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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Gift und Gene

Was hat es mit den "Gen-Schweinen" auf sich? Dieses Thema bevölkert zur Zeit die Medien. Dabei ist der Ausdruck "Gen-Schwein" in diesem Fall gar nicht angebracht. Grund:

Der Konzern Monsanto hatte eine Methode gefunden, wie mit einer sog. genotypischen Analyse Schweine herausgefiltert werden können, die besonders schnell wachsen und somit die Fleischproduktion steigern. Eigentlich etwas, was jeder Züchter macht, er wählt aus und züchtet mit der Auswahl weiter. Der Unterschied ist halt, dass bei der Auswahl ein neues Verfahren eingesetzt wird.

Monsanto hat nun sein Verfahren auch beim Europäischen Patentamt angemeldet, im Juli 2008 wurde das Patent erteilt: EP 1651777. Mosanto wollte jedoch noch mehr:

Wenn eine Muttersau ausgewählt wurde, dann sollten alle Nachkommen dieser Sau ebenfalls dem Patentschutz unterliegen, d. h. die Schweinezüchter sollten Linzenzgebühren an Monsanto zahlen. Das aber hat das Patentamt abgelehnt:

Es handelt sich um natürliche Mutationen, die sind nicht neu, also können sie auch nicht patentiert werden. Diese Entscheidung ist richtig!

Es gibt jetzt aber ein Problem. Die mit der Monsanto-Auswahlmethode gezüchteten Schweine unterscheiden sich ja nicht von Schweinen, die konventionell gezüchtet wurden. Also könnte Monsanto behaupten, der konventionelle Züchter habe Monsantos Patent angewandt, ohne Lizenzen zu bezahlen.

Im Saatgutbereich zwingt ja Monsanto seine Kunden, das Saatgut nur einmal auszubringen. Früher war es üblich, dass vom geernteten Getreide ein Teil abgetrennt und im nächsten Jahr für die Saat verwendet wurde. Monsanto beschäftigt Tausende von Detektiven, die weltweit die Bauern kontrollieren, ob sie das Saatgut wirklich nur ein einziges Mal aussäen.

In Kanada gibt es einen Farmer Percy Schmeißer, der hat den Spieß umgedreht und Monsanto verklagt und nach einigen Instanzen auch gewonnen. Er hat Monsanto vorgeworfen, dass sie mit ihrem Gen-Saatgut sein genfreies Saatgut verunreinigt haben.

Es wird ja immer wieder behauptet, dass Gen-Pflanzen mehr Ertrag bringen als genfreie Pflanzen. Untersuchungen aber haben gezeigt, dass eher das Gegenteil der Fall ist.

Ich freue mich, dass die Ablehnung von genmanipulierten Pflanzen und Tieren jetzt endlich die Mainstream-Presse erreicht hat!

Quellen:

Frankfurter Rundschau

Verbot von Genmais

Wachstumhormone bei Gen-Tieren

Dokumentarfilm: Monsanto - Mit Gift und Genen - ueber genmanipulierte Nahrung und die Gefahr von Monsanto


(C) Copyright 2004-2009 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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R
die aigner ist ja wieder umgefallen, die genkartoffel amflora darf angebaut werden. so eine sauerei! eine kartoffel nur für die industrie! diese menschheit vernichtet sich selbst!
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K
<br /> Lieber Reiner,<br /> <br /> ja, da bin ich sehr enttäuscht! Anfangs glaubte ich, Ilse Aigner bringt frischen Wind ins Ministerium, aber die Industrie mit ihrer Lobby unterwandert alles. Was da mit der Amflora läuft, ist der<br /> reinste Wahnsinn! Da wird ein Lebensmittel wie die Kartoffel umfunktioniert zum puren Stärkelieferant für die Klebeindustrie. Das ist so was von pervers!<br /> <br /> Traurige Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />