Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Da gibt es ja eine Unmenge von "Schulen", die jährlich Tierkommunikatoren und -innen ausbilden und auf die Tiere loslassen. Manche meinen, Tierkommunikation bedeute, dass jemand aus der Ferne mit einem Tier in Kontakt trete.
Dann gibt es Leute, die brauchen ein Foto, wenn sie das Tier kontaktieren sollen. Ich persönlich halte nicht allzuviel von Tierkommunikation über die Ferne. Was anders ist es, wenn ich Sichtkontakt zu dem Tier habe.
Für mich bedeutet Kommunikation mit Tieren, dass "Kanäle" benützt werden, die uns normalerweise verschlossen sind. Meine persönliche Erfahrung ist die, dass Tiere sich auch mit Bildern verständigen. Und das ist auch eine Möglichkeit, die bei Menschen funktioniert.
Wir Menschen neigen oft dazu, unsere Tiere zu sehr zu vermenschlichen. Wir meinen, Tiere verhalten sich wie Menschen. Das muss nicht unbedingt sein. Tiere denken normalerweise geradlinig. Wenn ich mit meinem Lipizzaner ausreite und wir kommen an einem Bagger vorbei, dann signalisiert er mir, dass er Angst hat, das ist gefährlich. Wenn dagegen ein hoher Kran steht, dann ist er beruhigt - ja, er schaut sich diesen hohen Kran an.
Wieso ist für ihn als Pferd ein Bagger gefährlich und ein viel größerer Kran nicht? Ich denke, ein Bagger hat meist eine Schaufel und die hat "Zähne", riesengroße. Und ein Kran hat eben keine Zähne ...
Einmal erzählte mir ein Kunde einen besonders krassen Fall von Tierkommunikation: