Neulich fragte mich ein Kunde, ob es stimme, dass chinesische Köche die Tiere vor dem Schlachten noch richtig ärgern. Ich nickte sorgenvoll. Ja, das stimmt. Die Chinesen glauben, dass das Fleisch besser durchblutet ist, wenn Tiere vor ihrem Tod noch richtig geärgert und gquält werden. Das ist nicht nur grausam, sondern damit erreichen die chinesischen Köche genau das Gegenteil: Solches Fleisch wird zu "Stressfleisch" und damit die Qualität minderwertig.
Der Kunde meinte dann: "Gut, dass das bei deutschen Köchen nicht vorkommt!" Da musste ich leider widersprechen. Wenn ich da an Treibjagden denke, da werden Tiere gehetzt und damit sinkt die Fleischqualität.
Passend zu diesem Thema schreibt Wolfram Siebeck im ZEIT MAGAZIN Nr. 43 auf Seite 46:
"Wenn ich einem geschmorten Hasen ein Dutzend Schrotkörner aus der Keule pulen muss, beeinträchtigt das den Genuss erheblich." Und er fährt fort:
"Und wenn das Vieh dazu noch zäh und trocken ist, weil es an Treibjagden als Marathonläufer teilnehmen musste, dann kaufe ich beim nächsten Mal lieber wieder eine Lammkeule."
Und weil wir gerade beim Thema "Wild" sind, folgt hier noch eine Siebecksche Äußerung zum Thema "Marinieren":
"Das Marinieren andererseits wurde nicht erfunden, um alte Rammler weichzukriegen, sondern um frisch geschossenes Wild tagelang aufheben zu können. Denn früher passierte es regelmäßig, dass Wild einen Hautgout annahm, an den man sich allerdings so gewöhnte, dass dieser Verwesungsgeschmack richtig Mode wurde."
Ich habe in meiner deutschen Verwandtschaft einen Onkel, der früher auch jagte. Den fragte ich mal nach seiner Meinung über die Treibjagd. Sein Kommentar dazu: "Da hat das Wild keine Chance!" Er lehne das ab. Genauso wie das "Jagen" vom Hochsitz aus.
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Ich habe diesen Blog nicht bestellt! Wieso erhalte ich dann Infos! Bitte löschen, ich fühle mich wirklich belästigt und bin an diesen Gedanken, so intressant sind, nicht interessiert.<br />
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Danke
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Liebe Inita,<br />
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dein Vorwurf geht an die falsche Adresse! Ich stelle hier meine Artikel rein. Und das wars. Und wenn Du nun Infos über meinen Blog erhältst, dann hat dir eben eine meiner Leserinnen meinen Blog<br />
empfohlen. Also suche unter deinen Bekannten, die wissen, dass es eine "Inita" gibt. Ich wusste es jedenfalls bislang nicht.<br />
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Ich kann deshalb auch solche Infos nicht löschen. Da musst Du dich an deine Bekannten wenden, die deine Emailadresse kennen. Auch die ist mir fremd.<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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