Gestern erhielt ich vom Verlag eine Mail, die Verlegerin kündigte an, dass die Satzdatei für mein Buch fertiggestellt ist. Sie schickt mir einen kompletten Andruck. Und heute brachte die Postfrau ein dickes Päckchen. Da rutschte mir es raus: "Prima, das ist der Probedruck von meinem Buch!"
Die Postfrau: "Was für ein Buch?"
"Ich habe ein Buch geschrieben, über mein Leben in der Mongolei, da bin ich ja aufgewachsen! Im September kommt es raus."
Die Postfrau staunte und meinte, sie sei eine Leseratte. Da habe ich ihr einen Flyer mitgegeben, den sie hocherfreut einsteckte.
Ja, und heute haben wir zusammen die ersten Seiten durchgelesen. Wir machen das so: Ich lese laut, und mein Bär liest am PC die aktuelle Textversion mit. Ich habe festgestellt, dass manche Fehler erst beim lauten Lesen erkennbar sind. Vor allem stelle ich da fest, ob die Satzmelodie auch stimmig ist.
Manche meinen zwar, da seien ab und an "Füllwörter" drin, aber ich merke immer mehr, dass ich wie die Basari, die Geschichtenerzähler in den Basaren, schreibe. Die mussten ja immer spannend erzählen, sonst standen die Leute auf und gingen weg. Und der Geschichtenerzähler bekam kein Geld und seine Familie musste hungern.
Der komplette Andruck gefällt mir sehr gut, langsam glaube ich, dass ich wirklich ein Buch geschrieben habe. Vor allem die grafische Gestaltung von Titel und Rückseite finde ich gelungen.
Wenn ich die Druckfreigabe unterschrieben habe, geht mein Buch in den Druck.
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Halli Hallo,...<br />
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immer wieder lese ich gerne deine erlebnise,.... und ich finde das sehr gut!! Du lässt dich von keinem so schnell unter buttern, hast ein Buch geschrieben,.. das sich BESTIMMT gut verkaufen lässt,... Ich kann nur schreiben,. viel Glück und schön das du so bist wie du bist!<br />
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Lieeebe Grüße<br />
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Maxi
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Liebe Maxi,<br />
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vielen herzlichen Dank für dein dickes Lob und deine lieben Wünsche! Bis gestern abend haben wir die Druckfahnen bis zur Seite 100 gelesen, jetzt sind es nur noch 150 Seiten. Wenn wir uns<br />
dranhalten, dann schaffen wir das übers Wochenende.<br />
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Ganz liebe Grüße, Kiat<br />
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C
Cellulanus
07/10/2009 09:54
Liebe Kiat, <br />
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gebt vielleicht das Buch noch jemanden zum durchlesen, für den der Text ganz neu ist. Als fremder Leser fallen einem Rechtschreibfehler am leichtesten auf. <br />
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Liebe Grüße, Cellulanus
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Liebe Cellulanus,<br />
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das ist eine sehr gute Idee! Das werden wir auch machen! Vielen herzlichen Dank dafür!<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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A
Awi
07/10/2009 09:27
Guten Morgen liebe Kiat.<br />
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Ich hab nicht besonders viel Ahnung vom Verlagsgeschäft, glaube aber behaupten zu können, dass du einen Verleger gefunden hast, der nicht mit seinen merkantilen Interessen über dich drüberfährt. Es scheint hier findet eine partnerschaftliche Zusammenarbeit statt. Dies und die Ehrlichkeit auf beiden Seiten sind gute Voraussetzungen um den erwünschten Erfolg herbei zu führen.<br />
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Irgendwie fällt mir jetzt wieder die "Magie der Entsprechung" ein. Warum?<br />
Vor einigen Tagen öffnete ich die Leseprobe aus deinem Buch. Mangels Konzentration und wegen Müdigkeit zufallender Augenlieder kam ich allerdings nicht sehr weit. Gestern, am späteren Abend versuchte ich es noch einmal, wählte allerdings eine andere Methode. Ich legte mich entspannt auf mein Bett und ließ mir deinen Text von einem Sprachausgabeprogramm vorlesen. Und jetzt schreibst du, dass du deinem Bären das Selbige auch vorgelesen hast :-)<br />
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Nun, was bekam ich zu hören? <br />
Ich sag mal einen Text der eher einfach gehalten ist und sich daher bestens für ein zügiges Durchlesen eignet. Sicher gut passend zu den Lebensumständen, die dort in der kargen Steppe vorherrschten. Ein Stil, der mir gefällt. Viel zu oft kommt es ja vor, dass Erzählungen mit Metaphern und sonstigen "Ausschmückungen" fast bis zum Erbrechen vollgefüllt sind.<br />
Fazit: <br />
Die Freude auf dein Buch blieb erhalten.<br />
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Liebe Grüße, Awi
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Lieber Awi,<br />
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ja, mit diesem Verlag habe ich bisher nur sehr gute Erfahrungen gemacht! Wie bereits anderswo beschrieben, erlebte ich auch andere ...<br />
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Eine Gechäftsführerin vom A1 hat mir mal attestiert, dass meine Sprache "einfach und bisweilen sehr deftig" sei. Und ein anderer meinte, ich würde mich nie im Fabulieren verlieren. Ich habe halt<br />
viel zu erzählen. Und ein anderer, der Filme zum Thema Mongolei produziert, meinte: Da ist ja jeder Satz eine Szene.<br />
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Dass ich kurz und knapp formulieren kann, daran hat mich eine frühere Studienkollegin erst jüngst erinnert, als sie von meinem Buch erfuhr: Was, Du hast ein Buch geschrieben. Deine Berichte waren<br />
doch immer die kürzesten und trotzdem stand alles drin?!<br />
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Es freut michs sehr, dass Du dich immer noch auf das Buch freust!<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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