Da gibt es im Bereich Ansbach eine Familie, die vor einigen Jahren in ein einzeln stehendes Haus einzog. Vor drei Jahren pflanzten sie Obstbäume, Äpfel, Kirschen, Mirabellen und Pflaumen.
In diesem Jahr trugen einige Bäumchen die ersten Früchte. Aber nein! Eines Morgens schauten die Menschen in Richtung ihrer Bäume. Und waren fassungslos! Da hatte doch jemand von allen Bäumchen die Baumkronen abgezwickt oder abgesägt. Nur noch die geköpften Baumstümpfe waren da.
Was bilden sich diese "Einheimischen" eigentlich ein? Diese Familie hat niemandem etwas getan! Und wenn einem Einheimischen etwas nicht passt, er hätte ja diese "Nichthiesigen" ansprechen können. Wir Menschen haben einen Mund, nicht nur zum Essen, sondern auch zum Reden.
Und dann noch feige seine Wut an unschuldigen Bäumchen auszulassen. Bäume sind Lebewesen, wer Lebewesen schwer verletzt, lädt schwere Schuld auf sich. Arme Täter!
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Hallo Kiat,<br />
ich lese relativ regelmäßig mit und finde Deinen Blog super interessant und lesenswert.<br />
Trotzdem jetzt ein Einwand: unter 40 000 Einwohnern sind sicher einige richtig nett. Und selbst unter den sogenannten "Einheimischen" gibt es vielleicht ein paar ganz passable Menschen. : ))<br />
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Liebe Grüße<br />
Doris
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Liebe Doris,<br />
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natürlich sind es immer nur ein paar Leutchen, die den Ruf ruinieren. In einer Kiste Äpfel reicht es schon, wenn nur ein einziger fault.<br />
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Ich habe ja viel Kontakt mit Menschen, "Einheimischen" und "Fremden". Und ich höre immer wieder, dass diese "Fremden" nicht so schöne Erlebnisse haben. Tendenz leider steigend. Und ich kenne<br />
Menschen, die wieder weggezogen sind, hauptsächlich der Kinder wegen.<br />
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Und wenn ich über solche unerfreulichen Dinge hin und wieder schreibe, dann auch deshalb, um Menschen zum Nachdenken zu bringen. Natürlich ist die Mehrheit der "Einheimischen" voll in Ordnung, wie<br />
gesagt, es sind nur wenige, die das Bild nachhaltig trüben. Und die sollten sich mal selbst an der Nase fassen.<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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L
Leila
08/20/2009 11:56
hallo kiat, ich habe doch mal an ostern besucht. da kam auch eine pfarrersfrau mit familie angeradelt. die waren von den dörflern angegiftet worden. weil sie frohe ostern gewünscht hatten. manche sind eben besonders blöd! lg leila
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Liebe Leila,<br />
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ja, ich kann mich gut daran erinnern. Die Pfarrerin hat es sehr gut nachgemacht, wie die regelrecht die Zähne gefletscht haben. Ich verstehe die Welt nicht mehr: Da wollen die einerseits Touristen<br />
anlocken, aber andererseits können sie ihre Abneigung gegen Fremde nicht ablegen. Das verstehe wer will!<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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C
Cellulanus
08/20/2009 10:00
Liebe Kiat, <br />
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manche Gegenden wirken wie noch aus der Zeit vorm 2. Weltkrieg. Ich dachte solche Käffer seien längst ausgestorben oder hätten sich gewandelt. ...<br />
Wie hoch ist eigentlich das durchschnittliche Bildungsniveau bei Euch in der Gegend? <br />
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Staunende Grüße, Cellulanus
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Liebe Cellulanus,<br />
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nun, Ansbach ist dann ein relativ großes "Kaff", mit ca. 40.000 Einwohnern. In einem früheren Dorf saß ich öfters auf der Bank vor dem Haus und habe gelesen. Die lieben Nachbarinnen haben dann<br />
gezischelt: Hat die nichts besseres zu tun?<br />
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Ach ja, Bildungsniveua: Da war ich mal eingeladen. Die Gastgeberin verschwand in die Küche, um Kaffee zu kochen. Ich schaute mir die prall gefüllte Bücherwand an. Toll, so viele Bücher. Und meist<br />
Klassiker. Da erspähte ich Götz von Berlichingen und wollte daran ziehen. Was mir dann entgegen kam, war ein breiter Karton in Bücherhöhe, aber nur gefüllt mit Luft, eine Attrappe. Wer liest denn<br />
so etwas? Das war schon das zweite Mal, dass ich so etwas erlebte!<br />
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Wer füllt schon seine Bücherwand mit Attrappen? Aber anscheinend haben die in ihrem Bekanntenkreis nur Nicht-Leser <br />
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In solchen Gegenden gilt noch ein Spruch aus der Anfangszeit der Emanzipationsbewegung: Frauen, die lesen, sind gefährlich! Frauen, die schreiben, leben gefährlich!<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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