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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Die Sämaschine

Im kleinen Dörfchen Mögersbronn wohnen die Bauern D., P. und S. Eines Tages beschlossen sie, sich zu dritt einen neue Sämaschine zu kaufen, ein guter Einfall, denn die meiste Zeit steht so eine Maschine nur ungenützt herum. Sie trafen sich also im Gma-Haus und besiegelten den Vertrag mit Handschlag.

Aber, aber! Es stellte sich dann heraus, dass immer dann, wenn einer der Bauern säen wollte, die andern beiden auch säen wollten. Und es kam immer öfter zum Streit. Da zog Bauer S. die Konsequenz und kaufte sich eine eigene Sämaschine. Jetzt brauchten sich nur noch die beiden anderen um die Sämaschine zu zanken.

Da beschloss Bauer P., sich künftig eine solche Maschine vom Maschinenring auszuleihen. Das ging auch einige Zeit gut. Eines Tages hatte er die ausgeliehene Sämaschine mit Saatgut gefüllt und das entsprechende Programm eingestellt, da ritt ihn der Teufel:

Ich hatte gerade meinen Lipizzaner zum Putzen angebunden, da meinte offenbar Bauer P., er müsse mein Pferd erschrecken. Also ließ er seine Sämaschine aus 50 cm Höhe auf den Beton krachen. Mein Tiger hörte den Krach, aber er blieb weiter stehen. Bauer P. war sauer, weil mein Tiger sich überhaupt nicht erschreckt hatte. Und noch sauerer, ja richtig wütend war er, als er merkte, dass die ausgeliehene Sämaschine nicht mehr zu gebrauchen war. "Und das alles wegen der da!" brummte er unüberhörbar in meine Richtung.

Er rief den Maschinenring an, da kam einer und sah die Bescherung: "Was hast Du denn mit unserer Maschine gemacht? Dir leihen wir nichts mehr aus!"

Also musste sich Bauer P. auch eine eigene Sämaschine kaufen. Das kratzte nun am Stolz des Bauern D. Jetzt brauchte er auch eine eigene Maschine. Also kaufte er auch eine.

Die vor Jahren gemeinsam erworbene Sämaschine stand nun ungenutzt herum und wartete auf den Übergang ins Nirwana des Rostes. Da trafen sich die drei Bauern wieder im Gma-Haus und beschlossen, die alte Maschine zu verkaufen, da kommen ja immer wieder Polen oder Rumänen, die so alte Sachen kaufen.

Bauer S. meinte dann: "Genau, nach dem Verkauf bekommt jeder ein Drittel vom Verkaufserlös!" Da protestierten die beiden anderen: "Nein, Du bekommst gar nichts!", meinte Bauer P.

Und Bauer D. erklärte: "Weil Du ja die letzten Jahre die Maschine nicht mehr benutzt hast!"

Diese verquere Logik wollte aber Bauer S. nicht einsehen und fing an zu brüllen: "Wenn ich meinen Anteil nicht kriege, dann schlage ich diese Maschine zusammen!" Die beiden anderen brüllten mit, das Gma-Haus zitterte und bebte.

Da sich die Drei nicht einigen konnten, rostete die alte Maschine weiter vor sich hin. Eines Tages fuhr ein Schrotthändler durchs Dorf, sah den zusammengesunkenen Schrotthaufen und nahm ihn mit ...


(C) Copyright 2004-2009 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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R
ich glaube, ich kenne einen der bauern, ist das nicht der mit der rapsmühle?
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K
<br /> Das kann gut sein;-) Und ein Windrad steht da auch ... Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />