Heute nachmittag fuhren wir mit unserem Oldtimer-Traktor mit dem Gummiwagen in eines der umliegenden Dörfer, da trafen sich einige Oldtimer-Freunde und da wollten wir auch dabei sein.
Auf der Heimfahrt tuckerten wir auf der Landstraße vor uns hin. Auf dem seitlichen Rad- und Fußweg lief ein Hunderer mit seinen zwei Schäferhunden. Der Mensch war ein mickriges Kerlchen. Er hing wie ein Wasserskifahrer nach hinten in den Hundeleinen. Es sah nicht so aus, als habe er seine großen Hunde wirklich im Griff.
Und schon passierte es. Auf dem Radweg kam ihm ein kleiner Junge auf seinem Kinderrad entgegen. Normalerweise nimmt man seine Hunde kurz, damit der Radler vorbeikommt. Das klappte hier nicht. Seine Hunde bellten und knurrten. Offensichtlich passte der kleine Junge in ihr Beuteschema.
Mein Bär stieg in die Bremsen, und wir sprangen vom Traktor. Der Hunde zogen immer wilder, der Mann kam fast zu Fall, der kleine Junge blieb zitternd stehen. Die Hunde waren wütend, aber als wir beide auf sie zustapften, kniffen sie die Ruten ein und wichen zurück. Schnell fuhr der kleine Junge hinter uns vorbei und sauste erleichtert davon.
Nun fauchte das Männchen los: "Was fällt euch ein, meine Hunde einzuschüchtern? Das sind Polizeihunde, wenn ich die loslasse, dann geht es euch dreckig!"
"Was, das sind Polizeihunde? So schlecht erzogene Hunde haben die aber nicht! Und Sie sind wirklich Hundeführer bei der Polizei?"
"Nein, das nicht! Aber meine Hunde sind trotzdem Polizeihunde!"
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hallo,<br />
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ich möchte mal zu bedenken geben, das die hundeleine zwei enden hat, an einem ende hängt ein mensch(lein), und der ist verantwortlich für die übergriffe die der hund veranstalltet. kein hund ist von natur aus bösartig. kein hund.<br />
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und dann mal die verallgemeinerungen, schutzhundausbildung sei kein hundesport. es ist sehr wohl ein hundesport, und es gehört nicht nur das beisen dazu. sich einfach mal schlau machen, nebenbei die übergiffe der hunde(halter) ist nicht von hunden die auf einem hundeplatz ausgebildet wurden. diese hunde öffnen nämlich jedem einbrecher die tür um zu spielen. <br />
ich habe nämlich hunde auf dem "bösen"hundeplatz ausgebildet, und der schwerpunkt liegt nicht auf dem beisen. <br />
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Gruß Stachelturm
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Lieber Stachelturm,<br />
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ich stimme dir zu, kein Hund ist von vorneherein bösartig, es kommt eben auf den Menschen am anderen Ende an. Ich erlebe leider immer wieder Menschen, die wollen einen scharfen Hund. Erst unlängst<br />
war jemand bei mir, er sah meinen Wolfsmix und meinte gleich: Der wäre was für mich, den mache ich scharf!<br />
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Ich bin der festen Überzeugung, dass die Ausbildung von Schutzhunden unbedingt Profis überlassen werden sollte. Und Du scheinst zu den Profis zu gehören. Und jede ernsthaft und<br />
verantwortungsbewusst betriebene Tätigkeit kann Sport sein. Was bedeutet, dass es "Wettkämpfe" gibt. Das erhöht ja die Motivation, von Hund und Mensch!<br />
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Andererseits gibt es private Hundehalter, die wollen einen Hund als Mitglied in ihrem "Rudel". Aber sie haben nichts gegen profimäßige Schutzhundausbildung.<br />
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Ich hatte mal einen pensionierten Zollhund aus Österreich zu Gast. Sein Mensch war nicht so toll. Zunächst wollte der Hund mich beißen, dagegen hatte ich was und klärte die Fronten. Danach war der<br />
Hund wie ausgewechselt. Leider war er schon ziemlich schwerhörig, aber dann stapfte ich eben mit dem Fuß auf den Boden.<br />
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Er begleitete mich überall hin. Auch auf den Reiterhof. Und er war ehrlich. Wenn er nicht gestreichelt werden wollte, dann gab er ein Warnknurren ab. Und er bewachte mich.<br />
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Einmal übernachtete sein Besitzer bei mir, er hatte ein Feldbett mitgebracht. Sein Hund schlief bei mir. Der Bekannte durfte sich kaum bewegen, schon schimpfte sein Hund.<br />
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Dann fuhr der Bekannte wieder zurück nach Österreich, sein Hund weigerte sich mitzukommen, er wollte bei mir bleiben. Aber ich konnte ihn nicht für immer behalten.<br />
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Wenige Wochen später starb der Hund. Immerhin, er hatte bei mir eine schöne Zeit gehabt. Sein Mensch legte sich dann einen weißen Schäferhund zu, den ließ er extra auf Blondinen abrichten, weil er<br />
auf blonde Frauen steht, schön blöd so ein Mensch ...<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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C
Cellulanus
08/31/2009 10:06
Guten Morgen, Kiat, <br />
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doch, das kann schon sein. Die Polizei scheint regelmässig Kandidaten auszusieben, die als Fast-Polizeihunde durch ihre Prüfung gefallen sind. <br />
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Ich kannte eine Klosterschwester, die zog mit ihrem "Burli" durch die Gemäuer. Der hatte ursprünglich mal die Aufgabe Jugendliche abzuhalten nächtens über die Klostermauern zu steigen, um die Internatsschülerinnen zu besuchen. So wie Burli drauf war, fürchte ich, hat er nicht einmal diese Aufgabe gemeistert. *g* Der war einfach nur lieb und das sprach sich schnell rum. <br />
Aber im Gegensatz zu diesen beiden Hunden wenigstens gut erzogen, denn dafür hat die resolute Klosterschwester schon gesorgt. Seine Aufgabe bestand dann darin die Schwester zu begleiten, sich immer gemütlich in irgendwelche Ecken zu schmeißen und zu kontrollieren, ob sie ihre hausmeisterlichen und handwerklichen Arbeiten gut genug meistert. <br />
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Liebe Grüße, Cellulanus
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Liebe Cellulanus,<br />
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tja, bei mir ist es ähnlich. Wenn ich einen länger als zwei Wochen bei mir habe, dann ist er ganz lieb und wartet bei einer Auseinandersetzung, bis ich anfange. Aber dann verteidigen mich meine<br />
Hunde!<br />
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Einmal hetzte eine alte abgetakelte Nutte und dann Puffmutter ihre Schäferhündin auf mich: "Bella, fass!" Was machte Bella? Sie kam zu mir, wedelte mich an und schaute zu mir auf: "Mach ich das<br />
richtig so?" Und begleitete mich. Die Puffmutter ist schier geplatzt vor Zorn.<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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H
Heike
08/31/2009 09:30
Hallo Kiat,<br />
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leider ist es bei einigen Deutschen Schäferhundbesitzern noch drinn dass ihre Hunde Polizeihunde sind, oder sein könnten. Dabei ist diese Fähigkeit ehr die Ausnahme.<br />
Und leider gibt es auch noch genug "Gebrauchshunde-Sport-Vereine" bei dennen man mit solchen Hunden diesen "Sport" erlernen kann,<br />
Also Stellen, zupacken usw.<br />
Dabei sehe ich sowas nicht als Sport an, und auserdem sollte sowas wirklich nur wirklichen Einsatzhunden (die vorher ein Test durchlaufen) vorenthalten sein, "Otto-Normal-Verbraucher" sollte sowas nicht zur Verfügung stehen.<br />
Unter Hundesport verstehe ich Flyball, Agillity, Breitensport, Dog-Dance, Frisbee usw. Komischer Weise sieht man dabei seltender den Deutschen Schäferhund.<br />
Das erklärt wohl auch warum bei dieser Hunderasse die meisten übergriffe passieren, weil die Besitzter von denen gleich meinen sie hätten einen "quasie Polizeihund".<br />
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Liebe Grüße<br />
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Heike
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Liebe Heike,<br />
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wie Recht Du hast! Die meisten Schäferhunde haben ja HD, sind also für den Polizeieinsatz nur bedingt geeignet. Mir hat mal ein Polizist und Hundeführer erzählt, dass er sich bei einem Schäferhund<br />
auch in der Badehose zeigen muss. Es soll Schäferhunde geben, die erkennen ihren Menschen nur in der Uniform.<br />
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Hundesport sehe ich auch so wie Du! Ich brauche kein Beißmonster, sondern ein vierbeiniges Familienmitglied. Ich kenne einige Hundevereine, bei einem läuft ein Treffen immer gleich ab: Die<br />
Mitglieder kommen angefahren, lassen ihre Hunde aus den Käfigen und dann heißt es "Platz!", der Hund darf dich neben das Auto legen, manhcmal gibt es auch Wasser. Der Mensch geht dann ins<br />
Vereinsheim zum Essen und Trinken. Nach einigen Stunden werden die Hunde wieder eingesammelt. Das wars dann. Für die ist der Hundeverein anscheinend nut ein Alibi zum Saufen.<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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A
Awi
08/31/2009 06:03
Guten Morgen liebe Kiat<br />
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Und er ist ein kleiner Mann und trotzdem ein großer Idiot!<br />
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Schmunzelnde Grüße, Awi
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Lieber Awi,<br />
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ich stelle immer wieder fest, dass kleine Menschen mit geringem Selbstbewusstsein sich einbilden, einen ganz scharfen Hund haben zu müssen. Oder kleine Reiterin müssen ein Riesenpferd reiten,<br />
meistens einen Hengst. Du hast das sehr treffend auf den Punkt gebracht!<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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