Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Der designierte Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten gilt als Bürgerrechtler. Ist er das wirklich? Wer hat ihm denn diesen "Titel" verliehen? Da schickte mir Juliane einen Artikel in Duckhome "Gauck, die Akten und die Bürgerrechtler".
Darin ist unter anderem zu lesen: "Nein, mit wahrhaftigen Bürgerrechtlern konnte Joachim Gauck, unser künftiger Bundespräsident, nichts anfangen. War er selbst einer? Wohl kaum. Sonst würde er sich auch nicht - beinahe angewidert - von Occupy distanzieren. Nein, er hatte damals schon ganz andere Vorstellungen. Dafür band er fleißig Stasi-Mitarbeiter in seine Behörde ein (die Roland Jahn heute wieder loszuwerden versucht) und engangierte auch SED-Kader. Dieses Personal meinte er zur Aufarbeitung zu brauchen."
Da frage ich mich: Wer hielt schützend seine Hand über diesen Kandidaten? War es der Allmächtige? Wer verlieh ihm denn den Nimbus des Bürgerrechtlers?
Überhaupt scheinen die Journalisten der Mainstreammedien angehalten zu sein, diesen Kandidaten hochzupuschen, der Bevölkerung einzubleuen, dass dieser Kandidat der richtige Mann ist für das Amt des Bundespräsidenten. Ja, die WELT hat sich gar zu folgender Aussage hineingesteigert:
"Die Kritik linker Journalisten und Politiker an Joachim Gauck ist überzogen." Und gleichzeitig lässt sie ihre Leser über den Kandidaten abstimmen:
Das Ergebnis: über ein Drittel findet den Kandidaten schlecht geeignet für das Amt des Bundespräsidenten! Sind das alles LINKE? Ich habe gar nicht gewusst, dass es in dieser Republik so viele LINKE gibt.
Wenn ein Kandidat auf so viele Gegenstimmen trifft, das sollte zu denken geben. Wieso muss es gerade dieser Kandidat sein? Nur weil er neoliberal redet und offensichtlich denkt?
»Gauck ist kein Kandidat der LINKEN«