Gestern wollten Jungjäger angeblich wieder Enten jagen, natürlich warteten sie, bis es stockdunkel war. Diesmal müssen sie mit Magazin geschossen haben, die Schüsse waren zu gleichmäßig. Ihre Großwildbüchse vom Montag haben sie wohl zu Hause gelassen. Oder sie haben meinen Blog entdeckt und da erfahren, dass solche Großwildbüchsen die eisige Kälte überhaupt nicht lieben.
Die Jungjäger hatten sich Verstärkung mitgebracht, gleich mit drei Autos kamen sie angefahren. Enten sind ja sooo gefährlich! Mein Bär ging hin und besah sich die Nummern: ein Auto gehörte dem Sohn des einen Jagdpächters, das zweite Auto hatte das Kennzeichen AN - SL 95, also Ansbach Stadt und beim dritten Auto war das Kennzeichen vor lauter Dreck nicht mehr zu sehen. Die Rücklichter übrigens auch nicht.
Da der Teich nicht einmal 100 Meter von meinem Hof entfernt ist und direkt an einer öffentlichen Straße liegt, haben sie in befriedetem Gebiet geschossen. Und in der Dunkelheit war sowieso nichts zu sehen. Da kann es leicht passieren, dass abendliche Spaziergänger oder Jogger für jagdbares Wild gehalten werden ...
Da fällt mir eine Gedicht, das ich im Wochenmagazin der Lokalzeitung gefunden habe:
Die Jäger trafen einen Bus, fünf Jogger, sieben Reiter. Auch ein Mobilklo traf ein Schuss und dreizehn Waldarbeiter ...
Ob der Dichter hier mal spazieren gegangen ist?
Dann kamen diese "Jäger" auf die Idee, mit den Scheinwerfern des Autos mit unleserlichem Nummernschild den Teich auszuleuchten. Das ist zum einen verboten und zum andern unweidmännisch bis zum geht nicht mehr. Da können sie ja gleich auf zahme Enten mit gestutzten Flügeln schießen ...
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Tja, solche Jäger gibt es eben. In Wolfsburg wo ich aufgewachsen bin, gibt es einen Öftlichen Teich, der ist aber für einen Teich schon recht Groß, liegt an Wohngebiet und ein Fussweg führt drum herum. Vor eiigen Jahren ging ich da mit Mina gassi, ich traf mich da mit einer Frau die auch immer mit ihren Hund unterwegs waren. Eines Morgens (wir hatten die Hunde zum Glück gerade an die Leine genommen) kamen und zwei Jagdhunde entgegen gelaufen, hinterher zwei Jäger mit geschulterten Gewehr.<br />
Und sie gingen in Richtung Teich…<br />
Keine Enten jagen, gewiss nicht, mit Sicherheit Kaninchen, da es die dort zu Massen gab.<br />
Aber mitten in Wohngebiet!<br />
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Wir wohnten auch man in einen Dorf in den anscheind jeder dritte Jäger war, der Wald dazu war… soll man die paar Bäume wirklich "Wald" nennen???<br />
Ich denke es gab da mehr Jäger als Wild. Aber trotzem waren sie ständig an jagen.<br />
Wenn auch mal eine Katze geschossen wurde…<br />
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hier sind sie zum Glück gemässigt.
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Liebe Heike,<br />
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einmal hat ein Jungjäger eine Bisamratte gejagt und leider auch erlegt. Grund: Die Bisamratte würde angeblich die Fische auffressen. Da hat der Typ wohl nicht aufgepasst. Bisam sind Vegetarier.<br />
Und dieser Bisam hat auch die Gräben sehr sauber gehalten.<br />
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Jetzt nachdem der Bisam tot ist, verkommen die Gräben und müssen mühsam von Hand gesäubert werden.<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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