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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Vorausschau für den 16.08.2009

Heute, am 16. August, steht der abnehmende Mond in den Zwillingen.

Beim Schreiben dieser Zeilen hatte ich ein Bild: Ich sah einen Drachen, azurfarben. Dann bohrte sich mein Blick in den Drachen und ich sah seinen Magen. Da erinnerte ich mich an Worte eines meiner Lehrer: Der Magen des Drachens ist der Öffner von Geschlossenem!

Ja, das ist das Motto dieses Sonntages. Wir öffnen etwas, was uns bisher verschlossen war, sei es beispielsweise ein Geheimnis, das wir lüften.

Dieser Tag ist günstig für
  • das Zusammensetzen von Einzelinformationen zu einem Ganzen
  • den Start von Projekten; jetzt werden sich manche wundern, an einem Sonntag? Nun, viele Vorhaben beginnen außerhalb der regulären Arbeitszeiten. Und sie beginnen im Kopf!
  • die Beschäftigung mit Verträgen, die überlegt sein wollen
  • den Besuch eines Friedhofes
Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht!
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J
Guten morgen Awi, guten morgen Kiat, rechtherzlichen Dank für die guten Ratschläge. Selbstverständlich versuche ich der Familie zu helfen. Es ist nur das Problem, dass sie sich nicht so recht helfen lassen. Noch einen schönen Tag von Julie
Antworten
K
<br /> Liebe Julie,<br /> <br /> das ist schön, dass Du der Familie helfen willst. Ich bin sicher, dass sich bald eine Gelegenheit dazu ergibt!<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
A
@ Julie<br /> <br /> Dieser Mann und selbstverständlich auch seine Kinder stecken mittendrin in einer schwierigen Prüfung und ich finde es schön, dass du dir darüber Gedanken machst, wie man ihnen helfen könnte.<br /> Mich erinnert das an einen Kunden, dem seine noch relativ junge Frau verstarb und er mit drei heranwachsenden Kindern alleine gelassen wurde. Seine Hilflosigkeit drückte sich besonders in der Sorge um seine Kinder aus.<br /> Da brachte ich ihm ein Buch, welches an dieses Thema in leicht verständlicher Sprache herangeht. Ich hatte es noch auf Lager aus der Zeit wo ich Kindergärten unter anderem mit dort verwendbarer Fachliteratur belieferte. Da ich es selbst mal überflogen habe, darf ich behaupten, dass es nicht nur auf die Trauerbewältung für Kinder abzielt, sondern das Geschriebe genauso Erwachsenen beim Verarbeiten und letztlich dem "Loslassen" ein hilfreicher Begleiter ist.<br /> Glücklicherweise erinnere mich noch an den Titel.<br /> Das Buch erschien beim Herder Verlag unter dem Titel "Bist du jetzt für immer weg?"<br /> <br /> Ein Blick auf Amazon lässt mich vermuten, dass es offenbar nicht mehr verlegt wird.<br /> <br /> http://www.amazon.de/jetzt-immer-Kindern-Trauer-bewältigen/dp/3419533039<br /> <br /> und die Gebraucht-Angebote sind recht deftig. Der ursprünfliche Verkaufspreis lag bei etwa 20,- €.<br /> Ich würde bei Interesse mal beim Verlag anfragen, oder vielleicht hast du ja sogar Kontakt zu einer Kindertagesstätte um es dort mal auszuborgen (evtl. auch in einer gut sortierten Bibliothek)<br /> <br /> Oh ich schrieb Herder Verlag, richtig ist Christophorus-Verlag, der gehört aber zum Herder von dem ich es seinerzeit auch bezog.<br /> <br /> Zu mehr kann ich leider nicht raten, zumal ich die betroffenen Personen nicht kenne.<br /> <br /> Liebe Grüße <br /> und meine besten Wünsche an diese Familie, dass alles bald wieder gut wird, Awi
Antworten
K
<br /> Lieber Awi,<br /> <br /> ich finde es sehr hilfsbereit von dir, dass Du Julie dieses Buch genannt hast. Du hast eben ein sehr großes Herz!<br /> <br /> Liebe Julie,<br /> <br /> hier im Landkreis Ansbach gibt es eine sehr rührige Buchhändlerin in Heilsbronn, die besorgt auch vergriffene Bücher. Sie war mir schon öfters behilflich. Rufe dich mal bei Buchhandlung Lowig an.<br /> Sie kann dir vielleicht helfen.<br /> <br /> Liebe Grüße an euch zwei, Kiat<br /> <br /> <br />
J
Guten morgen Kiat, beide hatten natürlich keine Möglichkeit sich von einander zu verabschieden. Sie ist plötzlich in der Küche zusammen gebrochen und niemehr aufgewacht. <br /> Dann lob ich es mir, dass ich doch nie was im Raum stehen lasse. Immer gleich kläre und nachts gut schlafen gut. Noch einen sonnigen Tag von Julie
Antworten
K
<br /> Liebe Julie,<br /> <br /> das ist dann schlimm für den Mann, wenn er hilflos zusehen muss, wie seine Frau stirbt. Und die beiden hatten estimmt nocjh viel vor. Kein Wunder, wenn er jetzt verzweifelt ist.<br /> <br /> Dass Du stets alles klärst, ist sicher gut für euch! Wenn Du die Nachbarin bist, kannst Du dann ab und zu nach den Kindern sehen?<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
J
Liebe Kiat, ich habe eine Frage. Was geschieht eigentlich, wenn man trotzdem den Friedhof aufsucht, auch wenn es nicht so von Vorteil ist. <br /> Unserm Nachbar seine Frau ist plötzlich an einem Tumor gestorben. Hinterlässt 3 kleine Kinder. Ich Mann hat das ganze Geld ans Grab gesteckt. Nicht an seine Kinder. Es besucht sie jeden Tag. Ich habe den Eindruck er kommt nicht damit zurecht. Lässt sich aber auch nicht helfen. Wird immer mürrischer und böser. Ist angeblich in der Obhut vom Jugendamt. Aber von denen halt ich nicht viel. Was kann ich ihm raten. Schönen Sonntag von Julie
Antworten
K
<br /> Liebe Julie,<br /> <br /> dieser arme Mensch trauert um seine Frau, die von ihm auf diese Weise gehen musste. Wenn er sein ganzes Geld ins Grab seiner Frau gesteckt hat, dann ist das seine persönliche Art der Trauer.<br /> Vielleicht steckt da auch ein schlechtes Gewissen dahinter. Oder er hatte keine rechte Gelegenheit, sich von seiner Frau noch zu Lebzeiten zu verabschieden.<br /> <br /> Ich rate deshalb allen, die in einer Beziehung leben, Differenzen möglichst bald zu klären, spätestens vor dem Einschlafen oder vor einer Reise. Wenn ein Partner wegfährt, und es steht noch<br /> Ungeklärtes zwischen beiden, und dann passiert etwas. Dann ist die versäumte Gelegenheit zur Aussprache sehr belastend.<br /> <br /> Dass dieser Mensch mit der Trauerarbeit nicht fertig wird, ist verständlich. Dass er immer "böser" wird auch. Das alles ist schlecht für die Kinder. In dieser Gesellschaft ist ja nach außen hin<br /> alles "organisiert", so auch das Jugendamt. Aber hat schon mal jemand direkt mit den Kindern gesprochen? Oder für die Kinder gekocht? Dass der trauernde Mann dazu vielleicht nicht in der Lage ist,<br /> ist nur zu verständlich. Und auf das Jugendamt zu warten, naja, gerade in der jüngsten Zeit gab es ja erschütternde Fälle. Da ist Eigeninitiative der Nachbarn gefragt!<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />