

Quelle: ruhrbarone “Antifa-Camp könnte Nazis provozieren”

WDR Lokalzeit 10.07.2012 | Bundesweites Antifacamp in Dortmund
Veröffentlicht am 11.07.2012 von Antifa Camp

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<br /> Solche Achtlosigkeit kann man auch in Berlin, beim ehemaligen KZ Sachsenhausen beobachten, erzählte mir eine Kollegin. Im selben Haus, wo ehedem Juden ermordet wurden, befindet sich heute eine<br /> Kita, beim rückwärtigen Eingang.<br />
Antworten
K
<br /> <br /> Manchmal habe ich bei Verwaltungen und Behörden den Eindruck, dass die nicht gedankenlos handeln, sondern sehr wohl wissen, was sie tun. Wenn es darum geht, links denkende Menschen zu<br /> schikanieren, dann wird es gemacht. Bei den Rechtsradikalen werden die Augen zugedrückt - auch die Hühneraugen - jedenfall in unserer nächsten Umgebung.<br /> <br /> <br /> <br />