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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Vorausschau für den 31.08.2009

Heute, am 31. August, steht der zunehmende Mond im Steinbock, da befindet  sich der Mond im Exil. Wir können nicht viel von der wohltuenden Ausstrahlung des Mondes erwarten.

Beim Schreiben dieser Zeilen sah ich folgende Bilder: Die Keimlinge einer Pflanze befinden sich noch unter der Erde, bald sprießen sie an der Oberfläche.

Genauso verhält es sich mit diesem Tag. Irgendetwas Neues beginnt sich bemerkbar zu machen. Sei es eine neue Einstellung zum Leben, eine neue Umgebung, eine neue Beziehung, eine neue Arbeit, kurzum etwas Neues.

Wie bei jedem Neuanfang sind wir ängstlich und aufgeregt zugleich. Wie sagt der Volksmund: "Aller Anfang ist schwer!" Also, lassen wir uns nicht entmutigen. Machen wir uns mit den neuen Umständen vertraut.

Und noch ein Spruch: "Und wenn du meinst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!" Auch wenn dieser Spruch einfach ist, enthält er eine große Portion Lebenserfahrung. Ich habe ja in meinem bisherigen Leben viele Erfahrungen machen müssen. Aber es ging immer wieder weiter. Im richtigen Augenblick lernte ich Menschen kennen, deren Hilfe ich annahm und mir halfen, einen neuen Weg zu beschreiten.

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht!
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S
danke für deine schönen tagestexte.<br /> <br /> nirgendwo sonst sind sie "so". gut. gut! eben das gegenteil von 0815-bla-bla.<br /> <br /> mein tag beginnt immer mit dem lesen deiner vorschau!
Antworten
K
<br /> Liebe Silva,<br /> <br /> das freut mich sehr, dass dir meine Texte gefallen! Vor allem jetzt, da bekomme ich böse Mails deswegen, meine Text wären rein persönlich und außerdem geschäftsschädigend. Na so was aber auch! Da<br /> stinkt es einigen offenbar, dass ich meine Texte kostenlos veröffentliche.<br /> <br /> Naja, ich verwende auch keine Comouterprogramme, sondern bei mir ist alles Handarbeit. Bei der Beschäftigung mit den Symbolen bekomme ich Bilder, jedes Bild steht für eine kleine Geschichte, die<br /> ich zu einer etwas größeren Geschichte verbinde.<br /> <br /> Wie machst Du das? werde ich immer wieder gefragt. Kannst Du uns das nicht in einem Wochenendkurs beibringen? Ich habe einmal einen solchen Kurs abgehalten, um ehrlich zu sein, es war ein<br /> ziemliches Fiasko. Und einer meiner Lehrer erschien mir vor meinem geistigen Auge, lächelnd meinte er: Jetzt weißt Du, warum bei uns im Kloster jeder Lehrer nur einen Schüler hat ...<br /> <br /> Und recht hat er! Diese Art des Orakels zu erklären ist für mich nicht machbar, ich mache zuviel aus dem Bauch heraus und dann kann ich es anderen nicht erklären, für mich ist es halt so. Manche<br /> wollten alles, was ich sagte aufschreiben, oder Skripte haben und die wollten sie dann auswendig lernen. Nein, so geht das nicht!<br /> <br /> Auch beim Heilen von Tieren ist es ähnlich. Eine Inhaberin einer Privatschule für angehende Tierheilpraktiker sagte mal zu mir: "Ich hätte dich gerne als Privatdozentin bei mir, aber Du kannst<br /> nicht erklären, weil Du einfach nach deinem Gefühl vorgehst."<br /> <br /> Was eigentlich nicht stimmt, finde ich. Ich gehe immer von den medizinischen Fakten aus. Und ähnlich ist es beim Orakeln.<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />