Dezember 2007: Ein Jäger klettert auf seinen Hochsitz und sieht einen Mann auf dem Rücken liegen, die Beine angewinkelt, die Hände hinter dem Kopf verschränkt. Zunächst meint er, dieser Mann schläft. Dann stellt sich raus, dass er schon mumifiziert ist. Dieser Mann, nennen wir ihn Peter, hat seit Wochen nichts gegessen. Wie kam es dazu?
Wer war Peter? Im Oktober 2007 beschloss er zu sterben, mit seinem Fahrrad fuhr er von Hannover zu diesem Hochsitz. Ein blaues Notizbuch hatte er dabei, da schrieb er all seine Gefühle und Beobachtungen rein, wie er immer magerer wird, wie das Gefühl aus seinem Körper schwindet.
Was treibt Peter zu diesem verzweifelten Schritt? Peter hatte ein Problem, er war schon 58 Jahre alt. Damit war er zu alt für den vom Jugendwahn verrückten Arbeitsmarkt. Er war als Vertreter sehr erfolgreich, ein riesiges Verkaufstalent! Aber dann musste ihm seine Firma kündigen, sie brauchte keine Vertreter mehr.
Ein Jahr lang erhielt er Arbeitslosengeld I, nach einem Jahr wurde ihm mitgeteilt, dass er Arbeitslosengeld II beantragen müsse. Das ließ sein Stolz nicht zu! Jahrzehntelang hat er gearbeitet, er, der erfolgreiche Vertreter soll jetzt Allmosen beantragen, soll sich in das verachtete und geächtete Prekariat einreihen. Nein, er will ein Zeichen setzen, er beschloss zu verhungern!
Zu meiner Zeit in der Steppe gab es manchmal auch Menschen, die eines Nachts in die Kälte gingen um zu sterben. Sie opferten sich, damit die Kinder der Sippe nicht verhungerten, wenn der Winter zu lang und zu kalt war. Diese Menschen wurden später in der Sippe hoch geehrt, der Schamane sorgte dafür mit seinen Erzählungen, dass die Sippe diese Menschen nie vergaß!
Wofür hat Peter sich geopfert? Hat er wirklich ein Zeichen gesetzt? Ich denke schon. Auch wenn viele nicht mehr an ihn denken, es gibt andere Instanzen, die haben ein sehr gutes Gedächtnis. Alle politischen Entscheider, die solche menschenverachtende Gesetze wie "Hartz IV" beschlossen haben, und alle, die an der Anwendung mitwirken, haben ihr Karma entsetzlich geschädigt und schädigen es immer noch ...
Hallo Heike!<br />
ich habe nicht Dich persönlichdamit gemeint und auchnict, dass DU grausam bist..<br />
Leider ist die Tabuisierung von Tod und Sterben in unserer Kultur noch tief verwurzelt, sodass es bei Thematisierungen hier häufig zu harschen Aueinandersetzungen kommt. Meine Tochter war z.B. in einem Kindergarten,der direkt neben einem Altersheim lag und er war auch an dieses räumlich angeschlossen. Für die Alten war das sicher eine hervorragende Idee, wenn sie den Kleinen hin und wieder beim Spieln zuschauen können und auch das Vorsingen.. doch einige Eltern fanden es bedenklich, wenn ihre Kinder regelmässig den Leichenwagen vor der Türe stehen sehen.. die Angst, die DURCH DIE ELTERN hier erzeugt wird (Kinder haben diese nämlich denk ich nicht) finde ich bedenklich!<br />
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Nachdenkliche Grüße mathilde
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Liebe Mathilde,<br />
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ich finde es sehr gut, dass Du auf Heike geantwortet hast! Und ich hoffe, dass dieses Missverständnis ausgeräumt ist.<br />
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Was Du von dem Altersheim nahe am Kindergarten geschrieben hast, ja, das ist üblich in dieser Zeit. Die Alten sollen total ausgegliedert werden, am besten unsichtbar verwahrt werden, nur damit<br />
niemand mit dem Tod konfrontiert wird.<br />
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Wie war es früher in den Großfamilien? Da wohnten mehrere Generationen unter einem Dach auf. Die Kinder bekamen mit, dass Opa oder Oma mit fortschreitendem Alter krank wurden und starben. Und diese<br />
Kinder haben keinen Schaden dadurch abgekommen. Das Sterben gehört wie die Geburt zu unserem Leben.<br />
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Ich stelle immer mehr fest, dass viele alte Menschen in ein Raster gesteckt werden, nach dem sie sich verhalten sollen. Erst gestern hat mich die Mutter meines Bären angerufen und erzählt, das ihre<br />
Hausärztin sie heute gefragt habe, wie sie in die Stadt komme und ob sie ein Taxi nehme.<br />
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Sie antwortete: Mit meinem Rollator, da gibt es immer mehr Menschen damit.<br />
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Und dann setzte sie noch eins drauf: Und wenn Sie endlich eine schiefe Rampe an Ihrem Aufzug hätten, dann könnte ich auch zu Ihnen mit dem Rollator laufen und mein Sohn müsste mich nicht<br />
fahren!<br />
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Es stimmt ja auch, wer mit offenen Augen sich umsieht, bemerkt, dass viele Gechäftseingänge mit einer Stufe versehen sind. Wer denkt bei den Planern eigentlich an Behinderte mit Rollstühlen oder<br />
Rollatoren? Leute in den städtischen Planungsabteilungen, auch ihr werdet mal alt! Und auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein, das kann sehr schnell gehen!<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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<br />
H
Heike
07/09/2009 11:58
Sorry, ich finde dass nicht ganz Fair was nun von mir behauptet wird. :o(<br />
Ich meinte nur das ich "Verhungern" selbst Grausam finde. Wenn er es selbst so wollte, von mir aus… Freier Wille.<br />
Ansonsten finde ich das Verhungern ein Grausamer Tod ist.<br />
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Das Thema Tod ist für mich wirklich nicht tabu.<br />
Was ich unfair an den Komentar finde, ist dass hier behauptungen über mich aufgestellt werden, sie so nicht stimmen und man so über mich nicht stellen könnte wenn man mich nähr kennt.<br />
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Keine Frohen Grüsse, sondern sehr enttäuschte,<br />
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Heike :o(
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Liebe Heike,<br />
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ich bin sicher, dass Mathilde ihr GRAUSAM nicht auf dich bezogen hat, sondern auf den Tenor der Berichterstattung über die Art und Weise des Todes, die dieser Peter gewähltt hat. Was bedeutet<br />
eigentich grausam?<br />
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Grausam ist doch meist, wie ein Mensch sich einem andern gegenüber verhält und ihm viele Schmerzen bereitet. Wer hier grausam handelt, ist nicht dieser Peter, sondern die Gesellschaft, die ihn dazu<br />
bringt, sich hinzulegen und zu verhungern. Und darauf wollte Mathilde hinaus. Auf die Ächtung derjenigen Menschen, die keine Arbeit mehr bekommen und deshalb ausgegrenzt werden.<br />
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Es ist natürlich klar, dass dieses Thema kontrovers diskutiert wird. Ich habe noch mal alles gelesen und ich habe keine Stelle gefunden, an der Du persönlich angegriffen wurdest. Finde ich<br />
jedenfalls.<br />
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Und Verhungern ist ein grausamer Tod, wenn jemand einen Menschen verhungern lässt oder ihn zum Verhungern zwingt, in diesem Fall dieses Gesellschaftsystem mit ihrer Agenda 2010.<br />
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Ich finde es auch grausam, wenn es in Nürnberg Tausende von Kindern gibt, die ohne karitative Einrichtungen keine warme Mahlzeit täglich erhielten. Andererseits gibt es Millionärsmessen, da gibt so<br />
mancher Besucher zigtausende an EUR nur so aus. Wieviele hungernde Kinder könnten damit versorgt werden.<br />
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Und ich finde es ebenso grausam, dass ganz arme Menschen sich das Futter für ihr liebes Tier vom eigenen Mund absparen, weil ihr Tier noch das Einzige ist, das ihr Leben noch lebenswert macht.<br />
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Noch mal zurück zu deinem Kommentar: Ich finde nicht, dass Mathilde ihren Kommentar auf dich gemünzt hat. Ich persönlich habe das nicht so aufgefasst. Mathilde wird sich gewiss dazu äußern.<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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<br />
M
mathilde
07/09/2009 10:08
GRAUSAM?<br />
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Als grausam kann man Tod nur verunglimpfen, wenn man in unserer Kultur aufgewachsen ist und eine ordentliche Tabuisierung des Todes miteingeimpft bekommen hat. Wer meint, so ein Tod wäre grausam, setzt die Prioritäten meiner doch falsch. Der Tod ist nicht schrecklich und tut auch nicht weh,nebenbei gesagt (da alle Endorphine ja, ähnlich wie bei einem Schock noch mal ausgeschüttet werden). Doch so ein Leben unter Umständen schon. <br />
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Ob man sich selbst ermorden darf, weiss ich nicht, aber das was der Mann getan hat finde ich gut, falls es ihm wirklich um ein Statement ging und wenn das so war dann sollte man ihm seinen letzten Willen erfüllen und das Tagebuch veröffentlichen (hat er das gewünscht?). Ich hoffe ja.<br />
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Was hatte denn er zu verlieren? Wohl kein Leben.<br />
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Wobei ich allerdings nicht proklamieren möchte, dass man viel Geld braucht zum Leben. Es ist eher unsere Gesellschaft und wie sie Arbeitlose isoliert, was man nicht erträgt.
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Liebe Mathilde,<br />
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das sehe ich wie Du? Es war die Entscheidung dieses Menschen, aus diesem Leben zu scheiden. Unsere Gesellschaft hat ja Probleme mit dem Suizid. Wieso eigentlich?<br />
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Im Alten Testament, also der Schrift der Juden, gibt es einige Menschen, die von den Juden verehrt werden, ob sie sich selbst gerichtet haben, z. B. König Saul, der sich selbst ins eigene Schwert<br />
stürzte.<br />
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Und dieser arbeitslose Mann hat sein Tagebuch als Vermächtnis seiner Tochter vermacht. SIe hat es jedoch nicht angenommen. Das ist ihre Entscheidung.<br />
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Ich bin der festen Überzeugung, dass es einmal ein Zeit geben wird, da ist die Agenda 2010 nur noch eine Historie. Und bei der Bewertung wird auch der Name dieses Mannes genannt werden, um zu<br />
zeigen, wozu eine solche menschenverachtende Politik führte.<br />
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Nachdenkliche Grüße, Kiat<br />
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<br />
H
Heike
07/03/2009 12:07
Liebe Kiat,<br />
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ja es war der Mann. Der Solling liegt bei uns ja gleich vor der Tür. Wie nahe das war kann man nicht sagen, immerhin ist es das größte Zusammenhänge Waldgebiet Norddeutschlands.<br />
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Ich kann deine Ansicht verstehen. Aber ich denke auch dass liegt an den Aufwachsen verschiedner Kulturen. ;o)<br />
Denn es hätte auch andere Möglichkeiten gegeben gegen dieses System Zeichen zu setzten. Es war aber sein Stolz der es nicht erlaubte. Okay sehe ich ein.<br />
Ob ich das Tagebuch angenommen hätte glaube ich kaum, davon bekommt man ja sein Lebtag Alpträume.<br />
So oder so es ist extrem Grausam solchen Tod zu wählen, und mit Sicherheit hätte es andere Möglichkeiten gegeben. Aber er hat sich den Weg gewählt.<br />
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Liebe Grüße<br />
<br />
Heike
<br />
Liebe Heike,<br />
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ja, da machen sich wohl bei uns beiden die unterschiedlichen Welten bemerkbar, in denen wir groß geworden sind. Und bei dem Thema Selbstmord da scheiden sich ja die Geister. Wenn jemand z. B.<br />
unheilbar krank ist und keine Aussicht auf Heilung besteht, warum darf ein solcher Mensch nicht selbst bestimmen zu sterben? Andererseits wird alten Menschen ärztliche Hilfe verweigert, z. B. in<br />
einem Altenheim in Dinkelsbühl, mit der Begründung: Die stirbt sowie!<br />
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Auch unglaublich, aber wahr! Aber dahinter stecken ja gewaltige Interessen, um den Menschen geht es da kaum, sondern nur ums Geld.<br />
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Zurück zu diesem Peter: Mich hat erschüttert, wie sehr dieser Peter seinen Entschluss durchzog. Wie sehr dieser Mensch von dieser Gesellschaft enttäuscht war! Natürlich hätte es gewiss andere<br />
Möglichkeiten gegeben. Aber hinterher ist man stets klüger.<br />
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Die politischen Entscheider sollten sich mal an ihrer Nase fassen, was für Gesetze sie beschlossen haben, die Menschen zu solchen Reaktionen veranlassen! Aber sie werden irgendwann damit<br />
konfrontiert werden ...<br />
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Nachdenkliche Grüße, Kiat<br />
<br />
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<br />
H
Heike
07/02/2009 21:07
Hallo Kiat,<br />
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klingt verdächtig nach einen Fall der sich hier in der Nähe vor einen Jahr zugetragen hat. Da klang es aber noch etwas anders… darum weiss ich jetzt nicht ob es der gleiche Fall ist.<br />
Es hieß hier habe ein Mann in Solling dies getan (vorriges Jahr). Bekannt war nur dass er von seiner Frau geschieden war und es gab streit wegen den Unterhalt.<br />
Auf alle Fälle ist er dann verschwunden, in Tagebuch hat er sein Sterben genau beschrieben und dies sollte man dann seine Tochter "schenken". Was man nicht getan hat, auf ein solches Geschenk kann man gut verzichten.<br />
Wenn es der gleiche Fall ist, dann sind das Zwei Verschiedene Versionen.<br />
Vielleicht stimmt auch die Mitte davon?<br />
Auf alle Fälle finde ich es nicht richtig seinen Kind so ein "Geschenk" machen zu wollen.<br />
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Liebe Grüße<br />
<br />
Heike
<br />
Liebe Heike,<br />
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ich habe ja meine Quelle genannt, ja, es ist der Mann vom Hochsitz in Solling. Tatsache ist, dass er aus Scham, keine richtige Arbeit mehr zu finden, weil er zu alt ist und im Prekariat zu landen,<br />
beschlossen hat, diesen schecklichen Selbstmord zu begehen.<br />
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Dass dann im Privatleben dann gestöbert wurde, um von den wirklichen Motiven abzulenken ist klar.<br />
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Sein Tagebuch des langsamen Verhungerns ist sein Vermächtnis. Dass seine Tochter es abgelehnt hat, dieses Vermächtnis anzunehmen, das ist ihre Entscheidung. Das er dieses Tagebuch seiner Tochter<br />
vermacht hat, ist seine Sache. Ich respektiere seine Entscheidung, es ist die Entscheidung eines Toten.<br />
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In seiner Verzweiflung wollte er auf sehr schlechte und menschenverachtende Gesetze aufmerksam machen. Ich bewundere auch seine Willensstärke: Nicht weit von seinem Sterbeplatz gibt es einen stark<br />
besuchten Weg, er hätte 24 Tage lang um Hilfe rufen können. Aber er wollte ein Zeichen setzen.<br />
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Nachdenkliche Grüße, Kiat<br />
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