Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Gestern abends brauste ein mittelaltes Auto auf meinen Hof, drin saß ein Pärchen, das Mädchen war noch sehr jung ...
Als der Fahrer uns sah, fuhr er schnell rückwärts auf die Straße und brüllte aus dem Seitenfenster: "He, warum schließt ihr eure Scheune ab? Wir wollen poppen! Als ihr noch nicht da wart, war die Scheune immer offen! Was soll das?"
Wir zeigten ihm einen Vogel und drehten uns um. Da stieg er ins Gaspedal, die Reifen quietschten und er fuhr mit seiner Braut in Richtung Wald. So nach zehn Minuten kam er zurück und fuhr vorbei. Diesmal hielt er nicht an. Seine Braut schaute betrübt aus dem Fenster, er lag mit seinem Oberkörper fast auf dem Lenkrad - Unterkiefer zum Unterbiss vorgeschoben. Erfreut sahen beide nicht aus. Hat wohl nicht geklappt ...
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