Heute früh hatte ich das Gefühl, ich sollte mal bei Amazon vorbeischauen. Und siehe da, da hatte jemand eine neue Rezension zu meinem Buch reingestellt. Sie ist sehr ausführlich und sehr objektiv und ehrlich!
"Ein ehrliches, spannendes, fesselndes, stellenweise unglaubliches Buch, welches den Leser gut unterhält, aber am Ende auch mit einigen offenen Fragen zurückläßt."
Es ist ja hier schon geschrieben worden, dass die Texte für die Fortsetzung bereits verfasst sind. Da werden dann einige dieser Fragen geklärt.
"Wer sich unter einem Schamanen jedoch einen medaillonbehängten Mann mit schaurig-eindrucksvollem Kopfputz vorstellt, der mit Zauberstab, gemurmelten Beschwörungsformeln und allerlei übelriechenden Tränken hantiert, der ist vielleicht etwas enttäuscht von Kiat. Schamanin sein bedeutet für sie nämlich etwas Anderes als das Zelebrieren von Klischees und besonderen Äußerlichkeiten..."
Über dieses Urteil freue ich mich ganz besonders! Ich erlebe es immer wieder, da kommen Menschen zu mir, die dann genau das erwarten: Eine Frau, im mit Symbolen verzierten und mit Amuletten behängten Del, wild herumtanzend und dabei eine Rahmentrommel verhauend.
Und dann kommt da eine Frau daher, in Gummistiefeln! Nun, ich weiß natürlich über die Kraft von Symbolen Bescheid und auch über Amulette. Genau das ist der Grund, weshalb ich diese (magischen) Dinge nicht missbrauche.
Wer mein Buch gelesen hat, vor allem "Das Schamanenduell", wird wissen, was ich meine.
"Außerdem regt das Buch auch zum Nachdenken an: (ver)urteilen wir andere Menschen und Kulturen vielleicht zu schnell? Heißt 'anders sein' gleichzeitig, daß jemand automatisch schlecht ist? Bestimmt nicht! Wenn man dem Neuen offen gegenübersteht, kann man viel lernen und sein eigenes Leben bereichern. Schade, daß so viele Menschen das nicht begreifen wollen."
Das freut mich sehr! Wenn mein Buch die LeserInnen zu solchem Nachdenken anregt, dann habe ich es nicht umsonst geschrieben ...
"Die Geschichte wird in einem einfachen, schnellen Stil erzählt und kommt ohne langatmige, ausschmückende Passagen aus. Unterteilt in zahlreiche kurze Kapitel ist es übersichtlich und gut zu lesen."
Tja, hier fällt mir ein altes Verlagsurgestein ein: Als ich ihm meinen Urtext zeigte, meinte er: "Sie haben wirklich etwas zu erzählen, Sie brauchen deshalb nichts zu aufzublasen. Passen Sie ja auf, dass ihr Text nicht von Lektoren verhunzt wird! Mit jeder Änderung verliert Ihr Text an Wert!"
Daran habe ich mich gehalten und lange gesucht, bis ich einen Verlag gefunden habe, der dieses Buch verlegte. Und immer wieder bestätigen mir LeserInnen, dass sie beim Lesen sich die geschilderten Erlebnisse direkt vorstellen können! Also kann mein Text so schlecht nicht sein. Nicht nur ein Lektor warf mir vor, mein Text sei "primitiv" ...
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Liebe Flora,<br />
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ich sehe diese Ächzperten direkt vor mir: Jeder hat sein Bier vor sich stehen und dann lallen sie mit deformierter Stimme, einer blättert in meinem Buch und stolpert über die für ihn fremden Namen:<br />
"Wer ist das? Der wohnt doch nicht bei uns!"<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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