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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Fremdenfeindlichkeit?

In einem Artikel hatte ich mir Gedanken gemacht, weshalb die Bevölkerung im Landkreis Ansbach immer weniger wird. Und dann nannte ich einige Beispiele, wie schwer es Zugereiste haben. Oje, darauf bekam ich bitterböse Kommentare: Ich sei eine Nestbeschmutzerin!

Das war noch einer der geringsten Vorwürfe. Und dann kamen natürlich Beleidungen unterhalb der Gürtellinie. Naja, so etwas fällt in den digitalen Abfalleimer. Die Wahrheit will von den Funktionären keiner hören.

Tja, und dann hörte ich gestern von einem Ergebnis einer Meinungsumfrage: Es ging darum, wie zufrieden die Kunden in Ansbach sind. Im Vergleich zum Jahr 2006. Also vor drei Jahren. Das Ergebnis der Umfrage schlug wie eine Bombe ein: Kunden in 131 deutschen Städte wurden befragt. Ansbach brachte es 2006 auf Rang 32 und fiel drei Jahre später auf den Rang 92!

Für mich bestätigt das, was Bekannte von mir und ich selbst seit Jahren feststellen. Fremde (das sind in vielen Ansbacher Augen Menschen, die nicht hier geboren sind) werden oft sehr unfreundlich bedient, wenn überhaupt.

Und diese Meinungsumfrage scheint diesen "Trend" zu bestätigen.

Nur die Funktionäre flattern jetzt herum wie aufgeregte Hühner! Leute, warum wollt ihr nicht kapieren, woran es liegt. Der Geschäftsführer der IHK zweifelt sogar diese Studie an und lässt sich zu dem Satz hinreißen: "Eigentlich kann das nicht sein. Ich kaufe oft ein und die Verkäufer sind in den letzten drei Jahren nicht unfreundlicher geworden."

Jetzt ist ja gerade die Bach-Woche zu Ende gegangen. Eine alte Freundin ist bisher zu diesem Ereignis stets angereist. Dabei besucht sie auch mich. Diesmal war sie etwas traurig und hat gemeint: "Ich glaube, das nächste Mal werde ich nicht mehr kommen."

"Wieso? Gefällt dir das Programm nicht mehr?"

"Nein, das ist es nicht! Aber in dem Hotel, in dem ich immer wohne, da wurde ich diesmal so schnöde abgefertigt. Dabei bin ich eigentlich Stammgast!"

"Hast Du dich nicht beschwert?"

"Du kennst mich doch! So etwas liegt mir nicht! Da bleibe ich lieber weg! Ich habe mir schon überlegt, das nächste Mal zu den Kreuzgangsspielen in Feuchtwangen anzureisen."


(C) Copyright 2004-2009 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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A
Liebe Kiat.<br /> <br /> Da werden jetzt bestimmt einige enttäuscht sein, dass du dieses Wochenende so mit dem Handsignieren eingespannt warst. Hättest du doch sonst am Samstag in deiner Aliengestalt in dein Raumschiff steigen und ein paar Runden drehen können. Haben doch so viele auf ein Ereignis dieser Art vergeblich gewartet :-))<br /> -<br /> @Heike<br /> Danke auch für deine Infos. Den Film kenne ich leider nicht.<br /> <br /> Einen kleineren Lachanfall habe ich bekommen, als ich das über die Bluttests, bzw. das verwendete Blut las. Was waren da denn für Spezialisten am Werk, die nicht bemerkten, dass Kaspar Hauser von einer Kuh abstammte? :-))<br /> <br /> Liebe Grüße, Awi
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K
<br /> Lieber Awi,<br /> <br /> also, wenn ich schon ein Alien sein soll, dann bin ich eins von der Sorte, das gar kein Raumschiff braucht. Die richtigen Aliens verwandeln sich in Energie, und reisen als Energiewolke. Am Zielort<br /> angekommen verwandeln sie sich in die jeweilige Spezies, um nicht aufzufallen Aber dann könnte ich mich ja auch in eine<br /> andere Spezies verwandeln, huch, wird das dann schrecklich <br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
H
Hallo Kiat, hallo Awi,<br /> <br /> bei "Ansbach" ging mir auch gleich der Name "Kasper Hauser" durch den Kopf.<br /> Vor einigen Jahren habe ich den Spielfilm mit André Eisermann gesehen wo er Kapser Hauser spielt (habe ich zum Glück noch auf Video).<br /> In einen Interview meinte André Eiserman mal, dass er vor den Dreh einen sehr merkwürdigen Traum hatte, zu ihn hätte der echte Kasper Hauser gesprochen, dass er seinen Namen reinwaschen und die Wahrheit bringen sollte.<br /> Eine neure Abhandlung über Kasper Hauser habe ich auch mal gelesen.<br /> Wobei ich sagen muss dass die Sache mit der Verschwörung der Adelhäuser wahrscheinlicher Klingt als die vielen "Erklärungen" die es sonst noch gibt und wo es forne und hinten harkt.<br /> Auch von der "Spiegel" und den Bluttest habe ich mal gelesen.<br /> Einige Jahre später wurde der Test aber als Unsinnig bezeichnet, weil man eben Blut von der Unterhose nahm und wie Kiat schon richtig meinte, ist DAS nicht mehr das Orginalblut.<br /> <br /> Das mit den Denkmal so umgegangen wird ist Traurig finde ich… :o(<br /> <br /> Paralellen zu Kasper Hauser sind da schon Kiat, na gut zu dir sagt man "Hexe" Kasper Hauser haben damals Einige als Auserirdischen bezeichend…<br /> Autsch! :o))<br /> <br /> Liebe Grüße<br /> <br /> Heike
Antworten
K
<br /> Liebe Heike,<br /> <br /> das mit dem Traum finde ich höchst interessant. Und die Theorie, dass Hauser ein Abkömmling des badischen Adels sein könnte, da spricht ja einiges dafür. Vor allem die Tatsache, dass das Adelshaus<br /> sich lange weigerte, um die Zustimmung zu einem DNA-Test zu geben.<br /> <br /> Stimmt, es ist unverständlich, was einen jungen Menschen dazu treibt, ein Denkmal zu verschandeln. Und wenn Du solche Typen nach dem Grund fragst, dann bekommst Du nur "Cool" zu hören.<br /> <br /> Ich wurde auch schon als "zu Fleisch gewordenes Alien" beschimpft, von einem Pfarrer. Naja, ich bin nicht mehr Mitglied einer "christlichen" Kirche. Und einem anderen Pfarrer habe ich mal gefragt,<br /> ob er weiß, dass Schamanismus eine der ältesten, wenn nicht gar die älteste Religion ist.<br /> <br /> In diesem Punkt halte ich mich an meine mongolischen Wurzeln, die sagen mir: Über den Glauben von Menschen zu streiten ist sinnlos! Keiner sollte den eigenen Glauben anderen Menschen<br /> aufzwingen.<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
A
Liebe Kiat,<br /> da fällt mir noch eine Parallele auf. Auch über dich werden ja sehr viele Lügen verbreitet.<br /> Warum ich das sage?<br /> Nun, bei uns war ja diese Geschichte um diesen Josef Fritzel letztes Jahr sehr lange im Gespräch und diesem Zusammenhang fiel öfters auch der Name Kaspar Hauser. Das nahm ich zum Anlass über ihn mal mehr zu erfahren. Mir quasi einen Überblick zu verschaffen, was wirklich an dieser Geschichte dran ist; Wahre Begebenheit oder Mythos?<br /> Nach kurzer Zeit musste ich feststellen, dass diese Wahrheit nicht zu finden ist. Dafür viel zu viele unterschiedliche Theorien und Mutmaßungen über das Leben und Sterben des K.Hauser. Z.B. will man mittels einer DNA-Analyse festgestellt haben, dass er keinesfalls ein Abkömmling dieses Adelsgeschlechts war, welches in verstoßen hatte... u.s.f.<br /> Eigentlich erstaunlich, dass die Summe dieser Infos Ausmaße hat, auf deren man eine Verschwörungstheorie aufbauen könnte. Und das stinkt zumindest nach Vertuschung.<br /> <br /> Liebe Kiat, ich denke auch, dass dir noch viele Aufgaben bevorstehen. Diese mögen für dich vielfach anstrengend und unangenehm werden, stehen aber unter einem edlen Vorzeichen. Mit viel Verstand und deiner Güte wirst du diese auch meistern und dafür sollten wir alle dir dankbar sein und dich dabei unterstützen.<br /> Warum gerade du durch all diese Prüfungen gehen musst, kann ich dir nicht sagen. Nur, dass man an deiner Bestimmung ausschließlich Positives finden kann. Und so etwas braucht die Menschheit dringender denn je.<br /> <br /> Liebe Grüße, Awi
Antworten
K
<br /> Lieber Awi,<br /> <br /> zur Gen-Analayse füllt mir: Im Kaspar-Hauser-Museum wird eine Unterhose mit Blutfleck gezeigt. Unter Insidern kursiert das "Gerücht", dass immer, wenn dieser Fleck auszubleichen drohte, mit<br /> Ochsenblut aufgefrischt wurde <br /> <br /> Naja, vielleicht ist deshalb bei der ersten Analyse, die seinerzeit vom SPIEGEL finanziert wurde, nicht viel herausgekommen. Und bei der zweiten Analyse wurde eine Haarlocke von Kaspar Hauser<br /> verwendet, da wurden angeblich große Übereinstimmungen mit einer Napoleon-Geliebten festgestellt.<br /> <br /> Das hört sich vielleicht eingebildet und arrogant an, aber ich weiß, dass noch Aufgaben vor mir liegen. Einiges haben mir ja meine Lehrer vorausgesagt. Einer meiner Lehrer hat mir gesagt: Wer<br /> berufen ist, ist berufen. Du kannst das nicht ändern!<br /> <br /> Ich könnte mich dagegen wehren und versuchen, davonzulaufen. Aber meine Berufung wird mich immer einholen.<br /> <br /> Herzlichen Dank für deine lieben und Mut machenden Worte!<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
A
Liebe Kiat,<br /> wenn ich Ansbach höre, fällt mir immer die Geschichte um diesen Kaspar Hauser ein. Der lebte ja dort eine Zeit lang und soll ebendort auch gestorben, bzw. umgebracht (von sich selber?) worden sein. <br /> Seine Geschichte ist ja sehr umstritten, jedenfalls scheinen schon damals sehr merk- und fragwürdige Leute in dieser Stadt gelebt haben.<br /> <br /> Liebe Grüße, Awi
Antworten
K
<br /> Lieber Awi,<br /> <br /> was Kaspar Hauser angeht, da fallen mir einige Parallelen zu meinem Leben auf: Wie bei ihm war und ist  auch meine (sowohl deutsche als auch mongolische) "Familie" auf mein Ableben aus. Bei<br /> Hauser ging es wohl um Erbstreitigkeiten. Ich dagegen war wegen meiner blonden Haare und blauen Augen eine "Schande" für meine Mutter und meinem Großvater, dem Chan der Sippe.<br /> <br /> Und da hat der Schamane in mir eine Schamanin erkannt, ich durfte also nicht so ohne weiteres abgemurkst werden. Wer mein Buch gelesen hat, weiß ja, dass meine mongolische "Familie" noch einmal<br /> versucht hat, mich zu vergiften. Nur, da waren meine schamanischen Kräfte schon so stark, dass mir geholfen wurde.<br /> <br /> Aber auch in Detuschland gab es immer wieder Anschläge auf mein Leben. Ich habe sie alle bisher überstanden, was von den "Tätern" nicht berichtet werden kann. Offenbar stehen mir noch Aufgaben in<br /> diesem Leben bevor.<br /> <br /> Bei "Kaspar Hauser" fällt mir ein: Einmal lief ich, um den Weg abzukürzen, durch den Hofgarten. Da sprach mich ein Tourist an, er suchte das Kaspar-Hauser-Denkmal. Ich führte ihn hin, weil dieses<br /> Denkmal ziemlich versteckt ist. Als er es sah, war er erschrocken und enttäuscht. Grund: Es war über und über mit farbigen Sprayspuren überzogen. Und das schon seit längerer Zeit. Niemand von der<br /> Stadtverwaltung hält es offenbar für nötig, dieses Denkmal zu reinigen. Andererseits wird mit Fotos dieses (da noch unversehrten) Denkmals in den Prospekten geworben.<br /> <br /> Ansbach besteht nicht nur aus Kaspar Hauser. Da gibt es auch die Rokkokospiele, die seit einigen Jahren bei einem immer größer werdenden Teil der Bevölkerung kritisiert werden, meiner Meinung nach<br /> zurecht. Diese Spiele romantisieren das Leben der Markgrafen und vergessen dabei, dass diese Markgrafen regelrechte Menschenverachter und Blutsauger waren. So ließ ein Markgraf durchreisende junge<br /> Männer einfangen und als Zwangskämpfer nach Amerika verkaufen. Das Schloss mit seinen vielen Fenstern und die Hofanlage wurde von der sowieso schon hungernden Bevölkerung erpresst. Nur diese Seite<br /> des fränkischen Adels ist für viele ein Tabu. Wieso eigentlich? Da regen sich dann Leutchen auf, wenn "Kiritiker" sich als Knechte und Fronarbeiter verkleiden und auf die damaligen Missstände<br /> hinweisen.<br /> <br /> Heute ist Ansbach der Regierungssitz von Mittelfranken, daher hat sich viel Justiz dort konzentriert. Eine Bekannte, die manchmal von ihrer Filialkette nach Ansbach "ausgeliehen" wird, hat uns<br /> erzählt, dass viele Ansbacher meinen, sie müssten alles fast umsonst bekommen. In anderen Städten sei dies nicht so ausgeprägt.<br /> <br /> Wie hält es Ansbach mit der Kunst? Nun, da wurde ja eine Fachhochschule gebaut. Da hat ein "Künstler" ausgediente Klos an die Wände montiert. Als ich das zum ersten Mal sah, fragte ich, wieso dies<br /> Kunst sei. Gleich wurde ich als Banause beschimpft. Obwohl, diese Kunstobjekte lassen gewisse Assoziationen aufkommen ...<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />