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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Zugunglück - Wer ist schuld?

Das Zugunglück in Sachsen-Anhalt ist schrecklich, sehr schrecklich! Viele Menschen fragen, wie so etwas passieren konnte? Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Lokführer des Güterzuges. Er soll sich ja in der zweiten Lokomotive aufgehalten haben ...

Das Bundesverkehrsministerium hat sich auch gleich etwas geleistet: Journalisten, die nach automatischen Sicherheitssystemen fragten, wurde mitgeteilt: "Erst bei Geschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde sind magnetische Abbremssysteme vorgeschrieben", sagte der Sprecher von Minister Peter Ramsauer (CSU) in Berlin. Soso, wer hat diese Grenze bestimmt? Wieso gerade 100 km/h? Nun fuhr der Güterzug nur 80 km/h, der Nahverkehrszug allerdings 100 km/h, beide stießen frontal zusammen, das ist vergleichbar einem Zusammenstoß  mit einem stationären Prellbock bei Geschwindigkeit 180 km/h!

Dieses Argument des Bundesverkehrsministeriums ist löchrig wie ein Sieb: Selbst wenn beide Züge nur 80 km/h schnell fahren und auf der eingleisigen Strecke frontal zusammenstoßen, bedeutet das eine Zusammenstoßgeschwindigkeit von 160 km/h.

Es ist unglaublich, dass bei eingleisigen Strecken, die in beiden Richtungen betrieben werden, auf Sicherungssysteme verzichtet wird! Wer ist für die Einsparwut bei der Deutschen Bahn verantwortlich? Der frühere Bahnchef, der die Bahn kaputt sparte, nur um sie an die Börse zu bringen. Und was passiert diesem ehrenwerten Herrn Mehdorn? Nichts!

Und verantwortlich ist natürlich auch Peter Ramsauer, der Bundesverkehrsminister, Mitglied der CSU. Wieso sind alle Bahnstrecken im Westen mit automatischen magnetischen Sicherheitssystemen ausgestattet, im Osten dagegen nicht? Was passiert eigentlich mit dem Solidaritätsbeitrag für den Aufbau des Ostens? Wird der vom Verwaltungsaufwand für die winzigen Bundesländer im Osten verschluckt. Wieso gibt es im Osten so viele Zwergbundesländer? Wieso gibt es für Ost und West nicht eine Reform zur Zusammenlegung von kleinen Bundesländern?

Ganz gleich, ob die Köpfe der wirklich Verantwortlichen rollen oder nicht, wir sollten mitfühlend an die Hinterbliebenen denken und mit ihnen trauern ...

Quelle: WELT ONLINE

(C) Copyright 2004-2011 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.

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J
<br /> Ich schließe mich dem Mitgefühl an.<br /> Juliane<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Liebe Juliane,<br /> <br /> <br /> ich hoffe, diese Menschen sind nicht umsonst gestorben, es werden vielen Menschen die Augen geöffnet über diese inkompetenten Politiker und Manager, die selbst herrlich entscheiden, ob<br /> Sicherungssystem notwendig sind oder nicht. Bürgerinnen und Bürger, wacht auf und erkennt, was für Schindluder mit euch getrieben wird!<br /> <br /> <br /> Kämpferische Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> Liebe Kiat,<br /> <br /> es ist traurig, dass so viele Menschen sterben mußten. Ich habe ein tiefes Mitgefühl für die Angehörigen. Das hätte nicht sein müssen!<br /> Wir verschwenden soviele Gelder für Terrorismus, den wir gar nicht hätten, würde Deutschland nicht im Krieg sein. Hier wären diese Gelder besser verwendet!<br /> Zum Solidaritätsbeitrag, der wird schon lange nicht mehr in den Osten investiert. Hier arbeiten Menschen Vollzeit für 400 € und keiner tut etwas dagegen. Die neuen Bundesländer sind die Enklave der<br /> BRD und die Menschen werden ausgebeutet, erniedrigt und schikaniert von der ARGE. Hier im Osten findet Wahlbetrug statt und wer profitiert davon? Die CDU! Hier werden Bürgermeister, die keiner<br /> Partei angehören suspendiert. Mecklenburg Vorpommern ist ein Land ohne Zukunft wenn nicht endlich etwas passiert.<br /> Die Bahn fährt durch und die Menschen fühlen sich wie im vorigen Jahrhundert. Das ist Deutschland!<br /> <br /> Liebe Grüße, Katharina<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Kiebe Katharina,<br /> <br /> <br /> in der Privatwirtschaft nennt sich so etwas Unterschlagung, wenn ein Buchhalter Firmengelder zweckentfremdet und das ist ein strafrelevantes Delikt. Wieso gilt das nicht für Politiker? Die Toten<br /> und Schwerstverletzten wurden einer falschen Politik geopfert!<br /> <br /> <br /> Zornige Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />
P
<br /> Der Solidaritätsbeitrag geht doch gar nicht in den Osten. Das ist doch inzwischen bekannt. Damit werden völlig andere Löcher gestopft, die mit der "Aufbauarbeit Ost" rein gar nichts zu tun haben.<br /> Das ist Politik. Welche Steuern WIRKLICH wofür verwendet werden, wissen die Politiker vermutlich inzwischen selbst nicht mehr. Wichtig ist denen nur, dass Geld rein kommt. Und das wird dann munter<br /> ausgegeben. Zweckgebunden SOLLTE das vielleicht sein, aber mit Realität hat das nichts zu tun.<br /> <br /> Was die Hinterbliebenen betrifft - mein herzliches Beileid. Bitte bedenkt nur, dass die Suche nach den Schuldigen niemanden wieder lebendig macht. Es kann nur helfen, sowas in Zukunft zu<br /> verhindern.<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Liebe Petra,<br /> <br /> <br /> ja, das ist ja das Problem, der Soli wurde eingeführt, um blühende Landschaften im Osten aufzubauen, dass er jetzt zweckentfremdet wird, ist ein anderes Blatt. Und ich bin der Meinung, dass der<br /> Soli dafür eingeführt wurde, um das Ungleichgewicht zwischen Ost und West zu beseitigen. Zum Beispiel die Löhne und vieles mehr. Wenn im Osten Frisösen nur drei oder vier Euro die Stunde<br /> erhalten, dann ist das sittenwidrig!<br /> <br /> <br /> Eben, um künftig solche vermeidbaren Unglücksfälle zu verhindern, sollten in ganz Deutschland die gleichen Sicherheitssysteme bei der Bahn eingeführt werden. Das war schon längst überfällig,<br /> nur Mehdorn wollte immer sparen, damit er die Bahn  an die Börse bringen kann. All die Toten könnte4n heute noch leben, und die Schwerverletzten müssten auch nicht sein. Sie sind sozusagen<br /> die Opfer einer Sparwut gewissenlose Politiker!<br /> <br /> <br /> Nachdenkliche Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />