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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Schlimme Zustände!

Eine Frau hat mir eine unglaubliche Geschichte erzählt: Ihr hochbetagter Vater erkrankte an einer Magen-/Darmgrippe und wurde in das Krankenhaus Feuchtwangen eingewiesen. Die Erkrankung war zumindest so ernst, dass die Tochter ihren Vater nur mit Mundschutz und Handschuhen besuchen durfte.

Dann kam der Paukenschlag: Am Tag zuvor hatte sie ihren geschwächten Vater noch besucht, am folgenden Tag erhielt sie einen Anruf: Sie müsse ihren Vater abholen, das Krankenhaus Feuchtwangen werde geschlossen!

Unglaublich, aber wahr!

Die Tochter führte dann mit der diensthabenden Ärztin mehrere Gespräche und konnte wenigstens erreichen, dass ihr Vater weiter behandelt und erst später entlassen wurde.

Diese Episode zeigt, mit welcher Brutalität hier mit schwerkranken Patienten umgesprungen wird. Im Krankenhaus Feuchtwangen herrscht jetzt gähnende Leere, ein paar Kilometer weiter dagegen bevölkern jetzt im Krankenhaus Dinkelsbühl Gangbetten die Flure, so dass kaum ein Durchkommen möglich ist. Solche himmelschreiende Zustände können die Betroffenen und deren Angehörigen nicht akzeptieren und sie werden sie nicht akzeptieren. Rufe nach Rücktritt der Verantwortlichen werden immer lauter, zu Recht! Sogar der Altbürgermeister von Feuchtwangen fordert, der Landrat müsse den Klinikvorstand Prossel rauswerfen, wenn er nicht spurt! Dabei steht Prossel vor seiner Pensionierung, was will er sich und wem noch beweisen?!

(C) Copyright 2004-2009 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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Eid des Hippokrates<br /> <br /> „Ich schwöre und rufe Apollon, den Arzt, und Asklepios und Hygeia und Panakeia und alle Götter und Göttinnen zu Zeugen an, dass ich diesen Eid und diesen Vertrag nach meiner Fähigkeit und nach meiner Einsicht erfüllen werde.<br /> <br /> Ich werde den, der mich diese Kunst gelehrt hat, gleich meinen Eltern achten, ihn an meinem Unterricht teilnehmen lassen, ihm wenn er in Not gerät, von dem Meinigen abgeben, seine Nachkommen gleich meinen Brüdern halten und sie diese Kunst lehren, wenn sie sie zu lernen verlangen, ohne Entgelt und Vertrag. Und ich werde an Vorschriften, Vorlesungen und aller übrigen Unterweisung meine Söhne und die meines Lehrers und die vertraglich verpflichteten und nach der ärztlichen Sitte vereidigten Schüler teilnehmen lassen, sonst aber niemanden.<br /> <br /> Ärztliche Verordnungen werde ich treffen zum Nutzen der Kranken nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber werde ich mich davor, sie zum Schaden und in unrechter Weise anzuwenden.<br /> <br /> Auch werde ich niemandem ein tödliches Gift geben, auch nicht wenn ich darum gebeten werde, und ich werde auch niemanden dabei beraten; auch werde ich keiner Frau ein Abtreibungsmittel geben.<br /> <br /> Rein und fromm werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren.<br /> <br /> Ich werde nicht schneiden, sogar Steinleidende nicht, sondern werde das den Männern überlassen, die dieses Handwerk ausüben.<br /> <br /> In alle Häuser, in die ich komme, werde ich zum Nutzen der Kranken hineingehen, frei von jedem bewussten Unrecht und jeder Übeltat, besonders von jedem geschlechtlichen Missbrauch an Frauen und Männern, Freien und Sklaven.<br /> <br /> Was ich bei der Behandlung oder auch außerhalb meiner Praxis im Umgang mit Menschen sehe und höre, dass man nicht weiterreden darf, werde ich verschweigen und als Geheimnis bewahren.<br /> <br /> Wenn ich diesen Eid erfülle und nicht breche, so sei mir beschieden, in meinem Leben und in meiner Kunst voranzukommen, indem ich Ansehen bei allen Menschen für alle Zeit gewinne; wenn ich ihn aber übertrete und breche, so geschehe mir das Gegenteil.“<br /> <br /> Genfer Deklaration des Weltärztebundes!!<br /> <br /> Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand:<br /> Ich gelobe feierlich mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen;<br /> Ich werde meinen Lehrern die Achtung und Dankbarkeit erweisen, die ihnen gebührt;<br /> Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben;<br /> Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein;<br /> Ich werde die mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod des Patienten hinaus wahren;<br /> Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten;<br /> Meine Kolleginnen und Kollegen sollen meine Schwestern und Brüder sein;<br /> Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung;<br /> Ich werde jedem Menschenleben von seinem Beginn an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden;<br /> <br /> Dies alles verspreche ich feierlich, frei und auf meine Ehre.<br /> <br /> Ja, da kann man doch klar erkennen, dass es nur um ein Geschäft geht! Welcher Arzt hält sich an diese edlen Richtlinien?
Antworten
K
<br /> Lieber Uli,<br /> <br /> leider halten sich immer weniger Mediziner an diese ethischen Richtlinien. Mir ist ein niedergelassener Arzt bekannt, der macht immer gleich eine Magen-/Darmspiegelung, weil das die Kasse immer<br /> bezahlt. So nach dem Motto: Herr Doktor, ich habe ganz schlimme Kopfschmerzen! Arzt: Da machen wir eine Endoskopie!<br /> <br /> Auf der internistischen Station im Ansbacher Klinikum gibt es auf eine Ärztin, die ist berüchtigt dafür, dass sie stets eine Endoskopie durchziehen will, ob das nun angebracht ist oder nicht<br /> ...<br /> <br /> Konsequenz: Wenn es möglich ist, wählen immer mehr Patinten bei der Überweisung ein anderes Krankhaus, verständlicherweise!<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />