Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Das Großkapital muss ja gewaltige Angst vor Wikileaks haben. Was wird da alles versucht?
Mit Falschmeldungen sollen Unterstützer verunsichert werden. Zum Beispiel die Spender für die Wau-Holland-Stiftung. Da geht durch die Mainstreampresse, die Wau-Holland-Stiftung stehe vor dem Aus. Da stellt sich heraus, dass die Stiftung zwei Mahnungen erhalten habe, weil sie den Geschäftsbericht nicht fristgerecht eingereicht hat.
Das zeigt jedoch, dass die USA auch ihre "Verbündeten" dazu anhalten, Wikileaks alle möglichen Schwierigkeiten zu bereiten. Nur wird hier der Schuss nach hinten los gehen. Einmal wird immer mehr bekannt, welche Milliarden schwere Unternehmen miteinander verzahnt sind.
Nehmen wir paypal, da erfährt der unbedarfte Konsument, das gehört zu ebay! Also, was passiert, wenn Menschen aus Solidarität zu Wikileaks nun auch ebay bestreiken. So wie es schon mit Amazon passiert. Diese Firmen leben vom Umsatz und vom Gewinn, bricht beides ein, dann auch ihr Geschäftsmodell. Den Verbrauchern wird hier so richtig bewusst, welch eine Macht sie haben!
Oder nehmen wir den Finanzdienstleister der Schweizer Post: Postfinance. Die haben am Montag ein Konto geschlossen, über das Spenden für Wikileaks eintrudelten. Postfinance wurde derart von Sympathisanten angegriffen, dass die Internetseite von Postfinance überlastet war. Damit hatten die Postler nicht gerechnet. Als Ausrede gaben sie an, Julian Assange hatte seinen Wohnort nicht richtig angegeben. Ein Novum: eine Schweizer Bank, die den Wohnort ihrer Kunden exakt überprüft?! Das sind so die Bumerangs, die dann den Störern um die Ohren fliegen.
Und wenn die Postfinance weiterhin an ihren Störmanövern festhält, dann laufen ihnen die Kunden davon. Und eine Bank ohne Kunden? Die geht bald ein.
Und selbst wenn Julian Assange unter seltsamen Umständen umkommen sollte, das Datenmaterial ist zu oft kopiert, zu oft im Netz verteilt, als dass seine Veröffentlichung noch verhindert werden kann.
Nehmen wir nur die Bank of America, da fielen allein schon wegen der Ankündigung in Wikileaks deren Aktien. Sollten die USA Wikileaks vernichten wollen, da nützen all ihre konventionellen Waffen überhaupt nichts. Und die kämpfende Hochfinanz kocht auch nur mit Wasser, vor allem, in der Vergangenheit mussten sie kaum kämpfen, da hatten sie als willfährige Vasallen die von ihnen bezahlten Politiker und Lobbyisten. Nur die versagen in diesem "Kampf". Das Netz, das die Geheimnisse von Wikileaks versteckt, erscheint wie Hydra, schlägt einer einen ihrer Köpfe ab, erscheinen gleich zwei neue.
Mit einem solchen Gegner hatte es die Hochfinanz noch nie zu tun. Jetzt müssen die Ratten selbst aus ihren Löchern!
(C) Copyright 2004-2010 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.